In den Ferien bekommt der 13jährige Juan von seinem belesenen Onkel Tito einen selsamen Auftrag: er soll das so genannte wilde Buch finden, dass sich rebellisch dem Gelesenwerden widersetzt. Doch nachdem Juan nicht gerade ein Büchernarr ist, macht er sich nur widerwillig auf die Suche. Bis er in der Biblitohek seines Onkels Bücher entdeckt, de sich bewegen, ja sogar lebendig scheinen ...
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Das wilde Buch
von Juan Villoro
In den Ferien bekommt der 13jährige Juan von seinem belesenen Onkel Tito einen selsamen Auftrag: er soll das so genannte wilde Buch finden, dass sich rebellisch dem Gelesenwerden widersetzt. Doch nachdem Juan nicht gerade ein Büchernarr ist, macht er sich nur widerwillig auf die Suche. Bis er in der Biblitohek seines Onkels Bücher entdeckt, de sich bewegen, ja sogar lebendig scheinen ...
Aktuelle Rezensionen(1)
Ein wilder und lustiger Anfang: Juan ist ein frecher, naseweiser Erzähler, der uns in die Wunderwelt der Bibliothek seines Onkels Titos bringt, wo es nicht nur wunderliche Ecken zum Stöbern gibt, sondern auch Tito - ein lesendes Original. Doch je mehr ich mich den Hauptplot näherte, der Suche nach dem wilden Buch, desto langweiliger und uninteressanter wurde es. Die Figuren engagierten mich nicht bis zum Schluss, ich fand sie vorhersehbar und teilweise sehr platt (einzig Carmen, Königin der Kuscheltiere blieb sensationell). Die Handlung entwickelt sich dann auch ungefähr so wie erwartet und der große Reveal dauert 3 Seiten, war kaum überzeugend und für Leser*innen vielleicht sogar ein ordentlicher Tritt gegen das Schienbein. Ein Buch über Bücher, in dem viele Charaktere gar nicht so gern lesen und große Leser kauzig und verrückt sind...