Empfehlungen basierend auf "Das Herz des Lotos. Frauen und Freiheit."
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von Kaja Andrea Otto
Von vielen Seiten wird an patriarchalischen Strukturen gerüttelt, werden überkommene Werte infrage gestellt und Female Empowerment proklamiert. Und doch trauen sich Frauen nach wie vor nicht, ihre wahre Größe und Stärke zu zeigen. Beim Blick auf ihren Körper entdecken sie zumeist nur Mangelhaftes anstatt ihn in seiner individuellen Schönheit zu feiern. Es ist an der Zeit für einen spirituellen, fundamental weiblichen Weg, der uns Frauen anspornt, unsere besonderen femininen Energien und Eigenschaften hochzuhalten und sie klug für unsere eigenen Bedürfnisse einzusetzen. Spiritual Feminist Kaja Andrea Otto zeigt in ihrer aufrüttelnden Analyse und anhand kraftvoller Mindshift-Tools, wie dieser Change persönlich und auf kollektiver Ebene gelingen kann: weg von Selbstoptimierung und fremdbestimmter Dauerperformance, hin zu Sisterhood und Lebensmodellen, in denen wir Frauen unsere Brillanz voll entfalten können.
von Janina Ramirez
»Ramirez gibt anregende Einblicke in mittelalterliche Frauenleben ...«
von Leonie Schöler
Wie Frauen Geschichte schrieben – und Männer dafür den Ruhm bekamenMuse, Sekretärin, Ehefrau – es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Für deren Leistungen Männer die Auszeichnungen und den Beifall bekamen: Wissenschaftlerinnen, deren Errungenschaften, im Gegensatz zu denen ihrer männlichen Kollegen, nicht anerkannt wurden. Autorinnen, die sich hinter männlichen Pseudonymen versteckten. Oder Künstlerinnen, die im Schatten ihrer Ehemänner in Vergessenheit geraten sind. Lebendig und unterhaltsam erzählt die Historikerin Leonie Schöler ihre Geschichten, sie zeigt, wer die Frauen sind, die unsere Gesellschaft bis heute wirklich vorangebracht haben. Und sie verdeutlicht, wie wichtig die Diskussion um Teilhabe und Sichtbarkeit ist. Dabei wird klar: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein System, das ihn bestärkt; vor allen anderen steht ein System, das sie aufhält. Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen
von Audre Lorde
»Ich bin Schwarz, lesbisch, Feministin, Kriegerin, Dichterin, Mutter.« So beschrieb sich Audre Lorde. Noch heute, knapp dreißig Jahre nach ihrem Tod, ist sie unvergesslich als Ikone des Schwarzen Feminismus und des Civil Rights Movement. Ein strahlendes Licht ist die perfekte Einführung in ihr Werk, versammelt es doch Lordes wichtigste Schriften zum Kampf gegen Rassismus, gegen die Unterdrückung von Frauen und für eine gesellschaftliche Anerkennung nicht-heterosexueller Beziehungs- und Familienstrukturen, Themen, die uns noch immer umtreiben. Und so gibt dieses Buch auch prägnante Antworten auf brennende Fragen unserer Zeit. Ein zentraler Text in diesem Band ist Lordes Bericht über ihre Krebserkrankung, die für sie zum Katalysator gegen jede Art von Unterdrückung wurde. Lorde lehnt sich auf gegen all jene, die die Stimmen derer, die sie als »anders« empfinden, zum Schweigen bringen wollen und feiert zugleich weibliche Stärke und Solidarität. Und all das tut sie mit Verve, mit Wut, mit lyrischer Präzision.
von Michaela Karl
Feminismus ist so aktuell wie lange nicht mehr, selbst Popstars und Modelabels schmücken sich mit ihm. In jüngster Zeit hat die #MeToo-Debatte dazu beigetragen, dass über sexuelle Belästigung und andere Benachteiligungen von Frauen, nicht nur in der Kulturwelt, offener gesprochen wird. Doch der Kampf um Geschlechtergerechtigkeit und Gleichberechtigung hat eine lange Vorgeschichte, die von den Suffragetten über die Feministinnen der 1968er-Generation bis hin zum Postfeminismus und den Gendertheorien um die Jahrtausendwende reicht. Ein kompakter, kenntnisreicher Überblick.
von Lena Wildenstein
Ein spannender Roman über drei Frauen, die Anfang des 20. Jahrhunderts für die Rechte der Frauen kämpfen - und die Geschichte der ersten deutschen Frauenärztin. Für alle Leserinnen der CHARITÉ und der ÄRZTIN-Trilogie. Eine Hommage an all diejenigen, die bereits Anfang des 20. Jahrhunderts für die Emanzipation der Frau stritten Berlin 1907. Mit vielen Hoffnungen ist die junge Sylterin Clara in die große Stadt gekommen, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen: Sie möchte Frauenärztin werden – genauso wie ihr großes Vorbild Hermine Heusler-Edenhuizen, die ebenso wie sie aus Friesland stammt. Ihre Schwestern können diesen Wunsch nicht verstehen und versuchen, ihn ihr auszureden. Und auch in Berlin stößt Clara zunächst nur auf Widerstände: Eine Frau will Ärztin werden - unerhört! Die Professoren nehmen sie nicht ernst, weil sie eine Frau ist, lassen sie nur als Gasthörerin zu, und die männlichen Kommilitonen setzen alles daran, um sie von der Universität zu vertreiben. Glücklicherweise findet Clara schnell Verbündete in ihren Studienkolleginnen Ida und Vicki, die ihren Traum teilen. Clara aber hat noch einen besonderen Grund für ihren Berufswunsch: Sie möchte endlich herausfinden, warum in ihrer Familie so viele Frauen unfruchtbar sind … Ein großes Sittengemälde Berlins zur Kaiserzeit und während der Weimarer Republik, eine Geschichte der Frauenheilkunde und der Roman über drei starke junge Frauen, die gegen alle Widerstände für ihre eigenen und die Rechte der Frauen kämpfen. .
