Wie geht Ehe, wie geht Glück? Der sensationelle Erfolgsroman von Eve Harris jetzt als Taschenbuch Ein emotionaler und humorvoller Einblick in eine jüdisch-orthodoxe Gemeinde 80?000 verkaufte Exemplare Auf der Longlist des Man Booker Prize
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Die Hochzeit der Chani Kaufman
von Eve Harris, Kathrin Bielfeldt
Wie geht Ehe, wie geht Glück? Der sensationelle Erfolgsroman von Eve Harris jetzt als Taschenbuch Ein emotionaler und humorvoller Einblick in eine jüdisch-orthodoxe Gemeinde 80?000 verkaufte Exemplare Auf der Longlist des Man Booker Prize
Aktuelle Rezensionen(4)
Sehr gutes Buch, Judentum
Voll toll
Da ich nicht viel über das konkrete Leben orthodoxer Juden weiß kann ich zu be er representation in diesem Buch wenig sagen. Eve Harris’s schreibt Chani Geschichte sehr fesselnd. Es gelingt ihr, zwei Frauen, die ihr Leben ähnlichen Leben allerdings aus ganz unterschiedlichen Anfängen kommen, gegenüber zu stellen. Auch wenn zwischen ihren Hochzeiten knapp 30 Jahre liegen. Chani Kaufmann steht für sich ein und kämpft in dem Maße in dem dem sie es kann für ihre Bedürfnisse. Dabei hat sie es alles andere als leicht.
Schön! Eve Harris is hier ein wirklich schöner, einfühlsamer und soweit ich das beurteilen kann, auch authentischer Roman gelungen, der verschiedene Personen aus der orthodoxen chassidischen Gemeinde in London begleitet. Dreh und Angelpunkt der Geschichte ist die Hochzeit von Chani und Baruch, zwei junge Menschen, die nicht viel vom Leben wissen, wenig über den jeweils anderen und trotzdem heiraten wollen. Mit ihnen lernen wir auch Chanis und Baruchs Eltern kennen und die Rebbetzin Rivka, die Chani Unterricht gibt um sie auf das Eheleben vorzubereiten. Auf der einen Seite haben wir Chani und Baruch, gerade dem Teenageralter entwachsen wollen sie heiraten und müssen sich der ein oder anderen Widrigkeit entgegenstellen, ob das nun ein Tretboot ist, oder Baruchs Mutter, die absolut nicht einverstanden ist mit der Wahl ihres Sohnes. Besonders Chani fand ich absolut entzückend, auf der einen Seite – ja, orthodox, aber auch neugierig, lustig und dickköpfig. Besonders die Szenen in denen Sie Baruchs Mama die Meinung sagt sind ganz großartig. Auf der anderen Seite haben wir Rikva, die Rebbetzin der Gemeinde, die schon länger mit ihrem Leben als orthodoxer Jüdin hadert, zu welchem sie sich vor allem zu liebe ihres Mannes Chaim entschlossen hat. Wir erfahren einiges über die Anfänge der Beziehung im liberalerem Jerusalem und auch über die Schicksalsschläge die die Familie erdulden musste. Ihre und Chaims Geschichte fand ich vielleicht sogar noch ein bisschen interessanter als die von Chani und Baruch. Ein paar Mal kommt auch Avromi zu Wort, Rivkas und Chaims Sohn, der sich in eine Nicht-Jüdin verliebt und auch sehr unter dieser Situation leidet, er war wie ein Amischer auf Rumspringa, vollkommen überfordert, ich habe so mit ihm gelitten. Eve Harris hat einen angenehmen unaufgeregten Schreibstil und besonders die hebräischen und jiddischen Ausdrücke, die im Glossar erklärt werden fand ich spannend und interessant, so habe ich auch etwas für mich aus dem Buch mitnehmen können. Insgesamt eine leichte Lektüre, die man leicht einfach so weglesen kann und die aus verschiedenen Blickwinkeln auf die orthodoxe jüdische Gemeinschaft blickt. Hat mir sehr gut gefallen.