3.6

Das Jahr der Hexen

von Alexis Henderson

Format:Hardcover

Ein atemberaubender Roman über eine junge Frau, die in einer unerbittlich puritanischen Gesellschaft lebt und dunkle Kräfte in sich entdeckt. In Bethel ist das Wort des Propheten Gesetz. Allein Immanuelles bloße Existenz durch die Liebe ihrer Mutter zu einem Fremden ist Gotteslästerung. So wie alle anderen Frauen in der Siedlung führt Immanuelle ein Leben der Unterwerfung und absoluten Hingabe. Doch dann betritt sie die verbotenen Dunklen Wälder, die Bethel umgeben. Sie werden von den Geistern von vier Hexen heimgesucht. Diese machen Immanuelle ein außergewöhnliches Geschenk: Das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter ... Fasziniert von den geheimnisvollen Aufzeichnungen, fällt es Immanuelle schwer zu verstehen, weshalb sich ihre Mutter mit den mächtigen Hexen verbündete. Bis sie die grausame Wahrheit über den Heiligen Krieg des ersten Propheten erfährt, bei dem unzählige Frauen und Mädchen missbraucht, gefoltert und verbrannt wurden. Louisa Morgan: »Eine finstere, dramatische Geschichte über Unterdrückung und Rebellion, Ideologie und Moral. Die komplexe, hinreißende Hauptfigur ist in einem Albtraum à la ›The Handmaid’s Tale - Der Report der Magd‹ gefangen.« Rena Barron: »Erschütternd und atemberaubend ... Erzählkunst vom Feinsten.« Amanda Lovelace: »Eine brutale Geschichte über Religion, Hexerei und Patriarchat. Die perfekte Lektüre für Fans von ›The Handmaid’s Tale - Der Report der Magd‹.« O, The Oprah Magazine: »Das Jahr der Hexen erzählt eine universelle, zeitlose Geschichte über die Macht der Frauen.« Shea Ernshaw: »Eine vollendet beklemmende, feministische Geschichte, die den Leser packt und nicht mehr loslässt.« The Washington Post: »Entstaubt die alte puritanische Geschichte, um sich mit Fragen des Rassismus und Sexismus zu befassen.«

Mystery, Thriller, Horror & Crime
528 SeitenHardcover
Erschienen an: May 28, 2021

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Aktuelle Rezensionen(4)

3.6(14 ratings)
AndraRezension von Andra

Die Geschichte at stark angefangen, der Wald hat mir regelrecht Gänsehaut bereitet. Leider hat das Buch stark nachgelassen. Trotzdem war es wirklich gut, hat mich gefesselt und ich wollte unbedingt wissen wie es zu ende geht.

ShariRezension von Shari

Eine düstere, unheimliche und fesselnde Geschichte! Immanuelle ist eine unsagbar starke Protagonistin, die es schafft, grade zu dieser Zeit, nicht einzuknicken. Ein Zeitalter, in dem Frauen nichts wert sind, einem Mann (oder hier einem Propheten) gehorchen müssen, verändert die Protagonistin die Welt. Sie versucht, den Fluch zu beenden, der über die Stadt Bethel gekommen ist und findet heraus, wie das alles mit einem Tagebuch ihrer Mutter und den vier mächtigen Hexen im Wald zu tun hat. Eine etwas andere Hexengeschichte. Historisch, magisch, stark, unheimlich spannend. Zu Beginn des Jahres direkt ein Highlight!

FranziRezension von Franzi

In das Jahr der Hexen befinden wir uns in einer Mittelalter angehauchten Fantasywelt in der ein strenges Patriarchat besteht, dass mich an eine Sekte erinnert, die ihre ganze Gewalt unter dem Deckmantel des Glaubens rechtfertigt und verteidigt. Mir hat diese Welt richtig gut gefallen, die Autorin schreibt sehr Bildgewaltig wodurch ich beim Lesen richtige Bilder im Kopf hatte. Gerade der Wald war sehr Atmosphärisch, düster und gruselig. Alexis Henderson arbeitet in diesem Buch viel mit Versteckten Botschaften zu aktuellen Themen, wie zum Beispiel, die Unterdrückung der Frauen, Rassismus und die fehlende Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Dadurch bekommt das Buch einen aktuellen Bezug. Zum Ende hin ging mir dann alles ein bisschen zu schnell und zu chaotisch vonstatten. Hier hätten dem Buch ein paar Seiten mehr gut getan. Mir hat das Buch richtig gut gefallen, ich mochte die Atmosphäre und den Bildhaften Schreibstil sehr gerne.

AvaswordspaceRezension von Avaswordspace

Dieses Buch verbindet „A Handmaids Tale“ mit „Salem“ und einer Prise „The Village“. Wir verfolgen die Geschichte der jungen Immanuelle, die allein schon durch die Sünden ihrer Mutter als verflucht gilt. Sie lebt in einer von der Welt abgeschotteten Gemeinschaft, die nach streng puritanischem Vorbild leben. Die Männer haben mehrere Ehefrauen und die Priester zwingen den Menschen mit ihrer Heiligen Schrift ihre Gesetze auf. Henderson hat in ihrem Debüt definitiv bewiesen, dass sie mehr als nur Talent besitzt. Sie hat eine beeindruckende Atmosphäre erschaffen in einem Setting, das einem gerne mal die Luft weg bleiben lässt. Die gesellschaftlichen Strukturen in diesem Werk sind beängstigend real und haben mich nicht nur einmal an den Rand des Wahnsinns getrieben. Die Hexen sind dazu ein natürliches Gegenstück und die Art wie sie dargestellt werden, fand ich sehr gelungen. Von ihnen hätte ich gerne etwas mehr gesehen, was auch einer meiner wenigen Kritikpunkte an dem Buch ist. Dennoch hat die Autorin mit einem spannenden Schreibstil und erfrischenden Horrorelementen überzeugt. Das Ende jedoch ist nichts für schwache Nerven, denn es wird ordentlich ausgeteilt (was mir durchaus gut gefallen hat und wirklich sehr befriedigend war). Wenn ihr also Lust auf eine etwas andere coming of age Geschichte habt, die sich um Rebellion und Emanzipation dreht, dann ab zum Festa Verlag, aber behaltet im Hinterkopf, es ist immer noch ein handfester Horrorroman von der guten Sorte.

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