5.0

Die Schlucht

von Linus Geschke

Format:Softcover

Sie kommen aus der Dunkelheit. Sie jagen. Sie töten. Vier Männer, die sich die Jäger nennen. Vor Jahren haben sie auch Kathinkas Schwester ermordet. Jetzt verfolgt diese gemeinsam mit dem zwielichtigen Barbesitzer Wout ihre Spur. Schritt für Schritt kommen sie den Jägern näher, wollen ihnen auf einem verlassenen Campingplatz eine Falle stellen. Aber Camp Donkerbloem war schon immer ein Ort, an dem nichts ist, wie es scheint. Ein Ort, an dem das Böse triumphiert.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
416 Seiten • Softcover
Erschienen an: 2026

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Aktuelle Rezensionen(1)

5.0(1 ratings)
Antje PlockRezension von Antje Plock

Ein letztes Mal Camp Donkerbloem – und was für ein Finale! Wie habe ich auf „Die Schlucht“ gewartet! Ich wollte unbedingt wissen, wie Linus Geschke die Camp-Donkerbloem-Reihe beendet – und gleichzeitig war da von Anfang an diese kleine Wehmut, weil ich wusste, dass ich mich danach von Wout, Kathinka und Frieda verabschieden muss. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder vollkommen in der Geschichte. Die verschiedenen Perspektiven und Handlungsstränge greifen nach und nach ineinander und entwickeln einen enormen Sog. Besonders das Konzept der „Jäger“, die Menschen verfolgen und das Töten als eine Art Spiel inszenieren, fand ich unglaublich verstörend und spannend zugleich. Auch atmosphärisch konnte mich Linus Geschke wieder vollkommen überzeugen. Camp Donkerbloem, die Wälder und die Schlucht wirken düster und bedrohlich, während gleichzeitig Themen wie Verlust, Schuld, Trauer und die Suche nach Gerechtigkeit eine wichtige Rolle spielen. Gerade diese Verbindung aus Spannung und den persönlichen Geschichten der Figuren hat für mich die gesamte Reihe ausgemacht. Und das Finale? Für mich hat es gepasst. Sowohl der Abschluss als auch der Ausblick haben mir richtig gut gefallen und mich zufrieden aus der Reihe entlassen. „Die Schlucht“ ist für mich ein würdiges Finale und ganz klar ein Highlight. Trotzdem fällt der Abschied schwer. Wout, Kathinka und Frieda – ihr werdet mir fehlen.

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