von Elena Favilli
Dieses Malbuch enthält 12 Ausmal-Porträts inspirierender Frauen, die in dem Band "Good Night Stories for Rebel Girls – 100 außergewöhnliche Frauen" von Elena Favilli und Francesca Cavallo in Kurzbiografien vorgestellt werden. Für kleine und große Malfreunde, die sich von großartigen Frauen inspirieren lassen, hohe Ziele zu verfolgen und Träume wahr werden zu lassen. Und für alle, die einfach nur Spaß beim Ausmalen haben! – Mit Porträts von Marie Antoinette, Jane Austen, Maria Callas, Cleopatra, Marie Curie, Kaiserin Jingu, Frida Kahlo, Ada Lovelace, Rosa Parks, Mary Shelley, Elizabeth Tudor und Virginia Woolf.
von Simone de Beauvoir
Ihre erste Begegnung im Jahr 1970 war eher zufälliger Natur: Alice Schwarzer führte gerade ein Interview mit Jean-Paul Sartre, als Simone de Beauvoir den Raum betrat. Die Philosophin reagierte abweisend auf die junge blonde Journalistin im Minirock, sagte bloß schneidend zu ihrem Partner: »Sartre, Sie wissen, dass wir gleich eine Pressekonferenz haben«, und wandte Schwarzer den Rücken zu. Doch schon bald erkannten sich die beiden Frauen als Gleichgesinnte, wurden politische Weggefährtinnen und Freundinnen. Und so zeugen die Interviews, die Alice Schwarzer zwischen 1972 und 1982 mit der bedeutenden Schriftstellerin und Feministin geführt hat, von großer Offenheit und Intimität. Simone de Beauvoir formuliert nicht nur mit der für sie typischen Klarheit und Radikalität ihre Ansichten über Politik, Macht, Sexualität und die Rolle der Frau, sondern spricht auch über Persönliches: das Älterwerden etwa oder ihre offene Beziehung mit Sartre. Das erste Interview, in dem Beauvoir mit der Aussage »Ich bin Feministin!« dezidiert Kritik am Sozialismus übte, machte weltweit Furore;ihre Thesen zur Mutterschaft lösten wahre Proteststürme aus. Und bis heute haben ihre Positionen zur Bedeutung des biologischenGeschlechts und zur politischen Verortung des Feminismus nicht an Sprengkraft eingebüßt.
von Melinda Gates
Die Stiftung von Melinda und Bill Gates investiert jedes Jahr Milliarden Dollar in den Kampf gegen Hunger und Armut. Nun meldet sich Melinda Gates, eine der einflussreichsten Frauen dieser Erde, zu Wort und fordert: Wer die Welt zu einem gerechteren Ort machen will, muss die Rechte der Frauen stärken. Noch immer leben in etlichen afrikanischen Ländern Frauen in Armut und Abhängigkeit, weil sie weder ihre Familienplanung bestimmen können noch eine echte Chance auf Bildung haben. In Pakistan, Afghanistan und anderswo steigt das Risiko, an Polio zu erkranken, weil eine flächendeckende Versorgung mit Impfstoffen nicht möglich ist. Und noch immer sind es vor allem Frauen, die überall auf der Welt für geringeren oder gar keinen Lohn arbeiten. Melinda Gates, eine der einflussreichsten Frauen der Welt, setzt sich gemeinsam mit ihrem Ehemann Bill für die Bekämpfung von Hunger und Armut, für die Verbesserung von Gesundheit und Bildungschancen ein. Ihr besonderer Augenmerk gilt dabei den Frauen, denn sie ist überzeugt: Wenn Frauen die Chance auf eine gute Ausbildung erhalten und die Möglichkeit, ihre Familienplanung selbst in die Hand zu nehmen, können Probleme wie Hunger, Not und Kindersterblichkeit effektiv bekämpft werden. Melinda Gates hat sich selbst als junge, begabte Informatikerin in einer absoluten Männerdomäne durchsetzen und ihren Platz erkämpfen müssen. Heute ist sie eine der wohlhabendsten und einflussreichsten Frauen der Welt und nutzt ihre Stimme, um die Situation der Frauen überall zu verbessern. Ein kämpferisches und wichtiges Buch, das aktueller nicht sein könnte.
von Doris Schmidauer, Nina Horaczek
Doris Schmidauer beschreibt sich am liebsten als »First Volunteer« und als Teil einer großen Gruppe an engagierten Frauen. Es sind Frauen, die durch ihren Mut und ihren Gestaltungswillen unser »Land der Töchter« zu einem noch besseren Ort machen. Einige dieser Pionierinnen erzählen in diesem Buch auch ihre Geschichte. So entstand mehr als eine Autobiografie: Sie erzählt sehr persönlich von ihrer Vorstellung von Freundschaft und Familie, von ihrer Kindheit und Jugend auf dem Land, von dem, was sie im Leben geprägt hat. Wir erfahren, wie die überzeugte Feministin ihren Mann, Alexander Van der Bellen, kennenlernte und wie sie an seiner Seite für mehr Chancengleichheit und Gleichberechtigung kämpft.