Empfehlungen basierend auf "Die Bestie vom Schlesischen Bahnhof: Dokumentarischer Roman aus den 20er Jahren"

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von Heimito Doderer

Die Dämonen sind einer der bedeutendsten Großstadtromane diese Jahrhunderts. Gestalten des Wiener Großbürgertums und des Adels, Arbeiter und Intellektuelle, aber auch Typen der Halb- und Unterwelt sind zu einem schillernden gesellschaftlichen Gewebe verflochten. Hinter dem eleganten Charme der Fünfuhrtees und Tennisturniere werden Unsicherheit, politische Fragwürdigkeiten und sexuelle Ausschweifung sichtbar. Die Handlung läuft von Anfang an auf den Brand des Wiener Justizpalastes am 15. Juli 1927 zu, den Doderer als „Cannae der österreichischen Freiheit“ begreift: Im Verlauf der Auseinandersetzungen zwischen „Frontkämpfern“ und Republikanischem Schutzbund waren mehrere Arbeiter umgebracht worden. Nach dem Freispruch der Mörder durch die Justiz brachen Arbeiterunruhen aus, die von der Polizei blutig niedergeschlagen wurden. Obwohl die Schicksale der Figuren meist nur indirekt mit diesem historischen Ereignis verknüpft sind, gehört es zu Doderers kunstvoller Komposition, daß sich zahlreiche ihrer Lebensprobleme an diesem Tag klären.

von Fredrik Sjöberg

Über einen unbekannten Künstler und die Unvorhersehbarkeit von Ruhm und Scheitern. Fredrik Sjöbergs „wunderbarer Versuch, den Zufall zu kontrollieren.“ (Aftonbladet) 1921 malte ein dänischer Künstler in Südfrankreich die Kusinen Hanna und Lillan Adler. Auf der Spur des Gemäldes und seines Schöpfers Anton Dich, „einzigartig abwesend in allem, was Kunstgeschichte heißt“, findet Sjöberg einen ganzen Schatz an nie erzählten, miteinander verwobenen Geschichten, die fröhlich oder nachdenklich, aber immer klüger machen. Über die unabhängigen Frauen der Familie Adler, Anton Dichs Freundschaft mit Modigliani, die Würgefeigen in Bordighera, einen Karton voller Briefe und den Kater Kanabriel, der eines Tages verschwand. Aber, so schreibt Sjöberg, „ich wundere mich schon lange nicht mehr. Der Zufall, dieser zerstreute Hallodri, ist des Sammlers bester Freund“.

von Alexander S Puschkin

Zum Zyklus der »Erzählungen Bjelkins«, der 1830 auf dem Höhepunkt seines Schaffens entstand, gehören einige der bekanntesten und besten Prosastücke Puschkins; außer der berühmten Novelle »Der Posthalter: Der Schuß«, »Der Schneesturm«, »Der Sargmacher«, »Das Fräulein als Bäuerin«.

von Manfred Kyber

Product Description Kybers Roman gehört wohl zu den ergreifendsten Werken seiner Zeit. Erzählt wird die Geschichte der kleinen Veronika, deren Seele zwischen der realen Welt und ihrer eigenen fiktiven Welt hin und her pendelt und die bereits in jungen Jahren stirbt. About the Author Manfred Kyber (1880 1933), a philosopher, pacifist, and advocate for animals, was born in Riga, Latvia. He studied philosophy in Leipzig before moving to Berlin and then to Lowenstein, Wurttemberg. In addition to poems, a novel, plays, theater criticism, and an introduction to occultism, he wrote mostly fairy tales and animal stories. Other books include "Among Animals" and "The Mouseball".

von Manfred Allner

Text, Materialien und weitere ausgewählte Erzählungen und Gedichte.Weitere Kurzgeschichten: An diesem Dienstag - Nachts schlafen die Ratten doch - Die Küchenuhr - Das Brot - Die drei dunklen Könige - Eine Geschichte nach einer Geschichte: Demet Catalyürek: Der Schallplattenspieler.Ausgewählte Gedichte: Ich möchte Leuchtturm sein - Laternentraum - In Hamburg - Legende - Versuch es - Brief aus Russland - Nachts - Liebesgedicht. Zu dieser Textausgabe ist folgendes Unterrichtsmodell aus der Reihe EinFach Deutsch erschienen: Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür. ISBN 978-3-14-022340-9

von Fred Uhlman

Ein Klassiker: ein schmales Buch, das viele Geschichtswälzer über den Nationalsozialismus aufwiegt Mehr als 200?000 verkaufte Exemplare

von Hans Fallada

Rudolf Ditzen alias HANS FALLADA (1893 Greifswald – 1947 Berlin), zwischen 1915 und 1925 Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter, 1920 Roman-Debüt mit »Der junge Goedeschal«. Der vielfach übersetzte Roman »Kleiner Mann – was nun?« (1932) macht Fallada weltbekannt. Sein letztes Buch, »Jeder stirbt für sich allein« (1947), avancierte rund sechzig Jahre nach Erscheinen zum internationalen Bestseller. Weitere Werke u. a.: »Bauern, Bonzen und Bomben« (1931), »Wer einmal aus dem Blechnapf frißt« (1934), »Wolf unter Wölfen« (1937), »Der eiserne Gustav« (1938).

von Walter Kempowski

Die Familie Kempowski in den zwanziger Jahren und in den Anfängen des HitlerreichsKarl Kempowski und seine junge Frau Grethe haben nach Ende des Ersten Weltkriegs in Rostock keinen leichten Start. Sie müssen auf eine bürgerliche Villa verzichten und sich im Arbeiterviertel einmieten. Der kleinen väterlichen Reederei setzt die wirtschaftliche Depression schwer zu. Drei Kinder werden geboren, unter ihnen auch der Autor. Seine Schulzeit fällt in die Jahre, in denen Deutschlands Verhängnis seinen Anfang nimmt. Von dieser Familie und allen, die ihren Weg kreuzen, erzählt Walter Kempowski mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind.

von Ingeborg Bachmann