Empfehlungen basierend auf "Das Buch Dahlia Roman"
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von Sarit Yishai-Levi
Sarit Yishai-Levi, geboren 1947 in Jerusalem, hat als Schauspielerin, Journalistin, Korrespondentin und Moderatorin gearbeitet. Mit ihrem ersten Roman „Die Schönheitskönigin von Jerusalem“, eroberte sie die Bestsellerliste. Ruth Achlama, geboren 1945, lebt seit 1974 in Israel und übersetzt seit Anfang der 80er Jahre hebräische Literatur, darunter Werke von Amos Oz, Meir Shalev, Yoram Kaniuk und Ayelet Gundar-Goshen. Für ihre Arbeit wurde sie unter anderem mit dem deutsch-israelischen Übersetzerpreis und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
von Connie Palmen
Im Februar 1991 macht Ischa Meijer, in den Niederlanden als Journalist berühmt-berüchtigt, mit dem neuen Shooting-Star der Literaturszene, Connie Palmen, ein Interview. Es ist zugleich der Beginn einer amour fou. Doch im Februar 1995 stirbt Meijer überraschend an einem Herzinfarkt. I.M. ist Connie Palmens bewegende Auseinandersetzung mit einer großen Liebe und einem Tod, der sie selbst fast vernichtet.
von Martina Borger
Mit Anfang Fünfzig entdeckt Jon Ewermann die wahre Liebe. Für die schöne und geheimnisvolle Julie will er sein bisheriges bequemes Leben aufgeben und noch einmal ganz neu anfangen notfalls mit Gewalt.
von Chukwuebuka Ibeh
Chukwuebuka Ibeh stattet den Protagonisten von „Wünschen“ mit einer Sprache aus, die inmitten der Gewalt immer wieder Räume von ergreifender Zartheit öffnet.
von André Aciman
Völlig unvorbereitet trifft Elio seine erste große Liebe: Oliver ist für sechs Wochen bei Elios Familie an der italienischen Riviera zu Gast, wo der Harvard-Absolvent sein Buch über Heraklit beenden will. Oliver, der wie Elio jüdische Wurzeln hat, ist weltgewandt, intelligent, schön. Oliver ist alles, was Elio will, vom ersten Moment an. Ein fast unerträgliches Spiel von Verführung und Zurückweisung beginnt und wächst sich allmählich zur Geschichte zweier Seelenverwandter aus, die wissen, dass diese Liebe die vollkommenste und zugleich unmöglichste ihres Lebens sein wird. In einem kurzen Sommer zwischen Obsession und Angst, Verlangen und Verzweiflung suchen zwei Menschen nach dem Augenblick der absoluten Erfüllung: dass jeder sich in den Andern verwandle.
von Lize Spit
Leo ist seit zehn Jahren mit Simon zusammen. Er ist der wichtigste Mensch in ihrem Leben, und viele andere sind da auch nicht. Eines Nachts kommt Simon wie ausgewechselt nach Hause, völlig überdreht, mit neuer Tätowierung, neuen Freunden, neuen Zukunftsplänen. Er schläft immer weniger und wird zunehmend paranoid. Eine manische Episode hat Leos grosse Liebe fest im Griff. Als sie begreift, wozu Simon jetzt fähig ist, ist es vielleicht zu spät. Zu lange hat Leo alles für ihn aufs Spiel gesetzt. Nun bleiben ihr genau elf Minuten, um eine Tragödie zu verhindern, die nicht nur ihr Leben für immer verändern würde
von D. C. Odesza
Seit über 188 Tagen – mehr als einem halben Jahr sind sich Maron und Gideon nicht mehr begegnet. Durch eine Intrige, die viel zu spät aufgedeckt wird, hat sich das Paar getrennt. Maron will wieder als Escortdame arbeiten, während sich Gideon mit Arbeit, Alkohol und flüchtigen Frauenbekanntschaften ablenkt. Wäre da nicht Dorians und Janes Hochzeit. Beide treffen aufeinander und was folgt, ist ein unerwartetes Spiel der Sinne. Werden beide wieder zueinanderfinden? Oder doch getrennte Wege gehen?
von Wilde Oscar
Die Handlung setzt mit einem Gespräch zweier junger Männer ein, Lord Henry Wotton (genannt Lord Henry oder Harry), eines gebildeten Dandys, und des erfolgreichen Malers Basil Hallward. Ort des Geschehens ist Basils Atelier, das sich in einen Garten öffnet. Es geht um Kunst und Selbstinszenierung. Hallwards im Atelier aufgestelltes Ganzkörper-Porträt des schönen, jungen Dorian Gray rührt Lord Henrys Neugier, so dass Hallward von seiner ersten, ergreifenden Begegnung mit dem jungen Mann zu erzählen beginnt, die ihn an „den Rand einer Lebenskrise“ gebracht habe. Dorian Gray verleite ihn zu einer „neuen Kunstrichtung, die alle Leidenschaft der romantischen, alle Vollkommenheit des griechischen Geistes in sich einschließen soll“.
von Pedro Lenz
Stellt man eine rote Rose in eine Bierflasche? In den Liebesgeschichten von Pedro Lenz ist Hollywood weit weg. Wo am Schluss des Films die Verliebten sich küssen und die Sonne untergeht, da fangen die Lenzgeschichten erst an. Nämlich im Leben. An der Rüebechilbi in Madiswil. An der Mustermesse Basel. Im Facebook. Auf dem Sozialamt. In der Grottebar in Rütschelen. Im Intercity Bern–Zürich. Auf der Feuerleiter im Schilager Schönried. „Was ist das für eine Gesellschaft, in der alle etwas über das Unterhöschen von Britney Spears wissen, aber nichts über ihren Nachbarn?“, fragt Pedro Lenz in einem Interview mit der Aargauer Zeitung. Seine Geschichten handeln von diesen Nachbarn, er erzählt mit Zuneigung von ihnen, von ihren Stärken und ihren Schwächen, von der Sehnsucht nach Liebe und von den Tücken des Alltags.