Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.
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Die Farbe von Milch
von Nell Leyshon, Wibke Kuhn
Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.
Aktuelle Rezensionen(9)
Eines der besten Bücher die ich jemals gelesen habe. Anfangs weiß man nicht genau wohin die Geschichte führt, ist jedoch keine Sekunde träge oder langweilig. Das Ende hat mich mitgenommen und hallt noch Tage später nach. Die Art der Autorin, sich in seine Charaktere zu versetzten, ist einzigartig. Der Schreibstil ist einer 15 Jährigen, die keine Schulbildung genossen hat, gerecht. Ich habe Mary ab Seite eins gemocht, Ihre direkte Art, wie stark sie war in einer Zeit als Mädchen keine Rechte besaßen. Ich werde mich noch sehr lange an die Geschichte des Mädchens erinnern, dessen Haar die Farbe von Milch hat.
Atmosphärisch, berührend, spannend, kurzweilig und mit feministischer Message. Werde auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen!
Was für eine besondere, anarchische, gesellschaftliche Geschichte. Ganz ruhig geschrieben und trotzdem mit einem sehr guten Ende!
Einfach eine Geschichte, die man nicht vergisst. Sie bleibt in Gedächtnis wie "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"
Eines dieser Bücher, die mam nicht so schnell vergisst. Keine leichte Kost, aber dennoch sehr lesenswert, gerade weil dieses Buch Strukturen aufzeigt, schlau und authentisch geschrieben ist. Große Empfehlung!