Marlene Streeruwitz übernimmt die Rolle ihrer Heldin Nelia Fehn aus "Nachkommen" und schreibt deren Erstlingswerk. Eigentlich wollte Cornelia sich im Ökoresort ihrer Halbschwester auf Kreta Gedanken machen, wie ihr eigenes Leben nach der Matura nun weitergehen soll. Aber dann wird die Fahrt nach Athen zu ihrem Geliebten Marios eine abenteuerliche Irrfahrt durch eine Welt der Zwangsverhältnisse aus der Krise und den Verlusten daraus. Nelia Fehn will, dass alle wissen, was es heißt, mit den Folgen der nationalen und internationalen Verstrickungen leben zu müssen. "Gerade am guten Ende klingt das Buch düster aus. Nelia findet ihren Marios bei einem Schulfreund verborgen. Bei der Demonstration wurden ihm die Füße zertrümmert. Er braucht dringend medizinische Hilfe, die Füße müssen operiert werden. Doch er hat weder Geld noch eine Versicherung, zudem fahndet die Polizei nach ihm. So bleibt unklar, wie er je gesund werden könnte. Nelia Fehns Buch und dessen Eingabe beim Deutschen Buchpreis könnten vielleicht helfen, wenn sie das Preisgeld gewänne. Doch wie wir aus "Nachkommen." wissen, hat sich diese Hoffnung zerschlagen. Was dafür bleibt, ist das subtile Spiel der Autorin mit ihrer jugendlichen Heldin. Es ist frappant, wie sie sich die Optik ihrer Heldin zu eigen macht. Wie ein Puzzle fügen sich die beiden Bücher zueinander. Marlene Streeruwitz hat einen blendenden Dreh gefunden, um zu zeigen, wie die Eltern ihren Kindern eine politische, gesellschaftliche und ökonomische Misere vermachen, ohne es recht wahrhaben zu wollen" (literaturkritik.de)
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Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland Roman
Marlene Streeruwitz übernimmt die Rolle ihrer Heldin Nelia Fehn aus "Nachkommen" und schreibt deren Erstlingswerk. Eigentlich wollte Cornelia sich im Ökoresort ihrer Halbschwester auf Kreta Gedanken machen, wie ihr eigenes Leben nach der Matura nun weitergehen soll. Aber dann wird die Fahrt nach Athen zu ihrem Geliebten Marios eine abenteuerliche Irrfahrt durch eine Welt der Zwangsverhältnisse aus der Krise und den Verlusten daraus. Nelia Fehn will, dass alle wissen, was es heißt, mit den Folgen der nationalen und internationalen Verstrickungen leben zu müssen. "Gerade am guten Ende klingt das Buch düster aus. Nelia findet ihren Marios bei einem Schulfreund verborgen. Bei der Demonstration wurden ihm die Füße zertrümmert. Er braucht dringend medizinische Hilfe, die Füße müssen operiert werden. Doch er hat weder Geld noch eine Versicherung, zudem fahndet die Polizei nach ihm. So bleibt unklar, wie er je gesund werden könnte. Nelia Fehns Buch und dessen Eingabe beim Deutschen Buchpreis könnten vielleicht helfen, wenn sie das Preisgeld gewänne. Doch wie wir aus "Nachkommen." wissen, hat sich diese Hoffnung zerschlagen. Was dafür bleibt, ist das subtile Spiel der Autorin mit ihrer jugendlichen Heldin. Es ist frappant, wie sie sich die Optik ihrer Heldin zu eigen macht. Wie ein Puzzle fügen sich die beiden Bücher zueinander. Marlene Streeruwitz hat einen blendenden Dreh gefunden, um zu zeigen, wie die Eltern ihren Kindern eine politische, gesellschaftliche und ökonomische Misere vermachen, ohne es recht wahrhaben zu wollen" (literaturkritik.de)
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