Ein Regenbogen ist in all seiner Schönheit zweifellos ein beeindruckendes, romantisches Phänomen. Wird der poetische Charakter dieser Naturerscheinung kaputtgemacht, wenn ein Wissenschaftler wie Newton daherkommt und erklärt, dass man es hier mit der Zerlegung von Sonnenlicht in einzelne Spektralfarben zu tun hat? Nein, meint der Autor. Vielmehr zeigt er in diesem hochinteressanten Buch, dass das Vorurteil von der kaltherzigen Wissenschaft unbegründet ist, ja dass das Wunderbare unserer Welt sich gerade dann offenbart, wenn es der Wissenschaft gelingt, komplexe Geheimnisse und damit die Wunder der Natur zu entschlüsseln. Sinnvolle Metaphern und Analogien, die die Fantasie beflügeln und zu über das bloße Verstehen weit hinausreichenden Bildern werden, führen zu einer Poesie in der Naturwissenschaft. Aberglaube und Geschäftemacherei mit Mystizismus prangert er hingegen an, ebenso die für die Wissenschaft schädliche "schlechte poetische Wissenschaft", zu der er übrigens interessante Beispiele aus seinem Fachgebiet, der Evolutionsforschung, anführt. (2)
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Der entzauberte Regenbogen Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie
von Richard Dawkins
Ein Regenbogen ist in all seiner Schönheit zweifellos ein beeindruckendes, romantisches Phänomen. Wird der poetische Charakter dieser Naturerscheinung kaputtgemacht, wenn ein Wissenschaftler wie Newton daherkommt und erklärt, dass man es hier mit der Zerlegung von Sonnenlicht in einzelne Spektralfarben zu tun hat? Nein, meint der Autor. Vielmehr zeigt er in diesem hochinteressanten Buch, dass das Vorurteil von der kaltherzigen Wissenschaft unbegründet ist, ja dass das Wunderbare unserer Welt sich gerade dann offenbart, wenn es der Wissenschaft gelingt, komplexe Geheimnisse und damit die Wunder der Natur zu entschlüsseln. Sinnvolle Metaphern und Analogien, die die Fantasie beflügeln und zu über das bloße Verstehen weit hinausreichenden Bildern werden, führen zu einer Poesie in der Naturwissenschaft. Aberglaube und Geschäftemacherei mit Mystizismus prangert er hingegen an, ebenso die für die Wissenschaft schädliche "schlechte poetische Wissenschaft", zu der er übrigens interessante Beispiele aus seinem Fachgebiet, der Evolutionsforschung, anführt. (2)
Hier sind noch keine Rezensionen vorhanden.