Empfehlungen basierend auf "Der Begriff der Schuld im Werk von Heinrich Böll (Kölner Studien zur Literaturwissenschaft) (German Edition)"
Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.
von Hans Fallada
Neues von Hans Fallada entdecken: Die hier versammelten Anekdoten, Berichte, Erzählungen und Reden, die von der Mitte der 1920er Jahre bis zu seinem Tod 1947 reichen, sind zum Teil wenig bekannt oder noch gänzlich unveröffentlicht. Sie offenbaren, in welchem Maße der Autor ein einzigartiges Gespür für soziale Problemlagen entwickelt, sensibel Wirklichkeit beobachtet und künstlerische Mittel findet, um mit wenigen Strichen welthaltige Geschichten zu entwerfen – humorig, ironisch, manchmal auch sarkastisch. Falladas Glaube an die »Anständigkeit des Menschen« zeigt sich dabei jedoch stets unerschütterlich.
von Alexander S Puschkin
Zum Zyklus der »Erzählungen Bjelkins«, der 1830 auf dem Höhepunkt seines Schaffens entstand, gehören einige der bekanntesten und besten Prosastücke Puschkins; außer der berühmten Novelle »Der Posthalter: Der Schuß«, »Der Schneesturm«, »Der Sargmacher«, »Das Fräulein als Bäuerin«.
von Erich Kästner
Von einer Stadt im Fieber und einer Liebe ohne Gewähr – Erich Kästners Meisterwerk ist heute so aktuell wie bei seinem Erscheinen. Der Kinofilm beruht auf der Urfassung von ›Fabian‹, die unter dem Titel ›Der Gang vor die Hunde‹ erschienen ist.
von Erich Kästner
»Fabian« ist Erich Kästners Meisterwerk. Doch das Buch wurde vor seinem Erscheinen 1931 verändert und gekürzt, denn der junge Kästner hatte in seinem ersten Roman alle Register gezogen. Das machte das Manuskript für den Verlag zu einem Sprengsatz, den das Lektorat mit spitzen Fingern entschärfte. Das Buch erschien schließlich entgegen Kästners ursprünglicher Intention unter dem Titel »Fabian«. Jetzt liegt der Roman zum ersten Mal so vor, wie ihn Kästner geschrieben und gemeint hat – unter dem Titel, den Kästner ursprünglich vorgesehen hatte: »Der Gang vor die Hunde«. Vom Kästner-Experten Sven Hanuschek herausgegeben und Wort für Wort rekonstruiert.
von John Irving
About the Author John Irving has been nominated for a National Book Award three times winning in 1980 for the novel The World According to Garp. In 1992, Irving was inducted into the National Wrestling Hall of Fame in Stillwater, Oklahoma. He won the 2000 Oscar for Best Adapted Screenplay for The Cider House Rules. In 2001, he was elected to the American Academy of Arts and Letters. Irving's most recent novel is In One Person (2012).
von Heimito Doderer
Schauplatz der Geschehnisse ist die alte Donaumonarchie um die Jahrhundertwende. Es ist die Zeit der "Väter". Es gibt Ordnung, keine Ideologien. Die Wohlanständigkeit drückt sich im Dekor aus. Probleme sind tabu. Donald Clayton, einziger Sohn eines englischen Maschinenfabrikanten in Wien, lebt sein "geordnetes" Leben an der Seite seines Vaters und scheint mit ihm wie ein Bruder verbunden. Aber innerhalb jener Welt ist solche Brüderlichkeit von Vater und Sohn trügerisch: Wo der Vater seinen Lebensanspruch durchsetzt, geht der Sohn am Vater zugrunde. "Die Wasserfälle von Slunj" sind der erste "Satz" des (unvollendeten), nach dem Vorbild einer Symphonie in vier Sätzen aufgebauten "Roman No. 7" Heimito von Doderers, dessen Einheit allein in seinen Formelementen liegen sollte. Der zweite "Satz" hat den Titel "Der Grenzwald".
von Karel Čapek
Karel Čapek (1890-1938) wurde als Sohn eines tschechischen Landarztes in Malé Svatoňovice geboren. 1909 nahm er in Prag ein Philosophiestudium auf, das er nach einem Jahr in Berlin fortsetzte. Er arbeitete als Journalist, Dramaturg und Regisseur, schrieb Feuilletons, Erzählungen und Romane sowie Stücke und Reisebücher aus England, Italien, Spanien und den skandinavischen Ländern. Drei Jahre nach seiner Heirat mit der Schauspielerin Olga Scheinpflugová starb er in Prag an einer Lungenentzündung. Josef Čapek (1887-1945), der ältere Bruder von Karel Čapek, war Maler, Graphiker und Schriftsteller und machte sich auch als Illustrator einen Namen. Am 1. September 1939 wurde er verhaftet und kam im KZ Bergen-Belsen um.
von Hubert Fichte
Hubert Fichte, 1935 in Perleberg geboren, wuchs in Hamburg auf, war Schauspieler, Schafhirte und Landwirtschaftslehrling. Seit 1963 lebte Fichte als freier Schriftsteller in Hamburg. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die Romane ›Das Waisenhaus‹ (1965), ›Die Palette‹ (1968) und ›Versuch über die Pubertät‹ (1974), die ethnopoetischen Reiseberichte ›Xango‹ (1976) und ›Petersilie‹ (1980) sowie die mehrbändige ›Geschichte der Empfindlichkeit‹ (ab 1987). Hubert Fichte starb am 8. März 1986 in Hamburg.
von Susanna Schwager
Er liebte die Tiere mehr als alles andere. Als die Mutter starb, holte er sich die Wärme beim Hofhund. Sein Traum war es, Tierarzt zu werden. Hans M. wurde Metzger, einer bis ins Mark. Noch heute hört er den Kanonendonner, den der erste Weltkrieg vom Elsass bis ins Emmental trug. Und er erinnert sich an trommelnde Sozialisten, die kurz vor dem Landesstreik mit roten Fahnen am Miststock vorbeimarschierten. Der Bergbauernbub entging knapp dem Schicksal als Verdingkind. Und knapp entging er der Verzweiflung des Vaters. Das harte Leben im Krachen stählte seinen Willen. Er wollte vor allem eines: weg aus dem Tal. Weg vom Schinden, Hungern und Frieren. Eine Metzgerlehre war seine grosse Chance. So beginnt ein Leben, das ein steinalter Mann erzählt, mit unheimlicher Präzision und grosser Erzählkraft. 'Fleisch und Blut' bricht das 20. Jahrhundert wie ein Prisma und erzählt es wie ein Roman. Susanna Schwager stieg mit ihrem Grossvater in die Vergangenheit, fragte und stellte in Frage. Aus seinen glasklaren Erinnerungen fügte sie eine handfeste, manchmal drastische Geschichte voller poetischer Details.