Empfehlungen basierend auf "Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flätz mit fortgehenden Noten"

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von Joseph Brodsky

»Brodskys poetisches Genie explodiert«, schrieb die Zeit als Ufer der Verlorenen vor zehn Jahren erschien. Zusammen mit den großformatigen Photographien von Peter-Andreas Hassiepen, die das ganz alltägliche Venedig zeigen, ist ein Buch für Brodsky-Liebhaber, Venedig-Reisende und alle, die die Stadt noch entdecken wollen, entstanden.

von Rafik Schami

In einer unnachahmlichen Mischung aus Lebensphilosophie, Humor und Melancholie erzählt Rafik Schami über Sehnsucht und Träume, Freundschaft und List, Lachen und Liebe. Da die Liebe oft seltsame Wege geht, ist es nicht verwunderlich, dass sogar ein einsames Schwein und ein altes Huhn zueinanderfinden. Aber vor dem Finden steht die Suche oder eine unbestimmte Sehnsucht nach etwas, das oft gar nicht so genau zu benennen ist. Wie bei der Mohnblume, die erst, nachdem sie die Sonne fand, wusste, dass sie sie überhaupt gesucht hatte. Rafik Schami versteht es, die Leserinnen und Leser in diesen 21 märchenhaften Geschichten zu verzaubern und zugleich ein wichtiges Stück gesellschaftlicher Realität einzufangen.

von Wladimir Arsenjew

Wladimir Arsenjew, Geograf und Offizier des Zaren, erforscht 1902 die unwegsamen Grenzgebiete zwischen Russland und China. Eines Nachts stößt der alte Jäger Dersu vom Volk der Golden zur kleinen Truppe. Eine Freundschaft entsteht, die erst mit dem tragischen Tod von Dersu Usala ein Ende findet.

von Juan Villoro

In den Ferien bekommt der 13jährige Juan von seinem belesenen Onkel Tito einen selsamen Auftrag: er soll das so genannte wilde Buch finden, dass sich rebellisch dem Gelesenwerden widersetzt. Doch nachdem Juan nicht gerade ein Büchernarr ist, macht er sich nur widerwillig auf die Suche. Bis er in der Biblitohek seines Onkels Bücher entdeckt, de sich bewegen, ja sogar lebendig scheinen ...

von AA.VV.

Nach Der Ältesten Arabischen Handschrift In Der Ausgabe Von Muhsin Mahdi Erstmals Ins Deutsche Übertragen Von Claudia Ott. In German; Originally In Arabic.

von Georges Perec

In der winzigen Pariser Mansarde klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Heute gälte es, das Examen anzutreten – doch der junge Mann steht nicht auf. Er beschließt, an diesem Leben, das ihm nichts mehr zu geben hat, keinen Anteil mehr zu nehmen. Während über den Dächern von Paris die Sommerhitze brütet, überlässt er sich einem gefährlichen Selbstexperiment. Georges Perecs drittes Buch ist die Geschichte einer radikalen Verweigerung. Noch vor der Oulipo-Zeit entstanden, ist dieser ganz in der Du-Perspektive geschriebene Roman eine Meditation über den Stillstand, eine Etüde über die Leere. Die brüchige Schönheit, die Perec der Selbstisolation verleiht, und die außergewöhnliche literarische Qualität machen »Ein Mann der schläft« (1967) zu einem modernen Urtext der Melancholie, der eine ganze Schriftstellergeneration inspirierte. Perec adaptierte »Ein Mann der schläft« 1974 zusammen mit Bernard Queysanne für das Kino und erhielt dafür den Jean-Vigo-Preis.

von W.G. Sebald

Im August, dem Monat, der von alters her unter dem Einfluss des Saturn steht, wandert W. G. Sebald durch die einsame Heidelandschaft der englischen Grafschaft Suffolk, besichtigt verfallene Landschlösser, spricht mit alten Gutsbesitzern und stößt immer wieder auf die Spuren wundersamer Geschichten. So erzählt er von den Glanzzeiten viktorianischer Schlösser, berichtet aus dem Leben Joseph Conrads, erinnert an die unglaubliche Liebe des Vicomte de Chateaubriand oder spürt dem europäischen Seidenhandel bis China nach. Mit klarer und präziser Sprache protokolliert er jedoch auch die stillen Katastrophen, die sich mit dem gewaltsamen Eingriff der Menschen in diesen abgelegenen Landstrich vollzogen. So verwandelt sich der Fußmarsch letztlich in einen Gang durch eine Verfallsgeschichte von Kultur und Natur.

von Alberto Vazquez-Figueroa

Gacel Sayah, ein Krieger vom einst mächtigen Nomadenstamm der Tuareg, zählt zu den letzten freien Jägern, die wie ihre Vorfahren die Sahara durchstreifen. Mit seiner Familie lebt er fernab jeder Zivilisation, nur den überlieferten Werten und den alten Gesetzen seines Volkes verpflichtet. Von den blutigen Auseinandersetzungen zwischen den im Norden lebenden Arabern und den französischen Kolonialherren erfährt er nur durch Berichte von Reisenden. Eines Tages schleppen sich zwei erschöpfte Unbekannte in Gacels Zeltlager, und er gewährt ihnen Unterkunft und Pflege. Kurz darauf tauchen Soldaten auf, die ohne erkennbaren Grund den einen der Männer töten und den anderen mit sich nehmen. Für Gacel, der tatenlos mitansehen muß, wie die Gastfreundschaft mit Füßen getreten wird, ist es oberstes Gebot, diesen frevelhaften Übergriff zu rächen. Er verläßt seine Familie und macht sich auf die Suche nach dem gefangengenommenen Gast, für den er nach den Tuareg-Gesetzen immer noch die Verantwortung trägt. Aber diese Suche wird für Gacel zu einem gefährlichen, ja tragisch endenden Abenteuer...

von Navid Kermani

Kairo, Dezember 2006 -- Paradies Im Ausnahmezustand, Kaschmir, Oktober 2007 -- Ohne Boden, Zwischen Agra Und Delhi, September 2007 -- Das Laboratorium, Gujarat, Oktober 2007 -- Eine Reise Zu Den Sufis, Pakistan, Februar 2012 -- Trostlose Normalität, Afghanistan I, Dezember 2006 -- Grenzen Des Berichtbaren, Afghanistan Ii, September 2011 -- Der Aufstand, Teheran, Juni 2009 -- Eingang Zur Hölle, Syrien, September 2012 -- Auch Wir Lieben Das Leben, Palästina, April 2005 -- Das Leben, Als Was Es Ist, Lampedusa, September 2008 -- Kairo, Oktober 2012. Navid Kermani. Considerably Enlarged Articles Published Previously In Various Newspapers.