Empfehlungen basierend auf "Das Mädchen mit den roten Schuhen: Eine Kurzgeschichte zum Roman "Kleine große Schritte" - E-Book Only (German Edition)"
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von Sue Monk Kidd
Die Autorin erzählt die christliche Überlieferung vom Leben Jesu mit feministischem Anspruch. Nämlich stellt sie diesem eine Ehefrau zur Seite: Ana. Ana ist ein jüdisches Mädchen aus reichem Haus, das gegen seinen Willen mit einem Witwer verheiratet werden soll. Ana hat lesen und schreiben gelernt, beherrscht vier Sprachen. Sie ist sich der Unterdrückung der Frauen in der jüdischen Tradition bewusst, schreibt deren Geschichten auf. Ihr Vater dient Herodes. Ana hat sich in Jesus verliebt. Als der Witwer überraschend stirbt, kann sie Jesus' Frau werden. Unterstützt wird Ana in allem von ihrer Tante Yaltha. Ana warnt Herodes' Frau vor dessen Scheidungsplänen, wird verfolgt, flieht mit Yaltha erst zu deren Bruder, später zu den Therapeutae. Als Ana von dem Verrat ihres Bruders an Jesus erfährt, kehrt sie zurück und erlebt die Kreuzigung. Wenn auch die christliche Überlieferung relativ naiv behandelt wird, so stellt die Autorin existenziell bedrückenden Situationen einfühlsam und eindrücklich dar.
von Marjan Kamali
Kindheit ist mehr als ein fremder Ort Zu ihrem 25. Geburtstag bekommt Mina von ihrer Mutter Darya ein ganz besonderes Geschenk: den idealen Heiratskandidaten. Doch Mina möchte keine arrangierte Ehe eingehen. Nach einer Kindheit in Teheran und vielen Jahren in New York will sie ihr Leben endlich selbst in die Hand nehmen. Aber wohin gehört sie wirklich? Auf der Suche nach ihren Wurzeln reist sie gemeinsam mit ihrer Mutter in den Iran. Es ist eine Reise, die tief in die Vergangenheit führt und beiden Frauen den Weg in die Zukunft weist ... Marjan Kamali ist die Tochter iranischer Eltern. Sie wurde in der Türkei geboren und verbrachte ihre Kindheit in Kenia, Deutschland und dem Iran. Später studierte sie BWL und creative writing in New York City. Heute lebt Marjan Kamali mit ihrer Familie in der Nähe von Boston. Tausendundein Granatapfelkern ist ihr erster Roman.
von Ocean Vuong
"Ein grandioses Buch! Eine Reise in die Vergangenheit, in die Kindheit, nach Vietnam, in die Gewalt und die Liebe." Sasa Stanisic - Der Debütroman von Ocean Vuong „Lass mich von vorn anfangen. Ma …“ Der Brief eines Sohnes an die vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird. Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist Analphabetin, kann kaum Englisch und arbeitet in einem Nagelstudio. Sie ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Der Sohn, ein schmächtiger Außenseiter, erzählt – von der Schizophrenie der Großmutter, den geschundenen Händen der prügelnden Mutter und seiner tragischen ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Vuong schreibt mit alles durchdringender Klarheit von einem Leben, in dem Gewalt und Zartheit aufeinanderprallen. Das kraftvollste Debüt der letzten Jahre, geschrieben in einer Sprache von grandioser Schönheit.
von Julya Rabinowich
Hochaktuell und tief bewegend. Der Krieg ist aus und Madina wagt die Reise in ihre alte Heimat, um endlich eine Antwort auf die quälende Frage nach dem Verbleib ihres Vaters zu erhalten. Und um sich von dem Leben zu verabschieden, das sie so fluchtartig hinter sich lassen musste. Die Wunden des Krieges sind noch frisch, Madina begegnet großem Leid und Misstrauen. Und sie muss feststellen, dass nicht jede Suche wie erhofft endet. Die Suche nach ihrem Vater führt Madina letztendlich zu sich selbst. Und sie begreift, dass es an der Zeit ist, die Verantwortung für ihre Familie abzugeben und ihren eigenen Träumen zu folgen. Dies ist eine Geschichte über die Abgründe, in die ein Krieg so viele Familien stürzt, und die Geschichte einer starken jungen Frau, die über sich hinauswächst und sich selbst findet – tiefgründig und kraftvoll.
von David Grossman
Ora erzählt: von ihrer Liebe zu zwei Männern, von Wut und Zärtlichkeit, Verzweiflung und Leidenschaft und von ihrem Sohn Ofer, der sich freiwillig für einen Militäreinsatz im Westjordanland meldet. Seine Mutter hofft, das drohende Unglück zu bannen, indem sie ihrem Jugendfreund Avram, der im Jom-Kippur-Krieg selbst Soldat war, von Ofers Vorhaben berichtet. Und unerreichbar zu sein, falls das Schreckliche geschieht ... Autor und Friedensaktivist David Grossman spiegelt die großen Fragen in den kleinen Erlebnissen des Alltags. Er zeigt, wie in Israel das Schicksal der Menschen unauflöslich mit Politik verbunden ist. Ein mitreißendes, unvergessliches Buch und ein Protest gegen den Krieg.
von Fatima Farheen Mirza
Das Bemerkenswerte an Mirzas Roman: sie betont nicht die Unterschiede zwischen der US-amerikanischen und muslimischen Kultur, sondern zeigt anhand vieler scheinbar unbedeutender Alltagsbeispiele die Gemeinsamkeiten.
von Susan Abulhawa
Die Palästinenserin Amal wächst in einem Flüchtlingslager auf und erlebt die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Nahostkonfliktes mit, dem viele ihrer Familie und Freunde zum Opfer fallen.
von Frank McCourt, Alan. Parker
Die Asche meiner Mutter - Irische Erinnerungen - Verfilmt von Alan Parker - bk1539; Goldmann Verlag; Frank McCourt; pocket_book; 2000
von Katherena Vermette
Von der Stärke der Frauen und der Überlebenskraft der kanadischen Ureinwohner.Winnipeg, North End. In einer kalten Winternacht bemerkt die junge Mutter Stella, dass auf der einsamen Brache vor ihrem Haus jemand überfallen wird. Voller Furcht ruft sie die Polizei. Als die Beamten endlich eintreffen, finden sich zwar Zeichen eines Kampfes, eine zerbrochene Bierflasche und Blut im Schnee, aber vom Opfer fehlt jede Spur. Und die Beamten hegen Zweifel an Stellas Aussage, eine Frau sei vergewaltigt worden. Doch es ist die Polizei, die sich irrt.