Inhaltsverzeichnis Einleitung: Rethinking Exploitation und die Ausbeutung von Laienpflege - 11 Kapitel 1: Ein unbequemes Erbe: Der Marx'?sche Ausbeutungsbegriff und die Soziologie- 22 1.1 Ökonomistische Hardliner und Humanisten - 23 1.2 Ausbeutung bei Marx: Begriffliche Verwendung und Status - 25 1.3 Marx' Ausbeutungsbegriff - 29 1.4 Blockierte Anschlüsse - 39 1.5 Zwischenfazit: Mit Marx gegen Marx denken - 46 Kapitel 2: Ein ehrfurchtsloses Bekenntnis: Analytische Marxisten und Ausbeutung - 50 2.1 Geläuterte Marxisten - 50 2.2 Imagine oder die Idee einer besseren Alternative: Der Ausbeutungsbegriff John Roemers - 53 2.3 Gerald A. Cohen und das schlichte Argument - 64 2.4 Die Intersektionalität von Ausbeutungsformen bei Erik O. Wright - 66 2.5 Zwischenfazit: Uneingelöste Versprechen - 72 Kapitel 3: Ausbeutung ist keine Männersache: Ausbeutungstheoretische Beiträge feministischer Theoriebildung - 75 3.1 Eine unglückliche Ehe: Hausfrauen, Proletarier und die feministische Marx-Kritik - 75 3.2 Exploitation comes home: Zur Bedeutung von Hausarbeit im Kapitalismus - 78 3.3 Frauen, die letzte Kolonie: Der Bielefelder Subsistenzansatz - 82 3.4 Ausbeutung von Hausarbeit als Wertminderung - 88 3.5 Aus der Hausarbeitsdebatte lernen - 91 3.6 Fluch und Segen: Perspektiverweiterungen im Kontext der Care-Forschung - 93 3.7 Die Care-Seite des Werts: Externalisierung, Exterritorialisierung und Wert-Abspaltung - 96 3.8 Zwischenfazit: Feministische Theorie als Vademekum - 99 Kapitel 4: Schließung, Rentenbildung, Exklusion: Alternativen zu Ausbeutung? - 102 4.1 Ausbeutung in der Sozialstrukturanalyse: Ein toter Klassiker - 102 4.2 Geschlossene Gesellschaft: Die Theorie sozialer Schließung - 104 4.3 Vorteile durch Marktversagen: Rentenbildung - 111 4.4 Die bevölkerten Randzonen der Gesellschaft: Exklusion - 116 4.5 Die Synthese von Ausbeutung und Ausschließung - 119 4.6 Zwischenfazit: Ausschluss als Komplement von Ausbeutung - 134 Kapitel 5: Die Ausbeutungsdynamik von Nutzung durch Ausschluss - 135 5.1 Keeping it simple: Ein basales Ausbeutungsverständnis - 135 5.2 Schritte zu einer Soziologie der Ausbeutung von Sorgearbeiten - 138 5.3 Was bisher geschah: Bilanz der theoretischen Exkursionen - 139 5.4 Ausbeutung und Ausschluss: Ein Arbeitskonzept - 144 Kapitel 6: Die Altenpflegekrise und die Ausbeutung der Care-Reserve - 157 6.1 Die Demografisierung sozialer Spannungsverhältnisse - 157 6.2 Pflege im Kontext der Krise des deutschen Reproduktionsmodells - 161 6.3 Beruf oder Berufung? Altenpflege als unvollständige Profession und weiblich-fürsorgliches Stammterrain - 164 6.4 Gendering the welfare state: Die privatistisch-familialistische Pflegekultur des deutschen Sozialstaats - 177 6.5 Die Einführung der sozialen Pflegeversicherung - 185 6.6 Wachsender Hilfebedarf versus abnehmendes Helferpotenzial: Die steigende Bedeutung informeller Netzwerke - 197 Kapitel 7: Ausbeutung empirisch untersuchen: Bemerkungen zum methodischen Vorgehen - 205 7.1 Ausbeutung als relational work - 205 7.2 Ein triangulierendes Vorgehen - 207 7.3 Sampling - 209 7.4 Felderschließung - 210 7.5 Datenerhebung und Aufbereitung - 213 7.6 Die Auswertung des Materials - 219 7.7 Fallkonstruktion - 222 Kapitel 8: Geschichten gegen das Heldentum: Pflegende Angehörige als Dienstboten der Nation - 223 8.1 Direkte und indirekte Interventionen des Gesetzgebers für eine Sozialpolitik aus der Nähe - 225 8.2 Stille Heldinnen oder stille Opfer? Drei Fallbeispiele - 238 8.3 Die Aktiv(iert)e: Was ich raushole, das kann ich auch reinbringen - 239 8.4 Die Dienstbotin: Sie sind Dienstleistung. Sie sind immer in Bewegung. Und sie machen das eigentlich für nichts. - 249 8.5 Die Einzelkämpferin: Sie hat Pflegestufe drei, meine Tochter, aber wir machen alles selbst. - 259 8.6 Zwischenfazit: Eine Sozialpolitik mit Risiken und Nebenwirkungen - 267 Kapitel 9: The shadow state: Freiwillig Engagierte in der Pflege - 273 9.1 Totgesagte leben länger: Wiederentdecktes Engagement im Rhythmus gesellschaftlicher Krisenzyklen - 273 9.2 An Ensemble of Superwomen: Die Fallbeispiele - 289 9.3 Ein Gemeinwohlunternehmen - 291 9.4 Eine ehemalige Pflegehilfskraft: Jetzt als Erwerbsunfähiger mit meinen 700 Euro Rente, ich muss ja auch noch nebenbei ein bisschen was machen. - 300 9.5 Die Degradierte: Du wirst noch gebraucht. Ich denke, das war einfach für mich auch so das ganz, ganz Wichtige. - 306 9.6 Die Unruheständlerin: Ich muss immer irgendwas tun, und ich bin auch immer am Gucken. - 312 9.7 Zwischenfazit: Der Kitt, der unsere Demokratie zusammenhält - 317 Kapitel 10: Dieses Potenzial müssen wir aktivieren: Langzeitarbeitslose in der Altenpflege - 322 10.1 Aktivierende Arbeitsmarktpolitik und Pflegekrise - 322 10.2 Ausbeutung in der stationären und ambulanten Pflege: Die Fallbeispiele - 332 10.3 Eine stationäre Pflegeeinrichtung: … dass wir immer noch hier die geringsten Pflegesätze haben … - 335 10.4 Spezifika ambulanter Pflege - 345 10.5 Die Arbeitsvermittlung: … dass nicht immer eine entsprechende Ausbildung vorliegen muss, um in diesem Bereich arbeiten zu können. - 355 10.6 Zwischenfazit: Letztlich steht und fällt alles mit dem Pflegepersonal. Das ist ja der höchste Kostenfaktor … - 365 Kapitel 11: Sklavinnen des 21. Jahrhunderts: Osteuropäische Pflegekräfte in deutschen Pflegehaushalten - 370 11.1 Swept Under the Rug: Die Rückkehr der Dienstmädchen - 371 11.2 Migrantische Pflegekräfte: Eine dienstbare Alternative - 375 11.3 Die Fallbeispiele: Jederzeit in guten Händen - 392 11.4 Das Gruppengespräch: Das ist Sklaverei des 21. Jahrhunderts - so nennen wir es. - 393 11.5 Eine Pflegekraft: Ich schlafen mit Oma zusammen - ich nicht schlafen. - 402 11.6 Ein Arbeitgeber: Ärmere Gegenden - da steht Familiensinn noch hoch im Kurs. - 406 11.7 Zwischenfazit: Poor services for poor people? - 412 Kapitel 12: Fazit oder: Die Ausbeutung der Care-Reserve als Kaskadeneffekt - 419 12.1 Theoretische Abstraktion und empirische Untersuchung - 419 12.2 Zurück zu den Anfängen - 420 12.3 Die kaskadenförmige Ausbeutung von Laienpflege - 436 12.4 Ausblick: Community Capitalism - 450 Schluss: Für eine Profanierung des Ausbeutungsbegriffes - 455 Anhang - 463 Danksagung - 495
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Die Ausbeutung der sorgenden Gemeinschaft
von Tine Haubner
Inhaltsverzeichnis Einleitung: Rethinking Exploitation und die Ausbeutung von Laienpflege - 11 Kapitel 1: Ein unbequemes Erbe: Der Marx'?sche Ausbeutungsbegriff und die Soziologie- 22 1.1 Ökonomistische Hardliner und Humanisten - 23 1.2 Ausbeutung bei Marx: Begriffliche Verwendung und Status - 25 1.3 Marx' Ausbeutungsbegriff - 29 1.4 Blockierte Anschlüsse - 39 1.5 Zwischenfazit: Mit Marx gegen Marx denken - 46 Kapitel 2: Ein ehrfurchtsloses Bekenntnis: Analytische Marxisten und Ausbeutung - 50 2.1 Geläuterte Marxisten - 50 2.2 Imagine oder die Idee einer besseren Alternative: Der Ausbeutungsbegriff John Roemers - 53 2.3 Gerald A. Cohen und das schlichte Argument - 64 2.4 Die Intersektionalität von Ausbeutungsformen bei Erik O. Wright - 66 2.5 Zwischenfazit: Uneingelöste Versprechen - 72 Kapitel 3: Ausbeutung ist keine Männersache: Ausbeutungstheoretische Beiträge feministischer Theoriebildung - 75 3.1 Eine unglückliche Ehe: Hausfrauen, Proletarier und die feministische Marx-Kritik - 75 3.2 Exploitation comes home: Zur Bedeutung von Hausarbeit im Kapitalismus - 78 3.3 Frauen, die letzte Kolonie: Der Bielefelder Subsistenzansatz - 82 3.4 Ausbeutung von Hausarbeit als Wertminderung - 88 3.5 Aus der Hausarbeitsdebatte lernen - 91 3.6 Fluch und Segen: Perspektiverweiterungen im Kontext der Care-Forschung - 93 3.7 Die Care-Seite des Werts: Externalisierung, Exterritorialisierung und Wert-Abspaltung - 96 3.8 Zwischenfazit: Feministische Theorie als Vademekum - 99 Kapitel 4: Schließung, Rentenbildung, Exklusion: Alternativen zu Ausbeutung? - 102 4.1 Ausbeutung in der Sozialstrukturanalyse: Ein toter Klassiker - 102 4.2 Geschlossene Gesellschaft: Die Theorie sozialer Schließung - 104 4.3 Vorteile durch Marktversagen: Rentenbildung - 111 4.4 Die bevölkerten Randzonen der Gesellschaft: Exklusion - 116 4.5 Die Synthese von Ausbeutung und Ausschließung - 119 4.6 Zwischenfazit: Ausschluss als Komplement von Ausbeutung - 134 Kapitel 5: Die Ausbeutungsdynamik von Nutzung durch Ausschluss - 135 5.1 Keeping it simple: Ein basales Ausbeutungsverständnis - 135 5.2 Schritte zu einer Soziologie der Ausbeutung von Sorgearbeiten - 138 5.3 Was bisher geschah: Bilanz der theoretischen Exkursionen - 139 5.4 Ausbeutung und Ausschluss: Ein Arbeitskonzept - 144 Kapitel 6: Die Altenpflegekrise und die Ausbeutung der Care-Reserve - 157 6.1 Die Demografisierung sozialer Spannungsverhältnisse - 157 6.2 Pflege im Kontext der Krise des deutschen Reproduktionsmodells - 161 6.3 Beruf oder Berufung? Altenpflege als unvollständige Profession und weiblich-fürsorgliches Stammterrain - 164 6.4 Gendering the welfare state: Die privatistisch-familialistische Pflegekultur des deutschen Sozialstaats - 177 6.5 Die Einführung der sozialen Pflegeversicherung - 185 6.6 Wachsender Hilfebedarf versus abnehmendes Helferpotenzial: Die steigende Bedeutung informeller Netzwerke - 197 Kapitel 7: Ausbeutung empirisch untersuchen: Bemerkungen zum methodischen Vorgehen - 205 7.1 Ausbeutung als relational work - 205 7.2 Ein triangulierendes Vorgehen - 207 7.3 Sampling - 209 7.4 Felderschließung - 210 7.5 