Empfehlungen basierend auf "Die Welle"

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von Thomas Glavinic

Jonas ist Tourist in einer Todeszone, er nimmt an einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Während des qualvollen Aufstiegs hängt er seinen Erinnerungen nach. An seine wilde Kindheit, an das grausame Schicksal seines Bruders Mike, an seine endlosen Reisen nach Havanna, Tokio, Jerusalem und Oslo. Und schließlich an die magische Begegnung mit Marie, seiner großen Liebe, die sein ganzes Leben verändert hat. Thomas Glavinics neuer Roman ist eine Expedition ins Ungewisse - ein unvergleichliches Buch, packend und verstörend zugleich, von einer enormen Suggestivkraft. Und ein Buch der Liebe.

von Karl Ove Knausgård

Über das Schreiben eines Romans - und die Verbindung zwischen Himmel und Erde, dem Alltäglichen und dem Fantastischen, dem Göttlichen und dem Teuflischen.Als Karl Ove Knausgård im Dezember 2019 seine zwei Vorlesungen zur Tübinger Poetik-Dozentur hielt, war sein neuer Roman »Der Morgenstern« noch im Entstehen - wie auch (noch unbemerkt) die Pandemie. Prophetisch und programmatisch mutet an, was er in seiner zweiten Vorlesung vorträgt: »Lawrence Durell sagte einmal, ein Kunstwerk zu erschaffen, heiße, sich ein Ziel zu setzen und anschließend im Schlaf dorthin zu wandeln. Das habe ich getan, ich habe mir zwei Ziele gesetzt und nun bin ich schlafend auf dem Weg in dieser Richtung.Bei meinem ersten Ziel geht es um ein Gefühl, das mich seit längerem umtreibt, dass die Zukunft nicht mehr existiert, weil die Jetztzeit uns in Formen vermittelt wird, die so fest sind und so auf Wiederholung basieren, dass das Zukunftsartige an der Zukunft, Ihre Unvorhersehbarkeit, verschwunden ist, ähnlich einem Fluss, der in eine Röhre verlegt wird.Bei meinem zweiten Ziel geht es darum, dass wir uns von der Natur abgewendet haben.Wie schreibt man darüber einen Roman?«

von Marc Levy

Der Autor erzählt die Geschichte seines Vaters, der als 18-jähriger beschloss, zusammen mit seinem jüngeren Bruder in der Résistance gegen die deutschen Besatzer zu kämpfen.

von Javier Marías

von Sorj Chalandon

»Epochal, spannend und kraftvoll von der ersten bis zur letzten Seite.« Le Parisien Im August 1934 gelingt 56 Jugendlichen einer Strafkolonie auf der bretonischen Insel Belle-Île-en-Mer die Flucht. 20 Franc – das ist der Preis, den die örtliche Polizei für jeden Jungen aussetzt, worauf die Inselbewohner eine Hetzjagd beginnen. Ein einziger Junge entkommt, seine Geschichte erzählt dieser Roman: Jules Bonneau, von den Eltern früh verlassen, nach Jahren im Heim zwischen Raserei und Hoffnungslosigkeit, gerät auf der Flucht an den baskischen Sardinenfischer Ronan Kadarn und dessen Frau. Zum ersten Mal lernt er Zuneigung kennen, eine Zärtlichkeit, die ihn erschüttert. Er lebt mit den Fischern, begegnet Kommunisten und Faschisten. Und muss am Ende eine Entscheidung treffen, die ihn mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

von Gérald Messadié

In einer Zeit voller Furcht vor dem Weltende wird der heilkundige und aufgeklärte Reformer Jesus unfreiwillig in die Rolle des Messias der Juden gedrängt.

von Erich Maria Remarque

von Ivo Andric

Dieser 1942 vollendete Roman ist ein Meisterwerk der Erzählkunst, eine Liebeserklärung an Ivo Andrić' Heimat Bosnien und eine zeitlose Bühne der Welt.

von Lana Witt

Man braucht schon eine Landkarte mit großem Maßstab, um Pick zu finden, ein Städtchen in Kentucky mit drei Straßen und so manchem skurrilen Einwohner. Die treffen sich jeden Samstag bei dem Automechaniker Gilman, der zu diesem Anlass seine Werkstatt in eine Kneipe verwandlelt. Gilman ist auch sonst an anregender Gesellschaft gelegen: Bisweilen führt er ein tiefschürfendes Gespräch mit seinem längst verblichenen Freund Zack, dessen Skelett er zu diesem Zweck einst ausgegraben hat.