Mark Schluter überschlägt sich in seinem Auto und fällt aus der Welt. Das Gesicht seiner Schwester Karin erkennt er, aber seinen Gefühlen bleibt sie fremd. Er hält sie für eine feindliche Doppelgängerin. „Capgras“ nennt der Neurologe die Erkrankung, doch auch er wird in den Taumel verschwiegener Wahrheiten mitgerissen. Auf einer bewegenden Reise in das Innerste einer Familie entdeckt Richard Powers unser Inneres und macht uns mit dem größten Geschichtenerzähler bekannt – der Erinnerung. Sie schafft das Echo unsers Lebens, das uns trägt, umfängt und täuscht.
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Das Echo der Erinnerung
von Richard Powers
Mark Schluter überschlägt sich in seinem Auto und fällt aus der Welt. Das Gesicht seiner Schwester Karin erkennt er, aber seinen Gefühlen bleibt sie fremd. Er hält sie für eine feindliche Doppelgängerin. „Capgras“ nennt der Neurologe die Erkrankung, doch auch er wird in den Taumel verschwiegener Wahrheiten mitgerissen. Auf einer bewegenden Reise in das Innerste einer Familie entdeckt Richard Powers unser Inneres und macht uns mit dem größten Geschichtenerzähler bekannt – der Erinnerung. Sie schafft das Echo unsers Lebens, das uns trägt, umfängt und täuscht.
Aktuelle Rezensionen(1)
Dieses Buch war zäh. Schon lange habe ich nicht mehr so lange für ein Buch gebraucht. Ich konnte maximal 20 Seiten am Stück lesen, weil ich dabei immer so müde geworden bin. Auf seine Art ist das Buch also einzigartig 😄 Die Figur des Dr. Webers hätte es, meiner Meinung nach, nicht gebraucht. Viel zu viele neurologische Fachbegriffe und grob zusammengefasst, ein Mann in der Midlifecrisis. Gefallen hat mir Marks Humor und die Beschreibung der Kraniche. Das ist einfach ein wunderbares Naturschauspiel - auch hier in Deutschland. Am Rande ging es auch um die Gier des Menschen, indem unter dem Deckmantel des Fortschritts die Natur ausgebeutet und zerstört wird. Es wurde viel über das Ich und wer wir eigentlich sind philosophiert, was ich wirklich spannend fand. Doch teilweise war das sehr ermüdend.