Datenerhebung und Aufbereitung - 213 7.6 Die Auswertung des Materials - 219 7.7 Fallkonstruktion - 222 Kapitel 8: Geschichten gegen das Heldentum: Pflegende Angehörige als Dienstboten der Nation - 223 8.1 Direkte und indirekte Interventionen des Gesetzgebers für eine Sozialpolitik aus der Nähe - 225 8.2 Stille Heldinnen oder stille Opfer? Drei Fallbeispiele - 238 8.3 Die Aktiv(iert)e: Was ich raushole, das kann ich auch reinbringen - 239 8.4 Die Dienstbotin: Sie sind Dienstleistung. Sie sind immer in Bewegung. Und sie machen das eigentlich für nichts. - 249 8.5 Die Einzelkämpferin: Sie hat Pflegestufe drei, meine Tochter, aber wir machen alles selbst. - 259 8.6 Zwischenfazit: Eine Sozialpolitik mit Risiken und Nebenwirkungen - 267 Kapitel 9: The shadow state: Freiwillig Engagierte in der Pflege - 273 9.1 Totgesagte leben länger: Wiederentdecktes Engagement im Rhythmus gesellschaftlicher Krisenzyklen - 273 9.2 An Ensemble of Superwomen: Die Fallbeispiele - 289 9.3 Ein Gemeinwohlunternehmen - 291 9.4 Eine ehemalige Pflegehilfskraft: Jetzt als Erwerbsunfähiger mit meinen 700 Euro Rente, ich muss ja auch noch nebenbei ein bisschen was machen. - 300 9.5 Die Degradierte: Du wirst noch gebraucht. Ich denke, das war einfach für mich auch so das ganz, ganz Wichtige. - 306 9.6 Die Unruheständlerin: Ich muss immer irgendwas tun, und ich bin auch immer am Gucken. - 312 9.7 Zwischenfazit: Der Kitt, der unsere Demokratie zusammenhält - 317 Kapitel 10: Dieses Potenzial müssen wir aktivieren: Langzeitarbeitslose in der Altenpflege - 322 10.1 Aktivierende Arbeitsmarktpolitik und Pflegekrise - 322 10.2 Ausbeutung in der stationären und ambulanten Pflege: Die Fallbeispiele - 332 10.3 Eine stationäre Pflegeeinrichtung: … dass wir immer noch hier die geringsten Pflegesätze haben … - 335 10.4 Spezifika ambulanter Pflege - 345 10.5 Die Arbeitsvermittlung: … dass nicht immer eine entsprechende Ausbildung vorliegen muss, um in diesem Bereich arbeiten zu können. - 355 10.6 Zwischenfazit: Letztlich steht und fällt alles mit dem Pflegepersonal. Das ist ja der höchste Kostenfaktor … - 365 Kapitel 11: Sklavinnen des 21. Jahrhunderts: Osteuropäische Pflegekräfte in deutschen Pflegehaushalten - 370 11.1 Swept Under the Rug: Die Rückkehr der Dienstmädchen - 371 11.2 Migrantische Pflegekräfte: Eine dienstbare Alternative - 375 11.3 Die Fallbeispiele: Jederzeit in guten Händen - 392 11.4 Das Gruppengespräch: Das ist Sklaverei des 21. Jahrhunderts - so nennen wir es. - 393 11.5 Eine Pflegekraft: Ich schlafen mit Oma zusammen - ich nicht schlafen. - 402 11.6 Ein Arbeitgeber: Ärmere Gegenden - da steht Familiensinn noch hoch im Kurs. - 406 11.7 Zwischenfazit: Poor services for poor people? - 412 Kapitel 12: Fazit oder: Die Ausbeutung der Care-Reserve als Kaskadeneffekt - 419 12.1 Theoretische Abstraktion und empirische Untersuchung - 419 12.2 Zurück zu den Anfängen - 420 12.3 Die kaskadenförmige Ausbeutung von Laienpflege - 436 12.4 Ausblick: Community Capitalism - 450 Schluss: Für eine Profanierung des Ausbeutungsbegriffes - 455 Anhang - 463 Danksagung - 495
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