»So fesselnd und trügerisch, dass du alles und jeden infrage stellen wirst.« Karin SlaughterLund, Schweden: Adam, Ulrika und Stella sind eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird ein Mann erstochen aufgefunden und Stella als Mordverdächtige verhaftet. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, welche Gründe könnte sie gehabt haben, ihn zu töten? Jetzt müssen Adam und Ulrika sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen …Sie lieben meisterhaft erzählte skandinavische Spannung? Dann lesen Sie auch die anderen Romane von Mattias Edvardsson.
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Die Lüge
von Mattias Edvardsson, Annika Krummacher
»So fesselnd und trügerisch, dass du alles und jeden infrage stellen wirst.« Karin SlaughterLund, Schweden: Adam, Ulrika und Stella sind eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird ein Mann erstochen aufgefunden und Stella als Mordverdächtige verhaftet. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, welche Gründe könnte sie gehabt haben, ihn zu töten? Jetzt müssen Adam und Ulrika sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen …Sie lieben meisterhaft erzählte skandinavische Spannung? Dann lesen Sie auch die anderen Romane von Mattias Edvardsson.
Aktuelle Rezensionen(3)
Auf faszinierende Weise führt der Autor den Leser durch die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten. Dabei verschmelzen die Vergangenheit und Gegenwart zu einem Ganzen und der Plot entfaltet sich, ohne sich aufzudrängen. Es war für mich sehr bewegend und aufregend, den Mord-Prozess mitzufühlen und mir dabei mein Bild zu machen, nur damit es am Ende ganz anders kommen konnte.
[Hörbuch] Insgesamt hat mir die Story gefallen, sie war spannend und bis zum Epilog konnte ich mir nie ganz sicher sein, wer nun die Tat begangen hat. Die Geschichte wurde aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt: Vater, Tochter, Mutter - jeweils mit eigene*r Sprecherin. Das hat dem Geschehen mehr Tiefe gegeben und deutlich gemacht, wie eine solche Krise alle Beteiligten auf eine andere Weise belasten kann. Leider musste ich mich durch das erste - unfassbar lange - Drittel geradezu quälen, da mich die selbstgefälligen inneren Monologe des Vaters wahnsinnig gemacht haben. Verschlimmert wurde dies noch durch die anstrenge Betonung und Art des Sprechers, vielleicht hätte ich es beim eigenen Lesen anders empfunden. Die weiblichen Sprecherinnen waren hingegen super, vor allem die der Tochter war angenehm und hat mir sehr gut gefallen. Die der Mutter wurde gegen Ende leider sehr hektisch und laut. Die mehrmals auftauchende Thematik Vergewaltigung und der Hilflosigkeit der Opfer empfand ich als gut wiedergegeben. Vor allem wurde kritisch beleuchtet, wie Frauen als "psychisch gestört" oder "selbst schuld" bzw. "mitverantwortlich" bezeichnet werden und ihnen viele nicht glauben, was einen Gang zu Polizei verständlicher Weise erschwert und aussichtslos erscheinen lässt. All das hätte aber noch ausführlicher behandelt werden können.
Das Ende war spannend, der Rest war eher ,,meh“.