Erzählt wird die schicksalhafte Geschichte der tschechischen Emigranten Irena und Josef, die nach "dem Verschwinden des Kommunismus" und persönlichen Odysseen aufgrund ihrer zufälligen Wiederbegegnung in Paris in den neunziger Jahren versuchen, an ihre während des Prager Frühlings und dessen Niederschlagung untergegangene Beziehung anzuknüpfen. Dabei müssen beide erkennen, dass ihr Leben bisher ohne jegliche Gewissheit vonstatten ging -- und ohne Gewissheit, ohne alte oder neue Heimat weitergehen muss.
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Die Unwissenheit.
von Milan Kundera
Erzählt wird die schicksalhafte Geschichte der tschechischen Emigranten Irena und Josef, die nach "dem Verschwinden des Kommunismus" und persönlichen Odysseen aufgrund ihrer zufälligen Wiederbegegnung in Paris in den neunziger Jahren versuchen, an ihre während des Prager Frühlings und dessen Niederschlagung untergegangene Beziehung anzuknüpfen. Dabei müssen beide erkennen, dass ihr Leben bisher ohne jegliche Gewissheit vonstatten ging -- und ohne Gewissheit, ohne alte oder neue Heimat weitergehen muss.
Aktuelle Rezensionen(1)
Die Unwissenheit von Milan Kundera hat mich leider nicht richtig gepackt. Das zentrale Thema – Exil, Heimatlosigkeit und die Frage nach der Rückkehr – ist zwar interessant, aber die Erzählweise blieb für mich oft distanziert und kühl. Kunderas philosophische Ansätze sind sicherlich tiefgründig, aber an manchen Stellen wirkte das Ganze eher wie ein intellektueller Diskurs als eine emotionale Geschichte. Ich hatte Schwierigkeiten, eine echte Verbindung zu den Figuren herzustellen, weil sie mehr wie Konzepte oder Ideen wirken als echte Menschen mit greifbaren Gefühlen. Ein paar Gedankenanstöße waren definitiv spannend, und Kunderas Reflexionen über Erinnerung und Identität haben durchaus ihren Reiz, aber insgesamt war es mir zu abstrakt. Es gab Momente, die mich angesprochen haben, aber insgesamt hat sich das Buch für mich etwas zäh gelesen.