Empfehlungen basierend auf "Der Spieler"
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von Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Es sind die Weißen Nächte, wenn es nicht dunkel wird in Sankt Petersburg. Durch die sommerleeren Abende flaniert der Erzähler, ein junger Mann und einsamer Träumer. Da begegnet er einem verzweifelten Mädchen, der 17-jährigen Nastenka. Sie kommen ins Gespräch, das sich an vier Abenden fortsetzt, erzählen sich von ihrem Leben, von Träumen, Hoffnungen und Kummer. Aus der zufälligen Begegnung entwickelt sich eine zarte Liebe. Doch Nastenkas Herz gehört einem anderen. Dostojewskis Novelle, die zu den berühmtesten Liebesgeschichten der Weltliteratur zählt, wurde von Christiane Körner einfühlsam neu übersetzt. Stella Dreis hat den Band mit unverwechselbaren Illustrationen versehen.
von Anton Tschechow
Dmitri Gurow, ein gelangweilter, seiner Ehe überdrüssiger und an flüchtige amouröse Abenteuer gewöhnter Bankangestellter, geht während eines Urlaubs am Schwarzen Meer eine Affäre mit der jungen Anna Sergejewna ein. Als sie, die schüchterne Dame mit dem Hündchen, schließlich heim zu ihrem erkrankten Gatten reist, kehrt Gurow zu seiner Familie nach Moskau zurück und wartet darauf, dass sich die Erinnerung an sie verflüchtigen werde – wie bei all seinen Liebschaften zuvor. Doch bald erkennt er, dass die Begegnung mit ihr ihn völlig verwandelt hat und er unmöglich in sein altes Leben zurückkehren kann. Er folgt ihr in die Provinzstadt S., um sie wiederzusehen. Und was als ein Ferienflirt begann, entwickelt sich nun zu etwas, womit beide nicht gerechnet hatten: zu einer kompromisslosen Liebe gegen alle gesellschaftlichen Widerstände.
von Fjodor Dostojewskij
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) war ursprünglich Leutnant in St. Petersburg. Er quittierte seinen Dienst 1844, um freier Schriftsteller zu werden. Seine Romane ›Verbrechen und Strafe‹, ›Der Spieler‹, ›Der Idiot‹, ›Böse Geister‹, ›Ein grüner Junge‹, ›Die Brüder Karamasow‹ sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ liegen im S. FISCHER Verlag in der herausragenden Übersetzung von Swetlana Geier vor. Swetlana Geier (1923–2010) hat u. a. Sinjawskij, Tolstoi, Solschenizyn, Belyi und Bulgakow ins Deutsche übertragen. Für ihr Werk, das sie mit der Dostojewskij-Neuübersetzung krönte, wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. – In der Reihe Fischer Klassik liegen sämtliche ihrer im Ammann Verlag erschienenen Dostojewskij-Übersetzungen vor: ›Verbrechen und Strafe‹ (Bd. 90010), ›Der Spieler‹ (Bd. 90446), ›Der Idiot‹ (Bd. 90186), ›Böse Geister‹ (Bd. 90245), ›Ein grüner Junge‹ (Bd. 90333), ›Die Brüder Karamasow‹ (Bd. 90114) sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ (Bd. 90102). Über ihr Leben und ihre Arbeit gibt Swetlana Geier Auskunft in dem von Taja Gut aufgezeichneten Buch ›Swetlana Geier. Ein Leben zwischen den Sprachen‹ (Bd. 19221).
von Johann Wolfgang von Goethe
Anm. Von Kurt Rothmann. Nachw. Von Ernst Beutler.
von Hannah Arendt
Auf der Grundlage ihrer Prozessberichte über den Eichmann-Prozess in Jerusalem schreibt die Autorin über die geplante und strategisch durchgeführte Vernichtung der europäischen Juden während der Zeit des Nationalsozialismus. Die politischen Hintergründe des Prozesses und die politische Kontroverse, die mit diesem Buch ausgelöst wurde, beschreibt Hans Mommsen in einem enthaltenem Essay.
von Niccolò Machiavelli
Ein Blick hinter die Kulissen der Macht – über politische Realität und Staatsräson Wie erlangt man Macht – und wie behält man sie? Machiavellis legendäres Werk gibt darauf Antworten, die bis heute ihre Schlagkraft beweisen. Mit klarem Blick und scharfem Verstand beschreibt Machiavelli, wie Herrscher zu Macht gelangen, sie sichern und ausbauen können – ohne Rücksicht auf Moral, dafür mit realistischem Gespür für Menschen und Politik. Seit seiner Entstehung im 16. Jahrhundert fasziniert und provoziert Der Fürst gleichermaßen: als Leitfaden für Machthaber, als Spiegel politischer Realität und als Schlüsseltext, der Begriffe wie »Machiavellismus« prägt. Ein Blick hinter die Kulissen der Politik – voller überraschender Einsichten, die bis in unsere Gegenwart reichen und uns die Augen für die Mechanismen der Macht öffnen. Wie Macht entsteht, warum sie zerbricht und welche Dynamiken in Gruppen, Beziehungen und Systemen immer wieder gleich funktionieren – damals wie heute.
von E. T. A. Hoffmann
Das berühmte Märchen von der dunklen Macht unserer Wahrnehmung Der kleine Nathanael fürchtet sich vor dem Sandmann. Nimmt er ihm tatsächlich die Augen weg, wenn er nicht schlafen will? Und wer ist der schauderhafte Herr Coppelius, der gemeinsam mit seinem Vater seltsame Experimente durchführt? Jahre später, Nathanael ist mittlerweile Student, verliebt er sich in Olimpia. Sie hat alles, wovon er geträumt hat, nur wirkt sie immer wieder seltsam unbeteiligt und emotionslos. Stimmt etwas nicht mit ihr oder wird er selbst allmählich wahnsinnig? Und ist das, was wir sehen, nur eine Imagination unseres Inneren? 1816 erschien E. T. A. Hoffmanns berühmtes Kunstmärchen, eine literarische Ikone der Schwarzen Romantik. Nach dem großen Erfolg von Dostojewskis Weißen Nächten hat Stella Dreis nun Hoffmanns Erzählung mit ihren unverwechselbaren Bildern in Szene gesetzt.