Empfehlungen basierend auf "Der Matarese-Bund Roman"
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von Paolo Cognetti
Eine Geschichte vom Aufbrechen und vom WiederkehrenWagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod.»Acht Berge« ist ein feiner, lebenskluger Roman, der mit inzwischen 1,5 Millionen verkauften Büchern weltweit viele Leserinnen und Leser begeistert hat; ausgezeichnet mit dem Premio Strega, dem bedeutendsten Buchpreis Italiens.
von Thorsten Nagelschmidt
Ein klassischer Berlin-Roman, ein zeitgemäßer, sehr gegenwärtiger.
von Max Porter
»Ein aufwühlender, spannender, stilistisch beeindruckender Roman.« Guy Helminger, Luxemburger Tageblatt, 31.10.2020
von Rita Falk
Geschichten vom Abschiednehmen, vom Sterben, vom Loslassen gehören zum Leben. Eine erzählt Rita Falk in ihrem Roman ›Hannes‹ sensibel und eindringlich.
von Dick Francis
Charterpilot Matt Shore fliegt Pferdebesitzer und Spitzenjockeys von einem Rennplatz zum anderen. Eine leichte Aufgabe, dachte er. Bis die erste Bombe explodiert.
von Slawomir Mrozek
AA, der Intellektuelle, und XX, der Gastarbeiter, teilen sich einen Kellerraum als Unterkunft und gehen sich nach Kräften auf die Nerven. Zwar sind sie beide Emigranten desselben Landes, doch sind die Verbindungen zwischen beiden nur allzu brüchig. Am Silvesterabend kommt es zum Showdown.
von Javier Marías
Nach dem hoch gelobten Roman »Berta Isla« (2019) erscheint nun zum Spanien-Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse der neue Roman von Javier Marías: »Tomás Nevinson«. Eigentlich hat Tomás Nevinson mit dem Geheimdienst abgeschlossen. Doch sein ehemaliger Chef verführt ihn mit einem neuen Auftrag: Nevinson soll in einer spanischen Kleinstadt eine Terroristin, die sich an früheren Anschlägen der ETA und der IRA beteiligt hat, aufspüren und beseitigen. Als er mit einer Frau, die als Zielperson in Frage kommt, eine Beziehung eingeht, gerät er in Gewissenskonflikte. Lassen sich Schuld und Unschuld zweifelsfrei erkennen? Und darf man einen Menschen töten, um ein größeres Verbrechen zu verhindern? »Tomás Nevinson« ist eine meisterhafte Mischung von Spionageroman, erotischem Abenteuer und moralischer Reflexion. »Vermutlich der beste Roman, den Javier Marías bisher geschrieben hat,« El País
von Isaac Bashevis Singer
Mit der Ausbreitung der modernen Zivilisation nach westlichem Vorbild verändert sich nicht nur das materielle Leben von Polen und Juden. Orthodoxe Tradition und neue Aufklärung stoßen auch in der Familie des frommen jüdischen Getreidehändlers Kalman Jacobi aufeinander, von dessen Aufstieg zum wohlhabenden Gutspächter Singer in dem Roman 'Das Landgut' erzählt hat. Vor allem die Jüngeren lehnen sich gegen die Gesellschaft mit ihren veralteten Gesetzen und hohlen Privilegien und ihrem religiösen Fanatismus auf. Sie suchen eigene Wege und Möglichkeiten.
von Georgi Gospodinov
Der melancholisch-irrwitzigste Roman des Bookerpreisträgers Ein Erzähler, dessen Einfühlungsvermögen keine Grenzen kennt: Sei es mit dem ewig weggesperrten Minotaurus im Labyrinth der griechischen Antike, mit einer gewöhnlichen Gartenschnecke oder mit dem eigenen Großvater. Der Erzähler bebildert ein Museum der Zeit, mit allem, was fürs Heute wichtig ist – und bietet uns ein Zeitengewitter von der griechischen Antike über den Beginn des 20. Jahrhunderts bis hin zu den heutigen Ausläufern des bulgarischen Kommunismus. Das Festhalten verdeutlicht auch immer die Vergänglichkeit – doch was heißt leben, als diese Arbeit des Erinnerns zu leisten?