Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücher-Schiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.
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Das Lavendelzimmer
von Nina George
Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücher-Schiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.
Aktuelle Rezensionen(7)
Ich muss zugeben, ich bin mit ziemlich niedrigen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Der Titel klang nach genau der Art von Wohlfühlroman, wie sie beispielsweise Rosamunde Pilcher schreibt, mit malerischer Kulisse und vorhersehbarem Verlauf. Umso positiver war ich überrascht. Die Geschichte um einen Mann, der zwanzig Jahre in einer falschen Vergangenheit gefangen war, ohne die eigentliche Wahrheit zu kennen, ist überraschend ergreifend und die Figuren tragen durchaus tragische Züge. Das hat mich mitgenommen. Besonders hervorzuheben ist der Sprachstil, der wirklich einmalig ist und mich sehr berührt hat. Nina George erfindet immer wieder eigene Wortschöpfungen, die alle erstaunlich treffend sind und über die ich manchmal richtig grinsen musste. Auch ganz am Anfang der Reise, als der Protagonist nur mit Max unterwegs ist, gibt es einige sehr witzige Passagen, bei denen ich tatsächlich laut lachen musste. Ein paar Abstriche gibt es: Die Reise auf den Kanälen zieht sich streckenweise, das Buch hätte an der einen oder anderen Stelle gestrafft werden können. Dafür sind die Schilderungen der Provence, vor allem das Licht und die Atmosphäre dort, wirklich wunderbar eingefangen. Realistisch ist die Geschichte sicher nicht, im wahren Leben würde sich das so kaum zutragen, und das merkt man ihr an einigen Stellen auch an. Trotzdem bleibt unter dem Strich ein richtig tolles Buch, das seine Längen locker wettmacht.
Sehr schön geschrieben und dafür gemacht ganz tief zu fühlen. Ich hab es sehr genossen :)
Das Buch war für mich wie eine Umarmung, wie nach Hause kommen. Wie eine Reise. Wie das Stöbern in einer Bibliothek. Ich wollte es nicht aus der Hand legen. Ich mag den Schreibstil und die Romane von Nina George auch wirklich gerne. Große Empfehlung 🥹🤍
Leider nicht mein Geschmack. War ein Versuch.
Es ist das Buch was meine Mutter mir sofort empfiehl als ich nicht wusste was ich für den Buchklub nehmen sollte. Alleine hätte ich es wahrscheinlich nicht ausgewählt