Empfehlungen basierend auf "Die Informanten"
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von George Orwell
In der Gosse: George Orwell erlebt und beschreibt die Armut in Paris und London. »Er klagt nicht an, sondern beschreibt nur. Doch das wird zur Anklage« (Stern, Hamburg).
von John Irving
70. Geburtstag von John Irving am 2. März 2012 Der Roman, der Irving über Nacht weltberühmt machte, jetzt für seine Fans in einer einmalig schönen Leinenausgabe"
von Sacha Naspini
»Der Autor erzählt Geschichten aus seinem Heimatland und übersetzt sie in universelle Sehnsüchte. Und tut dies so elegant, gewitzt und skurril, dass selbst Fellini dafür ins Bücherregal greifen würde.« FACES Magazin, 01.07.2024
von Alessandro Baricco
Italienische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der italienische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. »Novecento« erzählt die Geschichte des genialen Pianisten Danny Boodmann T. D. Lemon Novecento, der im Jahr 1900 auf einem Ozeandampfer geboren wird und dort als Findelkind bei dem Matrosen Danny Boodmann (dem er seinen Namen verdankt) aufwächst. Er verbringt sein gesamtes Leben auf der »Virginian«, wo er als Teil der Atlantic-Jazz-Band Klavier spielt und weltweiten Ruhm erlangt, obwohl er niemals von Bord geht. Sein Schicksal erfüllt sich kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als er sich weigert, das zum Abwracken bestimmte Schiff zu verlassen, und sich mit ihm in die Luft sprengen lässt. Italienische Lektüre: Niveau B2 (GER)
von Wladimir Arsenjew
Wladimir Arsenjew, Geograf und Offizier des Zaren, erforscht 1902 die unwegsamen Grenzgebiete zwischen Russland und China. Eines Nachts stößt der alte Jäger Dersu vom Volk der Golden zur kleinen Truppe. Eine Freundschaft entsteht, die erst mit dem tragischen Tod von Dersu Usala ein Ende findet.
von Georges Perec
In der winzigen Pariser Mansarde klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Heute gälte es, das Examen anzutreten – doch der junge Mann steht nicht auf. Er beschließt, an diesem Leben, das ihm nichts mehr zu geben hat, keinen Anteil mehr zu nehmen. Während über den Dächern von Paris die Sommerhitze brütet, überlässt er sich einem gefährlichen Selbstexperiment. Georges Perecs drittes Buch ist die Geschichte einer radikalen Verweigerung. Noch vor der Oulipo-Zeit entstanden, ist dieser ganz in der Du-Perspektive geschriebene Roman eine Meditation über den Stillstand, eine Etüde über die Leere. Die brüchige Schönheit, die Perec der Selbstisolation verleiht, und die außergewöhnliche literarische Qualität machen »Ein Mann der schläft« (1967) zu einem modernen Urtext der Melancholie, der eine ganze Schriftstellergeneration inspirierte. Perec adaptierte »Ein Mann der schläft« 1974 zusammen mit Bernard Queysanne für das Kino und erhielt dafür den Jean-Vigo-Preis.
von Jorge Bucay
Spanische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der spanische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. Jorge ist Psychologe in Buenos Aires. Zu ihm kommt Demián mit seinen Alltagsproblemen: Konflikte mit seinen Eltern, seinen Freunden, seinen Studien- oder Arbeitskollegen, seiner Freundin oder mit sich selbst. Nachdem er sie geschildert hat, fragt Jorge: »¿Te cuento?« (»Soll ich erzählen?«) – und erzählt: einfache, witzige, anregende Geschichten, die Hilfe bieten und die man auch auf Spanisch gut verstehen kann. Spanische Lektüre: Niveau B2 (GER)
von Joey Goebel
Wussten Sie, dass große Popsongs und Filme von einem unglücklichen, aber genialen Künstler stammen? Und damit einem solchen die Ideen nicht ausgehen, sorgen in diesem Roman 'Beschützer' dafür, dass ihm ständig neues Leid widerfährt. Denn das ist der Rohstoff, aus dem wahre Kunst entsteht. Bringt das Genie das Kunststück fertig, trotzdem ein glücklicher Künstler zu werden? Vincent - ein Chamäleon von einem Roman, der als Satire beginnt, sich in einen bizarren Alptraum verwandelt und am Ende zu Tränen rührt.
von Robert Walser
Träumen, seiner Phantasie freien Lauf lassen, das macht Robert Walser am liebsten auf seinen Spaziergängen. Die ausgewählten Erzählungen sind Miniaturen über die Sehnsucht nach Geborgenheit in der Natur und beim Mitmenschen.
von Djaimilia Pereira de Almeida
Der alte Boa Morte zieht durch die Gassen Lissabons, verdient sich ein paar Münzen als Parkplatzeinweiser, findet Obdach in verborgenen Winkeln. Früher hat er in der Kolonialarmee gekämpft, heute sucht er ein wenig Glück in den Lichtern des Viertels. Doch die dunklen Bilder seiner Vergangenheit hüllen die Farben der Stadt in einen grauen Schleier.