Empfehlungen basierend auf "Das Land, das ich dir zeigen will"
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von Beatrice Salvioni
Eine junge Frau mit einem unbeugsamen Willen. Und eine Gesellschaft, die versucht, sie zu brechen.Unter der sengenden Sonne der Lombardei im Jahr 1935 begegnet Francesca zum ersten Mal Maddalena, die von allen im Ort nur »Malnata« genannt wird: »Die Unheilbringende«. Francesca – zu Konformität und Gehorsam erzogen – ist sofort fasziniert von dem barfüßigen Mädchen, dessen Hände immer schmutzig sind, die Augen voller Trotz. Entgegen allen Warnungen freundet sich Francesca mit Maddalena an und lernt mit der Zeit, den Lügen der Erwachsenen zu misstrauen. Doch in einer Gesellschaft, die keinen Platz hat für weibliches Freiheitsdenken, ist jedes falsche Wort und jede unfolgsame Tat eine Gefahr …Ein aufsehenerregender, vom Feuilleton hochgelobter Roman über die Macht weiblicher Selbstbestimmung und eine Hymne an die Kraft der Freundschaft. Beatrice Salvionis Debüt sorgte nicht nur in Italien für große Aufmerksamkeit, wo es wochenlang auf der Bestsellerliste stand: »Malnata« wird in 35 Sprachen übersetzt.
von Shelly Kupferberg
»Mein Urgroßonkel war ein Dandy. Sein Name war Isidor. Oder Innozenz. Oder Ignaz. Eigentlich aber hieß er Israel.«
von Dror Mishani
Mangelnde Fantasie kann tödlich sein. Wenn man nicht wagt, ihn sich vorzustellen, kann es niemals Frieden geben.
von Gün Tank
Gün Tank erzählt eine Migrationsgeschichte jenseits gängiger Klischees.
von Vigdis Hjorth
[..] in einer glasklaren und direkten, wunderbaren Sprache
von Cemile Sahin
Cemile Sahin ist Autorin und Künstlerin und wurde 1990 in Wiesbaden geboren. Sie hat in London und Berlin studiert und ist ars viva-Preisträgerin für Bildende Kunst. »TAXI« war ihr Debütroman, »ALLE HUNDE STERBEN« ihr zweiter, »KOMMANDO AJAX« ihr dritter Roman. Für ihr Schreiben wurde Cemile Sahin mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.  
von Mirna Funk
Mirna Funk erzählt die Geschichte einer jungen deutschen Jüdin in Berlin und Tel Aviv. Ihr Name ist Lola. Sie ist Deutsche. Sie ist Jüdin. Und die einzige, der ihr ein Hitlerbärtchen ins Gesicht malen darf, ist sie selbst. Sie hat genug davon, dass andere darüber bestimmen wollen, wer sie ist und wer nicht. Sie entscheidet, wovon sie sich verletzt fühlt und wovon nicht. Wer bestimmt darüber, wer wir sind? Unsere Herkunft, falsche Freunde, orthodoxe Rabbiner? Lola ist in Ost-Berlin geboren, ihr Vater macht rüber und geht in den australischen Dschungel. Sie wächst auf bei ihren jüdischen Großeltern und ist doch keine Jüdin im strengen Sinne. Ihre Großeltern haben den Holocaust überlebt, sie selber soll cool bleiben bei antisemitischen Sprüchen. Dagegen wehrt sie sich. Sie lebt in Berlin, sie reist nach Tel Aviv, wo im Sommer 2014 Krieg herrscht. Sie besucht ihren Großvater und ihren Geliebten, Shlomo, der vom Soldaten zum Linksradikalen wurde und seine wahre Geschichte vor ihr verbirgt. Lola verbringt Tage voller Angst und Glück, Traurigkeit und Euphorie. Dann wird sie weiterziehen müssen. Hartnäckig und eigenwillig, widersprüchlich und voller Enthusiasmus sucht Lola ihre Identität und ihr eigenes Leben. "Und sie kann es schreiben. Sie tut das mit Kraft und mit Witz und mit Verve, sie tut das kantig und polemisch und zupackend. Sie tut das sinnlich und vielschichtig und weise. Manchmal, wenn die Erzählerin zur Kommentatorin wird, verhaut sie sich ein bisschen, dann wirken ihre Worte blass und belehrend, aber auch das sind starke Lesemomente, weil sie spürbar machen, hier hat eine Autorin wirklich etwas gewagt und der deutschen Sprache mit "Winternähe" ein schönes Kompositum geschenkt: "Die Winternähe ist eine unangenehme Nähe, zum anderen aber ist es so, dass man im Winter auch zusammenrücken muss, damit einem nicht kalt wird. .... (ndr.de)
von Hamza Abu Howidy
Hamzas Kindheit ist geprägt von dem Duft von Jasmin und Schießpulver – er wächst auf an einem Ort, den es so nicht mehr gibt: Gaza. Als Kind sammelt er mit seinem Vater Muscheln am Strand, erlebt aber auch tagtäglich den blutigen Einfluss der Hamas auf die Menschen, die dort leben. Jahre später protestiert er dagegen, er wird verhaftet, gefoltert und muss schließlich fliehen. Seine Stimme hat er nicht verloren, immer wieder äußert er sich kritisch gegenüber Extremismus auf beiden Seiten – eine wahre Geschichte von Verlust, Mut und der ungebrochenen Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten.