Empfehlungen basierend auf "Die Fahrt Hinaus. Aus dem Englischen von Karin Kersten."
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von Virginie Grimaldi
Wenn aus Fremden Freunde werden - ein humorvolles und berührendes Buch von Frankreichs Autorin Nummer 1Jeanne, 74, hat kürzlich ihren Mann verloren und findet sich in einer einsamen und finanziell prekären Situation wieder. Iris, 33 und schwanger, ist einer toxischen Beziehung entflohen, versteckt sich in Paris, wo sie aus dem Koffer lebt, und sucht nach einer Unterkunft. Théo, 18, Konditorlehrling ohne festen Wohnsitz, hat Jahre im Heim hinter sich, Erinnerungen an eine desolate Kindheit im Gepäck und braucht ebenfalls dringend eine Bleibe. Geplagt von Geldsorgen kommt Jeanne auf die Idee, einen Untermieter in ihre große Pariser Wohnung aufzunehmen. Aus einem werden zwei, und so findet sich eine auf den ersten Blick ungewöhnliche WG zusammen. Eine Schicksalsgemeinschaft, aus der bald so viel mehr wird: Ersatzfamilie und Freunde fürs Leben.Eine Geschichte zwischen leichtfüßiger Unterhaltung und großen Emotionen – zum Mitfühlen und Wohlfühlen von der mit Abstand erfolgreichsten französischen Autorin. »Eine wunderbare Lektion über das Leben.« Le Parisien
von Virginie Grimaldi
Lebe nach deiner eigenen MelodieJulia rennt nicht weg. Zumindest nicht so richtig. Aber sie braucht dringend eine Auszeit von ihrem Leben, und da fühlt sich das Angebot aus Biarritz an wie eine Rettungsleine. Hals über Kopf zieht sie an die Atlantikküste, wo sie als Psychologin den Bewohnern eines Seniorenheims zur Seite stehen soll. Eigentlich hat Julia mit alten Leuten wenig am Hut, doch schnell merkt sie, dass sich hinter den eleganten Türen der Seniorenresidenz mehr verbirgt, als sie auf den ersten Blick geahnt hat: gebrochene Herzen, lange gehütete Geheimnisse und unbändige Lebensfreude, wie sie ihr noch nie begegnet ist. Kann Julia alles, was sie sucht, tatsächlich dort finden, wo sie es am wenigsten vermutet?
von Thorsten Nagelschmidt
März 2020, eine abgeschiedene Lodge in dem kolumbianischen Dschungeldorf Soledad. Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, des deutschen Betreibers der Lodge, dessen Lebensgeschichte mit Alenas ersten Eindrücken von diesem seltsamen und charismatischen Mann nur wenig zu tun hat: In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für gefälschte Jeans und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten. Wie in seinem hochgelobten Roman »Arbeit« erzählt Thorsten Nagelschmidt in »Soledad« mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen und Witz von auf den ersten Blick sehr ungleichen Menschen, die sich in ihrem Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit näher sind, als sie anfangs dachten.
von Lucinde Hutzenlaub
Eine junge deutsche Auswanderin im glanzvollen New York der Dreißigerjahre – und eine unsterbliche Liebe, die das Schicksal einer ganzen Familie bestimmtAls Esther den Dachboden ihres Einfamilienhauses in Stuttgart ausmistet, fällt ihr der elegante Fuchspelzmantel ihrer Mutter Paula in die Hände. Und mit einem Mal sind all die schmerzhaften Erinnerungen wieder da, denn der Mantel hat eine lange Geschichte: Er stammt aus Paulas Jahren als Kindermädchen bei einer der reichsten Familien New Yorks. Esther weiß, wie sehr ihre Mutter das Leben in der pulsierenden Metropole der Dreißigerjahre liebte, die Jazzclubs und die Spaziergänge im Central Park – und einen jungen Anwalt namens Norman. Doch der Mantel erinnert Esther auch an all die Geheimnisse, an den schrecklichen Verrat und schließlich an Paulas plötzliches Verschwinden. Und sie weiß, dass es nun endlich an der Zeit ist, sich auf die Suche zu machen nach jener großen Lebensliebe, die das Schicksal ihrer Familie für immer veränderte …»Paulas außergewöhnliche Geschichte zwischen Stuttgart und dem New York der Dreißigerjahre berührt und entfaltet einen unglaublichen Sog. Ein großartiges Leseerlebnis!« Maria Nikolai
von W. Somerset Maugham
Maughams anspruchsvollster ›philosophischer‹ Roman gibt ein farbiges Porträt der zwanziger Jahre – vom Swing bis zum Börsenkrach. Ein junger Amerikaner protestiert, indem er sich entzieht; sein Trip führt ihn über Europa und Indien zurück nach Chicago und zu einer neuen Lebenshaltung und wird so zum Protokoll einer von Arbeit, Erfolg und Amüsement gehetzten Gesellschaft – und einer verwirklichten Alternative.
