Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.
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Die Farbe von Milch
von Nell Leyshon, Wibke Kuhn
Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.
Aktuelle Rezensionen(8)
Atmosphärisch, berührend, spannend, kurzweilig und mit feministischer Message. Werde auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen!
Was für eine besondere, anarchische, gesellschaftliche Geschichte. Ganz ruhig geschrieben und trotzdem mit einem sehr guten Ende!
Einfach eine Geschichte, die man nicht vergisst. Sie bleibt in Gedächtnis wie "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"
Eines dieser Bücher, die mam nicht so schnell vergisst. Keine leichte Kost, aber dennoch sehr lesenswert, gerade weil dieses Buch Strukturen aufzeigt, schlau und authentisch geschrieben ist. Große Empfehlung!
Kurzweilig, ja. Bildliche Sprache, top. Historisch korrekt, bestimmt. Mich hat der Schreibstil jedoch bereits ab den ersten Seiten so genervt, dass ich über‘s Abbrechen nachgedacht habe: Satzanfänge mit „Und“, keine Kommata, keine Anführungszeichen. Es soll zum Jahr 1831 passen, das macht den Lesefluss aber nicht besser. Mary weiß nicht, was ein Kissen ist (ok). Aber Wörter wie „Allüren“ oder „Hierarchie“ werden normal verwendet. Das Buch wird gerettet durch Marys scharfsinnige Art. Außerdem: TW Gewalt und Missbrauch.