4.5

Der Fluch der Schwestern (Die sechs Kraniche 0)

von Elizabeth Lim, Beate Brammertz

Format:Softcover

»Lim webt aus asiatischen und westlichen Legenden und Märchen eine reiche Fantasy-Welt.« 

Science-Fiction & Fantasy
448 SeitenSoftcover
Erschienen an: April 29, 2024

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Aktuelle Rezensionen(3)

4.5(15 ratings)
SanniRezension von Sanni

I loved it. It’s so catching but also very sad. But read it it’s good!

Joy_loves booksRezension von Joy_loves books

Wundervolle Geschichte

JennyRezension von Jenny

https://viciousbooknerd.wordpress.com/2024/09/20/die-sechs-kraniche-0-der-fluch-der-schwestern/ Als kleines Mädchen wurde sie von ihrem Vater zur Hexe Angma gebracht, um seine Frau zu retten, die gerade ihre Tochter Vanna zur Welt gebracht hatte. Die Hexe scheint Channari nicht besonders zu mögen und bittet sie, ihre kleine Schwester zu ihr zu bringen, um sie zu verschlingen. Channari ist aber nicht so leicht zu überrumpeln und lehnt dankend ab. Die Hexe will sie fressen, aber zum Glück ist da noch der Schlangenkönig, der sie verteidigt und ihr hilft, indem er sie beißt und ihr Gift an sie weitergibt. Die Hexe beschließt daraufhin, Channari so lange zu verfluchen, bis sie ihr ihre Schwester übergibt. Außerdem wird sie in 17 Jahren zurückkehren, auch wenn Channari ihren Teil nicht einhält. In "Die sechs Kraniche " lernen wir Channi nur wenig kennen, denn es geht nicht so sehr um sie. Aber wir spüren, dass sie ein Mensch mit Geheimnissen war und ihre eigene Geschichte hatte. In diesem Buch teilt sie ihre traurige Geschichte mit uns und erzählt von der großen Liebe, die sie für ihre Schwester empfand. In der Sechs-Kraniche-Dilogie erfuhren wir bereits einiges über ihre Vergangenheit, aber hier bekommen wir einen noch besseren Einblick. Als der Schlangenkönig starb und sein Gift an sie weitergab, sagte er ihr, dass sie Hokzuh finden müsse. Seit ihrer Kindheit widmete sich Channari deshalb dem Training, um Angma gegenüberzutreten, während sie nach Hokzuh suchte. Sie ertrug die Misshandlungen ihres Vaters und die Gleichgültigkeit ihrer Stiefmutter, bis eines Tages der Tag kam, an dem Vanna 17 Jahre alt wurde. Da wollten ihre Eltern sie an den Meistbietenden verkaufen (ugh). Eine Situation, die Channari ablehnte. Sie ist ein sehr vielschichtiger Charakter, denn sie möchte gerne ihr Gesicht zurückbekommen, aber gleichzeitig möchte sie Vanna nicht weggeben. Trotz ihrer beeindruckenden Stärke hat sie Angst vor den Blicken der Leute, sodass sie manchmal wie gelähmt ist, wenn sie sich zeigt. Sie liebt ihre Schwester über alles und möchte sie so glücklich sehen. Ihre ganze Reise diente dazu, sie zu retten. Und obwohl sie einen neuen Grund zum Leben findet, lässt mich das Ende ihrer Geschichte untröstlich zurück. Ich habe mich sehr gefreut, als ich angefangen habe, denn ich dachte, dass ich jetzt endlich mehr über die Channari erfahren würde. In den vorherigen Büchern hatte ich mich nämlich an viele Informationen über die Channari-Geschichte erinnert. Ich hatte befürchtet, dass das Lesen der Bücher die Erfahrung ein wenig ruinieren würde, aber das war gar nicht der Fall. Es war sogar interessant, das Ende zu kennen, aber nicht, wie man dorthin kommt. Ich freute mich immer sehr, wenn König Hanriyu oder seine Söhne erwähnt wurden, denn ich verstand diese Bezüge und sie weckten meine Vorfreude. Die Beziehung zwischen Channari und Hokzuh ist wirklich etwas ganz Besonderes. Von Gegnern zu Weggefährten, dann zu Freunden und schließlich zu etwas mehr, was auch immer das bedeuten mag. Es war wirklich wunderbar zu beobachten, wie sich ihre Beziehung im Laufe der Zeit entwickelt hat. Channi hat wirklich lange nach ihm gesucht, ohne zu wissen, dass er ein Drache ist, und nicht irgendein Drache, sondern ein ganz besonderer Halbdämon, der seine Perle verloren hat. Ich habe mit den beiden mitgefühlt, als sie sich enttäuscht, abgeneigt, mitleidig und mitfühlend begegnet sind. Und ich habe mich mit ihnen gefreut, als sie wieder zueinandergefunden haben. Das Ende hat mich sehr berührt, auch wenn ich es eigentlich schon kannte. Ich kann euch diese Geschichte wirklich ans Herz legen. Ich weiß nicht, ob ihr sie besser vor oder nach "Sechs Kraniche" lesen solltet. Eines ist jedoch sicher: Es ist ein wunderschönes und zugleich tragisches Buch, das mich sehr berührt hat. Fazit: Dieses wundervolle Prequel hat mir außerordentlich gut gefallen und löst alle losen Fäden aus der vorherigen Trilogie auf. Die Autorin hat einfach ein unglaubliches Talent, mit ihrer Feder und dem Aufbau dieser wunderbaren Welt voller Magie und magischer Kreaturen zu beeindrucken. 5 von 5 Sternen!

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