Empfehlungen basierend auf "Das kleine Gespenst: Das kleine Gespenst"
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von Virginia Woolf
Anders als der Titel vermuten lässt, ist der einzige Rat, den Virginia Woolf hier gibt, der, keine Ratschläge zu geben. Ihr Essay über das Lesen ist heute noch so aktuell wie bei seinem Erscheinen vor knapp hundert Jahren. Die Autorin bietet keine Anleitung, sondern lädt dazu ein, das »Chaos« im eigenen Bücherregal, in Bibliotheken und Buchhandlungen neugierig zu erkunden. Wie gelingt es, in dieser Büchermenge nicht zu versinken? Wieso lässt man sich besser keine Lektüre vorschreiben? Und warum sollten Lesende sich zu Komplizen der Schreibenden machen, wenn sie ein Buch zur Hand nehmen? Virginia Woolfs Leser verschlingen Klassiker oder Vergessenes, Lyrik oder Dramen, vor allem aber: Sie lesen eigenständig und widerständig. Ihr Essay ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Kraft des geschriebenen und gelesenen Wortes, Vor- und Nachwort von Sheila Heti unterstreichen seine Aktualität.
von Heinrich von Kleist
Beim Erscheinen im Jahr 1808 wurde Heinrich von Kleists 'Die Marquise von O...' wegen der angedeuteten Vergewaltigung als Skandalgeschichte empfunden. Heute gilt die Erzählung als ein frühes Beispiel weiblicher Emanzipation. Am Schicksal der Marquise, die in einem existenziellen Konflikt zu sich selbst findet und Selbstständigkeit gewinnt, hinterfragt Kleist traditionelle Werte und die Konventionen familiären Lebens. In der 'Marquise von O...' erzählt Kleist nicht linear, sondern - wie in einer Kriminalgeschichte - werden erst nach und nach die Zusammenhänge enthüllt und immer neue Spannungsbogen aufgebaut. Das 'Erdbeben in Chili', erschienen im Jahr 1807 unter dem Titel 'Jeronimo und Josephe. Eine Scene aus dem Erdbeben zu Chili, vom Jahr 1647', ist die erste gedruckte Erzählung Heinrich von Kleists. Eine fürchterliche Naturkatastrophe, die mit dem Schicksal von Jeronimo Rugera und Donna Josephe verknüpft ist, führt zu einer Rettung der beiden aus dem Gefängnis; doch die Geschichte endet in einer schrecklichen menschlichen Katastrophe. Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Sabine Doering und einem Nachwort von Christian Wagenknecht.
von hunter-erin-weimann-klaus
Die Treue zum eigenen Clan steht an erster Stelle im Überlebenskampf der Katzen. Doch Feuerherz ahnt: Es gibt einen Verräter! Die Treue zum eigenen Clan steht für die Katzen des Waldes an erster Stelle. Doch gilt das wirklich für alle? Der junge Krieger Feuerherz ist beunruhigt: Einige Katzen des DonnerClans verhalten sich sehr rätselhaft. Er geht der Sache auf den Grund und kommt einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur. Als der DonnerClan Opfer eines heimtückischen Überfalls wird, ist endgültig klar: Ein falscher Freund muss sich in den Clan eingeschlichen haben. Aber wem kann Feuerherz noch trauen?
von Erin Hunter
»Wir hörten, dass du kommen würdest«, murmelte der Alte. Seine Stimme klang gedämpft, als würde er durch unendlich viele Blattwechsel voller Staub sprechen. »Aber wir hatten dich nicht so bald erwartet.« Häherpfote hütet sein Wissen um die geheimnisvolle Prophezeiung wie einen Schatz. Er ist überzeugt, dass der Schlüssel zur Macht der Sterne in der Vergangenheit, bei den Vorfahren der Waldkatzen liegt, die ihm in seinen Träumen erscheinen. Aber die Pfade der Ahnen sind verschlungen und reichen bis in die Gegenwart. Als Häherpfote zusammen mit Löwenpfote, Distelpfote und anderen Kriegern des DonnerClans zu einer Reise zum Stamm des eilenden Wassers aufbricht, stehen ihm überraschende Entdeckungen bevor – und das bisher größte Abenteuer seines Lebens.
von undefined JANOSCH
Eines Tages machen sich der kleine Bär und der kleine Tiger auf den Weg: sie suchen Panama, das Land ihrer Sehnsucht.
von Erich Kästner, Walter Trier
Die kleine Luise Pogge, alias Pünktchen, schummelt sich allabendlich ohne das Wissen ihrer Eltern auf die Weidendammer Brücke, mitten in Berlin. An der Seite einer merkwürdigen Alten preist sie Streichhölzer an, während ihre wohlhabenden Eltern sie in der Obhut von Fräulein Andacht glauben - doch ist die so harmlos, wie sie tut? Als es brenzlig wird, ist zum Glück Pünktchens Freund Anton zur Stelle.Eine ungekürzte Lesung des Kästner-Klassikers mit wunderbar komponierter Musik. Unerhört gut: Pastewka liest Kästner!1935 Atrium Verlag AG, Zürich, Illustration: Walter Trier (P)2015 Oetinger Media GmbH
von E.T.A. Hoffmann
Claudia Liebrand ist Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft und Medientheorie an der Universität Köln.