Endlich - die Geschichte von Dash und Lily geht weiter ... Kurz vor Weihnachten entdeckt Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notizbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Spiel auffordert. Bald schicken sich die beiden gegenseitig quer durch Manhattan. Über das Notizbuch tauschen sie ihre Gedanken und Träume aus und kommen sich dadurch näher – das erste Treffen zögern sie hinaus, bis es fast zu spät ist …
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Dash & Lily: Ein Winterwunder
von Rachel Cohn, David Levithan, Bernadette Ott
Endlich - die Geschichte von Dash und Lily geht weiter ... Kurz vor Weihnachten entdeckt Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notizbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Spiel auffordert. Bald schicken sich die beiden gegenseitig quer durch Manhattan. Über das Notizbuch tauschen sie ihre Gedanken und Träume aus und kommen sich dadurch näher – das erste Treffen zögern sie hinaus, bis es fast zu spät ist …
Aktuelle Rezensionen(1)
Ich liebe die Serie „Dash & Lily“ auf Netflix sehr, deshalb war die Freude groß, als ich das Buch dieses Jahr zum Nikolaus geschenkt bekommen habe. Klar war: Das musste unbedingt noch in der Weihnachtszeit gelesen werden. Der Zauber der Serie kommt für mich auch im Buch wunderbar durch. Die Idee mit dem roten Notizbuch, den Aufgaben und dem spielerischen Kennenlernen trägt die Geschichte sowohl auf dem Bildschirm als auch auf den Seiten. Ich finde sogar, dass die Serie das Buch wirklich sehr gut adaptiert hat – natürlich mit Unterschieden, aber mit ganz viel Respekt für die Vorlage. Lily ist quirlig, offen und voller Herz, Dash dagegen zynisch, skeptisch und nachdenklich. Diese Gegensätze funktionieren nach wie vor hervorragend. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Sprache für ein Jugendbuch überraschend anspruchsvoll fand. Gerade Dashs Kapitel ließen sich nicht einfach so weglesen. Seine Gedankengänge sind komplex, teilweise schwer, sehr reflektiert – das hat die Geschichte zwar interessanter, aber auch etwas sperriger gemacht. Insgesamt war das Buch für mich viel melancholischer und auch poetischer, als ich es erwartet hatte. Es geht weniger um große Romantik und mehr um Einsamkeit, Erwartungen, Verletzlichkeit und den Mut, sich auf jemanden einzulassen. Diese leise, winterliche Melancholie hat mir gut gefallen und passt perfekt zur Jahreszeit. Trotzdem merke ich: Für mich bleibt die Serie das größere Herzensmedium. Sie gehört für mich zu den besten Weihnachtsserien überhaupt – eine, die ich sicher immer mal wieder anschauen werde. Ob ich das Buch nächstes Jahr noch einmal zur Hand nehme, weiß ich dagegen nicht. Es war schön, es gelesen zu haben, aber der Wunsch nach einem Re-Read ist nicht unbedingt da.