Empfehlungen basierend auf "Die Katze des Rabbiners"
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von Heinrich Böll
»[...] werden Sie neugierig auf Heinrich Böll – einen Schriftsteller, der auch heute noch zu den wichtigsten und interessantesten deutschen Autoren des 20. Jahrhundert zählt.«
von undefined Conny from the block
Die überspitzt dargestellten Charaktere machen Spaß. (…) Für alle, die sich gerne amüsieren und einen Blick hinter die Kulissen eines Amtes werfen möchten.
von Walther Moers
Seemannsgarn vom Feinsten: ein Feuerwerk bäriger IdeenDaß Walter Moers mehr als das Kleine Arschloch zeichnen kann, hat er längst bewiesen. Sogar in den Sprechblasen ist er hervorragend ohne Worte ausgekommen, als der Pinguin zweimal klopfte. Und nun sein erster Roman: Eine genial dicke Schwarte von 720 Seiten, in der ein Geistesblitz den nächsten jagt. Grün und gelb möchte man vor Neid werden: Wo hat der Mann bloß die vielen Ideen her? In seinen dreizehneinhalb Leben begegnet der Blaubär gehässigen Stollentrollen, unangenehmen Nattifftoffen, quasselnden Tratschwellen, durch die Wüste ziehenden Gimpeln, dem Wahnsinn, Fredda, der Berghutze -- eine Figur skurriler als die andere. Ab und an illustriert der Zeichner Moers die Gestalten des Erzählers Moers, ein Glücksfall natürlich, aber im Vordergrund steht der Text, unerschütterlich. Und hier entfaltet sich in vollen Zügen, was der eine oder andere bereits geahnt haben mag: Moers ist ein begnadeter, ironischer Erzähler.Mit wieviel Sprachwitz er arbeitet, wie er an Ausdrücken feilt, Begegnungen verschachtelt komponiert, Satzrhythmen herstellt und wieder auflöst, das nötigt Respekt ab. Und man freut sich über die irrwitzigen Inhalte der Abenteuer. Ob er mit dem Rettungssaurier Mac als Navigator fliegt, eine Fata Morgana am Wüstenboden verklebt, durch Dimensionslöcher stürzt oder sich ein Duell mit dem Lügengladiator liefert: die Spannung bleibt ungebrochen (außer beim sechsten Kapitel), die unzähligen Geschichten sind unglaublich. Münchhausen entpuppt sich als blutiger Lehrling im Vergleich zu Moers.Auch wenn sich beim Lesen gelegentlich Assoziationen zu Texten von Michael Ende oder Janosch einstellen mögen: Der Roman ist kein Kinderbuch, sondern nachdenklich machende (haben Sie schon mal über eine Tornado-Haltestelle nachgedacht?) Literatur, die bestens unterhält. Das vielgesuchte Leichte, das so schwer zu machen ist: hier ist es. --Sophie Thoma
von undefined Loriot
Loriots Zeichnungen und Texte widmen sich mit analytischem Scharfsinn und Witz allen existentiell bedeutsamen Bereichen des modernen Lebens. Die behandelten Themen: Der Mitmensch - Szenen einer Ehe - Sport - Tourismus - Aus dem Berufsleben - Kultur und Fernsehen - Wissenschaft, Technik und Verkehr - Politik und Kapital - Das Tier als solches.
von David Sedaris
Willkommen in der haarsträubenden Welt des David Sedaris. Sedaris packt die gegenwärtige Autobiographienmode beim sprichwörtlichen Schlafittchen und erklärt das weite Feld seines Lebens und das seiner Familie zum Minenfeld. In siebzehn Geschichten erzählt er von seinen Betätigungen als halbwüchsiger Tramper, Apfelpflücker, Möchtegern-Schauspieler, Collegestudent oder Nudist – witzig, anrührend, exzentrisch, pingelig und zutiefst charmant.
von Heinrich Böll
Die Erzählung des Nobelpreisträgers erstmals als Bilderbuch – in Szene gesetzt vom preisgekrönten Illustrator Émile Bravo. In einem kleinen Hafen macht ein Fischer morgens seine Siesta. Ein Tourist weckt ihn durch das Klicken seines Fotoapparats und fragt, warum er nicht aufs Meer fahre. Der Fischer antwortet, er sei schon draußen gewesen. Warum er nicht noch einmal hinausfahre, fragt der Tourist. Mit der größeren Ausbeute könne er Schiffe und eine Fischfabrik kaufen. Am Ende wäre er so reich, dass er nicht mehr arbeiten bräuchte und morgens in der Sonne sitzen könnte. Darauf der Fischer: "Aber das mache ich doch gerade, nur das Klicken Ihres Fotoapparats hat mich gestört." Eine zeitlose Fabel über das Glück.
