Der große Gatsby
von F. Scott Fitzgerald
F. Scott Fitzgeralds Der große Gatsby wurde erstmals 1925 veröffentlicht und gilt heute als einer der wichtigsten amerikanischen Romane des 20. Jahrhunderts. So virtuos wie unterhaltsam wird darin die vornehme New Yorker Gesellschaft des "Jazz-Age" porträtiert: die rauschenden Feste in den Wilden Zwanzigern, aber auch die innere Leere derjenigen, die scheinbar alles erreicht haben. Fitzgerald erzählt die Geschichte des Farmersjungen James Gatz, der seinen Traum vom Erfolg vor allem als brillanter Selbstdarsteller verwirklicht. Er arbeitet sich mit nicht immer legalen Mitteln zum Millionär hoch und gibt, fortan unter dem Namen Jay Gatsby, in seiner Traumvilla auf Long Island sagenumwobene Partys. Damit will er vor allem seine große Liebe Daisy anlocken, die aus besseren Verhältnissen stammt und inzwischen längst standesgemäß verheiratet ist. Am Ende geht Gatsbys Plan auf – und ist doch zum Scheitern verurteilt: Denn wie alle Menschen um ihn herum ist Daisy in ihrem Reichtum zu einer oberflächlichen, zynischen Person geworden. Fitzgerald beschreibt die starke Anziehungskraft des "American Dream" und liefert zugleich einen desillusionierenden Abgesang darauf – künstlerisch anspruchsvoll und spannend zugleich.
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Der große Gatsby
von F. Scott Fitzgerald
F. Scott Fitzgeralds Der große Gatsby wurde erstmals 1925 veröffentlicht und gilt heute als einer der wichtigsten amerikanischen Romane des 20. Jahrhunderts. So virtuos wie unterhaltsam wird darin die vornehme New Yorker Gesellschaft des "Jazz-Age" porträtiert: die rauschenden Feste in den Wilden Zwanzigern, aber auch die innere Leere derjenigen, die scheinbar alles erreicht haben. Fitzgerald erzählt die Geschichte des Farmersjungen James Gatz, der seinen Traum vom Erfolg vor allem als brillanter Selbstdarsteller verwirklicht. Er arbeitet sich mit nicht immer legalen Mitteln zum Millionär hoch und gibt, fortan unter dem Namen Jay Gatsby, in seiner Traumvilla auf Long Island sagenumwobene Partys. Damit will er vor allem seine große Liebe Daisy anlocken, die aus besseren Verhältnissen stammt und inzwischen längst standesgemäß verheiratet ist. Am Ende geht Gatsbys Plan auf – und ist doch zum Scheitern verurteilt: Denn wie alle Menschen um ihn herum ist Daisy in ihrem Reichtum zu einer oberflächlichen, zynischen Person geworden. Fitzgerald beschreibt die starke Anziehungskraft des "American Dream" und liefert zugleich einen desillusionierenden Abgesang darauf – künstlerisch anspruchsvoll und spannend zugleich.
Aktuelle Rezensionen(19)
Ich verstehe, warum das ein Klassiker ist, aber leicht zu lesen war es für mich nicht. Die Übersetzung fand ich stellenweise echt anstrengend. Wenn ich es nochmal lesen würde, dann auf Englisch oder in einer anderen Version. Für mich ist das keine Liebesgeschichte. Es geht eher um Vergangenheit, um das Festhalten an einer Vorstellung und um Reue. Am Ende ein gutes Buch, das hängen bleibt, aber kein Herzensbuch.
Der Anfang war schwer. Ich habe einige Zeit gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Aber es wurde dann besser und die Ereignisse spitzten sich immer weiter zu. Hat mit gut gefallen!
Kritik am American Dream | Materialismus Dekadenz | Unerfüllbare Sehnsucht “Der große Gatsby” (1925) ist ein Roman, welcher in nur 180 Seiten die Essenz der „Roaring Twenties“ einfängt. Die Geschichte um Jay Gatsbys verzweifelte Suche nach Liebe und gesellschaftlicher Anerkennung entlarvt den amerikanischen Traum als glitzernde, aber leere Illusion. Erzählt wird das Drama aus der Perspektive von Nick Carraway, was dem Geschehen eine persönliche, reflektierte Distanz verleiht. Der Schreibstil ist allegorisch und poetisch. Fitzgerald nutzt eine fast lyrische Sprache. Seine Sätze sind elegant, oft lang und musikalisch, gespickt mit Metaphern, die den schillernden Glamour, aber auch die moralische Leere des Jazz Age zeichnen. Dennoch ist es sehr sehr ökonomisch, keinem Satz mangelt es an Relevanz.
Ich bin traurig das dass Buch nicht mehr Seiten hat. Absolut lesenswert. So gut geschrieben. Ich werde weitere Werke von dem Schriftsteller lesen ❤️
Ich weiß ein Klassiker und von vielen ein absoluter Liebling. Leider nicht mein Cup of Tea, ich kann mich an keine Figur erinnern die mich jemals ansatzweise so aufgeregt hat wie Daisy.