von Christina Fonthes
Bijoux wird nach Unruhen in Kinshasa als Teenager zu ihrer Tante Mira nach London geschickt. Hier verliebt sie sich zum ersten Mal – in eine Frau. Vor ihrer religiösen Tante muss sie das verbergen, doch sie ahnt nicht, dass auch diese ein Geheimnis vor ihr hat: den wahren Grund dafür, dass sie vor vielen Jahren von Afrika nach Europa kam, in ein Land, in dem sie sich immer noch nicht zu Hause fühlt. Bijoux weiß: So wie Tante Mira will sie nicht enden. Und trifft eine Entscheidung.
von Annette Bjergfeldt
Ich wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt … So beginnt Litas wundersame Reise mit ihrer schönen Mutter Fabiola, die neben Schuhen vor allem Tango liebt und so manches Chaos anzieht. Als die beiden dank dieser Eigenschaft gezwungen sind, ihre Heimat Hals über Kopf zu verlassen, landen sie unplanmäßig auf einer windgepeitschten Insel vor der Küste Neufundlands. Unterschlupf finden sie in einem Seemannsheim, das von einer Vielzahl schrulliger Charaktere bewohnt wird. Lita freundet sich schnell mit der gehörlosen Tochter der Gastgeber an, der einzigartigen Oona McGregor. Als sie den auf der Insel lang herbeigesehnten Mr. Saito das erste Mal begegnet, der mit seinem Wanderkino Nachrichten aus aller Welt zu ihnen bringt, ahnt Lita nicht, dass er ihr Leben für immer verändern wird.»Mr. Saitos reisendes Kino« ist eine unvergleichliche Odyssee über das Finden von Familie an unerwarteten Orten, einen Fischerjungen mit bernsteinfarbenen Augen, Herzklopfen, entlaufene Tangoschuhe und die Liebe in all ihren Formen.»Das Beste, was ich seit sehr, sehr langer Zeit gelesen habe« Jussi Adler Olsen
von Sibel Daniel
Ein bewegender Roman über die Suche nach Heimat und Glück: das Finale der Fremde-Heimat-Reihe von Bestsellerautorin Sibel Daniel1951: Die willensstarke Alma hat mit ihrer Familie die Umsiedlung nach Polen und die furchtbare Flucht vor der Roten Armee überlebt. Dass Janos und sie sich wiedergefunden haben, ist ihr großes Glück. Doch Alma spürt, dass Deutschland ihr keine neue Heimat werden kann.Es ist die Liebe, die ihr die Kraft gibt, weiter von einem Leben als Winzerin zu träumen. Sie weist ihr den Weg nach Amerika: Mit Janos, der kleinen Maria sowie den Brüdern Alwin und August besteigt Alma ein Schiff nach New York. Aber in der Weite der Großstadt verlieren sie ihr Ziel aus den Augen, alte Wunden brechen auf. Das eigene Weingut rückt in unerreichbare Ferne. Als die Brüder sich mit dunklen Geschäftemachern einlassen, muss die Familie wieder ihre Koffer packen. Sie macht sich auf den Weg nach Argentinien. Die erneute Reise ins Ungewisse verlangt allen viel ab, denn niemand weiß, ob Südamerika ihnen endlich die sichere Heimat sein wird, nach der sie sich so sehnen …
von Nicole C. Vosseler
Oxford, 1853. Maya Greenwood lauscht wie gebannt den Geschichten eines seltenen Gastes: Ralph Garrett, der in der britischen Armee in Indien dient. Als er ihr den Hof macht, rückt ein abenteuerliches Leben in der Fremde für die junge Frau in greifbare Nähe. Ihre Familie ist gegen die Verbindung, und so brennt Maya kurzerhand mit Ralph durch. Als er nach Arabien entsandt wird, fällt Maya in die Hände von Beduinen. Dort erlebt sie den wahren Orient ═ und muss sich eingestehen, dass der Anführer der Wüstenkrieger, der charismatische Rashad al-Shaheen, auch ihr Herz gefangen hält ...
von Shqipe Sylejmani
Shote lebt in der Schweiz und hat alles, was sich ihre Verwandten im Kosovo nur wünschen können: Freiheit, Möglichkeiten und Ambitionen. Dass ihr seit jeher aber etwas fehlt, spürt sie bereits in ihrer Kindheit. Als ihre Großmutter stirbt und ihr ein Notizbuch mit Reisezielen in Albanien, Kosovo, Montenegro und Nordmazedonien hinterlässt, beschließt die junge Frau, allein in diese Länder zu reisen, um Klarheit über ihren Lebensweg zu finden. Auf ihrer Reise entdeckt sie dabei nicht nur alte Anekdoten, Erzählungen und Mythen, sondern findet auch neue Freunde, die Liebe und zu sich selbst.