Der renommierte Krimiautor Tom Borg kämpft mit einer schweren Schreibblockade. Nach dem Megaerfolg seiner Nordic-Noir-Trilogie kommt er über ein erstes Kapitel nicht hinaus. Auf der Suche nach Inspiration begibt er sich in einen zwielichtigen Club im Zentrum Stockholms und wird dabei Zeuge eines Mordes, der auf unheimliche Weise an den in seinem begonnenen Kriminalroman erinnert. Er gilt von nun an als Hauptverdächtiger, und schon bald wird Tom in ein tödliches Spiel verwickelt, bei dem Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen. Es stellt sich die Frage: Wer kontrolliert eigentlich die Geschichte des Buches, an dem Tom arbeitet, und wer ist schuld, wenn dabei immer mehr Menschen ermordet werden ...
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Doppelspiel
von Arne Dahl, Jonas Moström, Kerstin Schöps
Der renommierte Krimiautor Tom Borg kämpft mit einer schweren Schreibblockade. Nach dem Megaerfolg seiner Nordic-Noir-Trilogie kommt er über ein erstes Kapitel nicht hinaus. Auf der Suche nach Inspiration begibt er sich in einen zwielichtigen Club im Zentrum Stockholms und wird dabei Zeuge eines Mordes, der auf unheimliche Weise an den in seinem begonnenen Kriminalroman erinnert. Er gilt von nun an als Hauptverdächtiger, und schon bald wird Tom in ein tödliches Spiel verwickelt, bei dem Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen. Es stellt sich die Frage: Wer kontrolliert eigentlich die Geschichte des Buches, an dem Tom arbeitet, und wer ist schuld, wenn dabei immer mehr Menschen ermordet werden ...
Aktuelle Rezensionen(3)
Doppelspiel“ von Arne Dahl und Jonas Moström aus dem Bastei Lübbe Verlag beginnt mit einer vielversprechenden Idee: Krimiautor Tom Borg wird in einen Mordfall verwickelt, der auffällige Ähnlichkeiten zu seinem eigenen Manuskript aufweist. Die Mischung aus Kriminalfall und psychologischen Elementen weckt zunächst Interesse und sorgt für einige spannende Momente. Im Verlauf der Handlung verliert sich der Roman jedoch zunehmend in komplizierten Konstruktionen und zahlreichen Wendungen, die nicht immer glaubwürdig wirken. Einige Entwicklungen erscheinen eher darauf ausgelegt, den Leser zu überraschen, als sich logisch aus der Geschichte heraus zu ergeben. Dadurch fällt es mitunter schwer, eine enge Bindung zu den Figuren aufzubauen. Besonders Tom Borg bleibt trotz seiner zentralen Rolle stellenweise recht distanziert. Positiv hervorzuheben sind die düstere Atmosphäre und die ungewöhnliche Grundidee, die dem Krimi einen eigenen Charakter verleihen. Allerdings zieht sich die Handlung in einigen Abschnitten spürbar in die Länge, während nicht alle Rätsel und Nebenstränge gleichermaßen überzeugen. Insgesamt ist „Doppelspiel“ ein solider, aber nicht durchgehend fesselnder Thriller. Wer komplexe Konstruktionen und das Spiel mit Realität und Fiktion mag, könnte Gefallen daran finden.
Ich mag die Bücher von Arne Dahl und es ist bzw bleibt ein Autor wo ich mir jedes neue Buch genauer anschauen werde. Dieses Mal zusammen mit Jonas Moström. Ich habe gefühlt lange gebraucht um so richtig reinzukommen. Wir lesen hier parallel eine Jagd zwischen Jäger und gejagten. Sowie die Antwort auf warum? Fand auch die ganzen Charaktere gut beschrieben aber ich konnte nicht so ganz mitfühlen. Die waren mir insgesamt zu weit weg, obwohl wir hier eine gewisse Zeit unterwegs sind. Das Ende ist offen, wie ich es mir fast erwartet habe und hoffe meine Fragen werden im nächsten Band weiter beantwortet. Ein solider Start in diese Triologie!
Wenn Fiktion zur Wirklichkeit wird Das Krimiautoren-Duo Arne Dahl und Jonas Moström schickt mit ihrem Reihenauftakt der neuen True-Fiktion Trilogie „Doppelspiel“ den, unter einer Schreibblockade leidenden, Krimiautor Tom Borg an den Start. Nach seinen letzten großen Erfolgen, macht sich dieser aus Recherchezwecken und auf der verzweifelten Suche nach Inspiration auf in einen anrüchigen Stockholmer Club, wo er nicht nur Zeuge eines Mordes, sondern schnell auch zum Hauptverdächtigen wird. Wie kann es sein, dass für ihn ausgerechnet die Fiktion seines neuen Buches plötzlich auf beängstigende Weise zur Wirklichkeit wird? Während mir Jonas Moström bislang nichts sagte, war mir Erfolgsautor Arne Dahl natürlich ein Begriff, auch wenn mit „Doppelspiel“ das erste Mal ein Buch von ihm in meine Hände gelangt ist. Ankündigung und Klappentext klangen spannend, also bin ich demzufolge auch mit recht hohe Erwartungen gestartet. Wie erhofft, ließ sich der Schreibstil flüssig lesen und die Charaktere hatten, jeder für sich, etwas interessantes an sich - auch wenn ich mit ihnen bis zum Schluss nicht vollends warm werden wollte. Sowohl Handlung, als auch Tempo und Spannung haben mir zunächst richtig gut gefallen, bis irgendwann so eine Art „Wendepunkt“ eintrat. Im Verlauf kam es vermehrt zu unlogischen Ungereimtheiten, wodurch die Handlung zunehmend an Glaubwürdigkeit verlor. Der Verlauf wurde für mich immer vorhersehbarer, während am Ende eine gänzliche Aufklärung (Stichwort: Schachfiguren) jedoch ausblieb. Fazit: Ich würde das Buch jetzt nicht als absoluten Flop bezeichnen, jedoch hatte ich definitiv mehr erwartet und bin dahingehend doch etwas enttäuscht. Einerseits fesselnd, andererseits in sich nicht schlüssig und durchschaubar, kann man „Doppelspiel“ sicherlich gut lesen, muss man jedoch nicht, weshalb ich bezweifle, dass Band 2 den Weg zu mir finden wird.