von Jens Foell, Sina Loriani
»Fantastische Wissenschaft. Und verdammt unterhaltsam.« Mai Thi Nguyen-KimOb vergessene Lemuren-Arten, Müll auf dem Mond, Pandemie-Simulationen in World of Warcraft oder berüchtigte Zombie-Ameisen: Neurowissenschaftler Dr. Jens Foell widmet sich in 42 Kapiteln den nerdigsten Tatsachen aus der Welt der Wissenschaft. Und erklärt ganz nebenbei, wie Forschung funktioniert.Mit einem Vorwort von Dr. Mai Thi Nguyen-Kim Nacktmulle: Warum sie keinen Schmerz spüren und wie man das ändern kann John Wayne: Sind Zigaretten oder doch eine Atombombe an seinem Ableben schuld? 4 Minuten, 33 Sekunden: Was soll die Stille? Tetris: Wie man traumhaft besser spielt, ohne das Spiel zu kennen Mexican Standoff: Endlich als Sieger vom Platz gehen Egal ob Chemie, Astronomie, Physik, Geschichte, Musikwissenschaft, Mathematik oder Informatik und egal, wie abseitig die Tatsachen oder absurd die Forschungen sind: Neurowissenschaftler und Science-Journalist Dr. Jens Foell schafft es, uns die wundersame Welt der Wissenschaft völlig neu zu erschließen. Und das auf phänomenal unterhaltsame Art. Denn eines ist klar, Nerds wissen einfach mehr vom Leben. Und wer noch keiner ist, wird es spätestens mit diesem unterhaltsamen Sachbuch werden wollen!Für mich geht es dabei vor allem um eine Leidenschaft für Dinge, die andere nicht interessieren. Dadurch ist ein Nerd eine Person, die sich eine Sache anschaut und darin mehr sieht als alle anderen. – Dr. Jens Foell
von Randall Munroe
Die Fortsetzung des Kultbestsellers jetzt im Taschenbuch! "Genial amüsant." STERNWer »What if?« liebt, muss »What if? 2« haben! Randall Munroe beantwortet unzählige verrückte Fragen wissenschaftlich fundiert und umwerfend kreativ: Was wäre, wenn man an einer Feuerwehrstange vom Mond zur Erde rutschen würde? Wie viel Erdmasse müsste man umschichten, um 10 Kilo abzunehmen? Würde eine Schlange schweben, wenn sie einen Luftballon im Ganzen verschluckte? Und was wäre der sicherste Weg, einem Riesen die Mandeln herauszunehmen? Freuen wir uns auf weitere absurde hypothetische Fragen und ihre höchst wissenschaftlichen Antworten – wie immer charmant illustriert mit den berühmten Strichzeichnungen des Meisters.
von Umberto Eco
Im Jahr 1960 fiel dem damals 28-jährigen italienischen Essayisten, Zeichentheoretiker und angehenden Erfolgsschriftsteller Umberto Eco das schmale Bändchen Die Mythen des Alltags von Roland Barthes in die Hände. Kurz zuvor hatte er in seiner Kolumne "Mini-Journal" der bedeutenden Avantgarde-Zeitschrift Il Verri einen gesellschaftskritischen Text über den Striptease Jetzt kam ihm sein Wildern im Genre des Philosophen etwas überheblich vor. Von nun an überließ Eco diese Form der Analyse Roland Barthes, um sich "dem Pastiche und der Parodie zuzuwenden". Die Anekdote von Ecos Lese-Erleuchtung findet sich im ersten Sammelband mit den berühmten "Streichholzbriefe"-Kolumnen des Autors, Platon im Stripteaselokal, der neben den weiteren Einzelbänden Wie man mit einem Lachs verreist und Derrick oder Die Leidenschaft für das Mittelmaß nun Eingang in die Sämtlichen Glossen und Parodien fand. Ebenfalls aufgenommen wurden zudem zehn bisher auf Deutsch noch nie publizierte Texte, die die scharfe Beobachtungsgabe Ecos auch für Alltagsphänomene wie Talkshow-Wahnsinn, sexuelle Repression oder Krieg, Gewalt und Gerechtigkeit im Rahmen seiner "kulturellen Semiotik" ein ums andere Mal belegen.Aufgrund seiner Historienromane und Mega-Bestseller Der Name der Rose, Das Foucaultsche Pendel und Baudolino gilt Eco gemeinhin vor allem als Meister der großen, episch breiten Form. Wer bisher verpasst hat, auch den Pointillisten der kurzen Prosa zu entdecken, der sollte das schleunigst nachholen. Sämtliche Glossen und Parodien ist hierzu das ideale Buch. --Thomas Köster
von Hannes Jaenicke
Echten Helden ist es egal, ob sie beliebt sind oder nicht. Sie wollen nicht bewundert werden, sondern einfach ihr Ding machen. Sie tun das, woran sie glauben und wovon sie überzeugt sind – so gut es eben geht. Offen und humorvoll erzählt Hannes Jaenicke von seinen ganz persönlichen Helden und Vorbildern und macht Lust auf Individualität und Eigensinn: Begegnet den kleinen und großen Helden des Alltags wertschätzend und motivierend und traut auch Euch selbst zu, den Unterschied auszumachen! So viel Privates gab es noch nie von Hannes Jaenicke.