3.3

Die letzte Astronautin

von David Wellington

Format:Softcover

Sally Jansen war einst die wichtigste Astronautin der NASA, bis ihre Mission zum Mars in einer Katastrophe endete.Inzwischen hat sie sich zur Ruhe gesetzt. Doch als ein riesiges außerirdisches Objekt ins Sonnensystem eindringt und bedrohlich die Erde umkreist, bleibt der NASA nur eine Möglichkeit: Sie muss Sally Jansen überzeugen, in den Weltraum zurückzukehren. Widerwillig lässt sie sich darauf ein in der Hoffnung, etwas von ihrem damaligen Versagen wiedergutmachen zu können. Doch bald stellt sich heraus, dass es um weit mehr geht, als es scheint. Als sie erkennt, welches Geheimnis sich hinter dem Objekt verbirgt, wird ihr bewusst, dass das Schicksal der Menschen in ihren Händen liegt ...

Science-Fiction & Fantasy
480 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2020-08-03

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.3(3 ratings)
BettinaRezension von Bettina

Es ist das Jahr 2055. Sally Jansen war einmal eine wichtige, bekannte Astronautin der NASA. Bekanntheit erlangte sie aber leider dadurch, dass die Mission zum Mars scheiterte. Mittlerweile ist sie 56 Jahre alt, ihr Astronautinnen-Dasein hat sie lange hinter sich. Doch dann taucht ein Flugobjekt im Sonnensystem auf und ist bedrohlich nach an der Erde. Die NASA braucht nun die Hilfe einer erfahrenen Astronautin und wendet sich an Sally Jansen. Obwohl diese sich zunächst sträubt, sieht sie in der neuen Mission die Chance, etwas wieder gut zu machen. Doch Sally Jansen muss bald feststellen, dass auch bei dieser Mission nicht alles so läuft, wie geplant… Obwohl ich ab und an Filme aus dem Science-Fiction-Genre schaue, habe ich bisher eher selten zu Büchern aus diesem Genre gegriffen. ‚Die letzte Astronautin‘ von David Wellington hat mich allerdings so neugierig gemacht, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. David Wellington erzählt ‚Die letzte Astronautin‘ in einem spannenden und mitreißenden Erzählstil, der suggeriert, als das, was wir hier lesen, sei wirklich passiert. So finden sich ab und zu kommentierte Abschnitte von Figuren des Buches, Wikipedia-Einträge oder auch andere kleine Unterbrechungen der sonst flüssig erzählten Haupthandlung. Dabei werden diese Mittel nicht zu übertrieben oft eingesetzt,. Ich mochte diese, für mich total unbekannte, Art des Erzählens sehr gerne. Und auch, wenn viele technische und wissenschaftliche Dinge erklärt werden, vor allem zu Beginn der Mission, kann man als Außenstehender die Zusammenhänge sehr gut verstehen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, durch die ab und an folgenden Kommentierung erfährt man noch weitere Sichtweisen. So werden beispielsweise Dinge, die Sally Jansen im Weltall erlebt, später noch aus Sicht eines Mitarbeiters der NASA kommentiert. Besonders nah habe ich mich dabei Jansen und Rao gefühlt, von deren Emotionen und Gedanken man meiner Meinung nach am meisten erfährt. Da ich mich den beiden Frauen besonders nahe fühlte, fieberte ich natürlich mit, ob und wie sie die Mission überstehen würden. Es gab Passagen, die waren so spannend, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte und mich nahezu zum Beenden zwingen musste. Andere Stellen waren für mich dann ab und an etwas zäh. Dennoch war ich die ganze Zeit sehr interessiert, wie die Geschichte aufgelöst werden würde. Mit dem Ende bin ich dann erstaunlicherweise doch sehr glücklich, da ich es so nicht erahnt habe und absolut schlüssig fand. ‚Die letzte Astronautin‘ von David Wellington hat mir insgesamt viel Freude bereitet. Ich hätte von mir selbst nicht gedacht, dass mir ein Buch aus diesem Genre so viel Spannung und teilweise auch Grusel beim Lesen bereiten kann. Ein rundum gelungener Ausflug in das Genre und ins Weltall.

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