Empfehlungen basierend auf "Die Idealisten"
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von Mohamed Mbougar Sarr
Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt – Mohamed Mbougar Sarrs großer Roman über die Suche nach einem verschollenen Autor Mohamed Mbougar Sarr erzählt virtuos von der Suche nach einem verschollenen Autor: Als dem jungen Senegalesen Diégane ein verloren geglaubtes Kultbuch in die Hände fällt, stürzt er sich auf die Spur des rätselhaften Verfassers T.C. Elimane. Dieser wurde in den dreißiger Jahren als „schwarzer Rimbaud“ gefeiert, nach rassistischen Anfeindungen und einem Skandal tauchte er jedoch unter. Wer war er? Voll Suchtpotenzial und unnachahmlicher Ironie erzählt Sarr von einer labyrinthischen Reise, die drei Kontinente umspannt. Ein meisterhafter Bildungsroman, eine radikal aktuelle Auseinandersetzung mit dem komplexen Erbe des Kolonialismus und eine soghafte Kriminalgeschichte. Ein Buch, das viel wagt – und triumphiert.
von Umberto Eco
In sechs Streifzügen durch den Wald der Literatur untersucht Umberto Eco mit semiotischem Scharfsinn ebenso wie mit Ironie und Heiterkeit die Frage nach den Bedingungen des Lesens: Was lesen wir, wenn wir lesen? Von den Märchen über die großen Romane der Weltliteratur bis zu den Krimis führt Eco den Leser und zeigt, wie abenteuerlich das Lesen mit einer Mischung aus Freiheit, Phantasie, Entdeckungslust und Eigenwilligkeit sein kann und wie es zugleich Regeln und Disziplin fordert.
von W. Somerset Maugham
Als Gegenstück zu Heldenverehrung und Geniekult erzählt Maugham die psychologische Biographie eines Genies: Charles Strickland, 17 Jahre lang Börsenmakler und makelloser Familienvater, verläßt Beruf, Frau, Kinder, Stellung und Besitz, um Maler zu werden. Kunsthändler entdecken auf Tahiti, seiner letzten Lebensstation, sein Genie und machen das Geschäft.
von Anton Cechov
»Die Steppe erzählt die Geschichte des neunjährigen Egoruska, der von seiner Mutter ans ferne Gymnasium geschickt wird. Was als alltägliche Reise fahrender Händler über Hügel und langgestreckte Weiten beginnt, das verdichtet Cechov zu einer Hymne auf den Menschen im Angesicht von Flora und Fauna zu einem stimmgewaltigen Hohen Lied auf Werden und Vergehen. Ein in seinem erzählerischen Reichtum mitreißendes Prosa-Poem.«
von Jaume Cabré
Miquel soll die Textilfabrik übernehmen, die sich seit ewiger Zeit in Familienbesitz befindet. Doch gemeinsam mit seinem Freund geht er nach Barcelona, um Literatur zu studieren und sich der antifranquistischen Untergrundbewegung anzuschliessen. Aber irgendwann muss er zu seinen Wurzeln zurück ...
von Jorge Bucay
Spanische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der spanische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. Jorge ist Psychologe in Buenos Aires. Zu ihm kommt Demián mit seinen Alltagsproblemen: Konflikte mit seinen Eltern, seinen Freunden, seinen Studien- oder Arbeitskollegen, seiner Freundin oder mit sich selbst. Nachdem er sie geschildert hat, fragt Jorge: »¿Te cuento?« (»Soll ich erzählen?«) – und erzählt: einfache, witzige, anregende Geschichten, die Hilfe bieten und die man auch auf Spanisch gut verstehen kann. Spanische Lektüre: Niveau B2 (GER)
von W.G. Sebald
Im August, dem Monat, der von alters her unter dem Einfluss des Saturn steht, wandert W. G. Sebald durch die einsame Heidelandschaft der englischen Grafschaft Suffolk, besichtigt verfallene Landschlösser, spricht mit alten Gutsbesitzern und stößt immer wieder auf die Spuren wundersamer Geschichten. So erzählt er von den Glanzzeiten viktorianischer Schlösser, berichtet aus dem Leben Joseph Conrads, erinnert an die unglaubliche Liebe des Vicomte de Chateaubriand oder spürt dem europäischen Seidenhandel bis China nach. Mit klarer und präziser Sprache protokolliert er jedoch auch die stillen Katastrophen, die sich mit dem gewaltsamen Eingriff der Menschen in diesen abgelegenen Landstrich vollzogen. So verwandelt sich der Fußmarsch letztlich in einen Gang durch eine Verfallsgeschichte von Kultur und Natur.
von Umberto Eco
»Er war der Rockstar unter den Intellektuellen.« Nils Minkmar in ›DER SPIEGEL‹Globalisierung, Klimawandel, Mythologie und Popkultur – als Intellektueller von Weltruf verfügte Umberto Eco über eine einzigartige geistige Spannweite. Sprachlich brillant und mit intelligentem Witz stellt er dies in den hier versammelten Texten unter Beweis, die eine Blaupause seines Lebenswerks darstellen. Streifzüge durch Literatur, Sprache, Kunst und Philosophie verschmelzen mit messerscharfen Beobachtungen zu Politik und Zeitgeschehen. Spielerisch präsentiert, üppig illustriert und von ungebrochener Aktualität.
von Italo Calvino, Burkhart Kroeber
Een lezer en een (mede)lezeres raken verwikkeld in een spel waarbij ze van één verhaal in negen andere belanden.
von Salim Alafenisch
Belletristik : Israel/Negev/Beduinen ; Kulturwandel.