Ein Samstag im Jahr 1978 in Florida: Mitten in der Nacht dringt ein Mann in ein Studentinnenwohnheim ein. Er geht von Zimmer zu Zimmer und tötet mehrere Bewohnerinnen. Schon bald wird er als einer der bekanntesten Serienmörder der USA bekannt sein. Doch er wurde bei seiner Tat beobachtet. Die Überlebenden, darunter Hauptzeugin Pamela Schumacher, wird diese Nacht für immer verändern. Sie sind alle zum Opfer geworden. Aber sie erzählen hier ihre Perspektiven, sie bleiben Herrinnen ihrer Geschichten. Und sie jagen den Täter auf eigene Faust - gegen Widerstände aus Justiz und Polizei; gegen die öffentliche Meinung, die den Serienmörder idolisiert.
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Bright Young Women
von Jessica Knoll, Jasmin Humburg
Ein Samstag im Jahr 1978 in Florida: Mitten in der Nacht dringt ein Mann in ein Studentinnenwohnheim ein. Er geht von Zimmer zu Zimmer und tötet mehrere Bewohnerinnen. Schon bald wird er als einer der bekanntesten Serienmörder der USA bekannt sein. Doch er wurde bei seiner Tat beobachtet. Die Überlebenden, darunter Hauptzeugin Pamela Schumacher, wird diese Nacht für immer verändern. Sie sind alle zum Opfer geworden. Aber sie erzählen hier ihre Perspektiven, sie bleiben Herrinnen ihrer Geschichten. Und sie jagen den Täter auf eigene Faust - gegen Widerstände aus Justiz und Polizei; gegen die öffentliche Meinung, die den Serienmörder idolisiert.
Aktuelle Rezensionen(10)
Irgendwie ein schwieriges Buch. Ich wollte es wirklich mögen & fand die story auch mit Ted Bundy total interessant. Aber durch die vielen Zeitsprünge & Personensprünge bin ich garnicht in die Geschichte rein gekommen & es war so verwirrend. Im mittleren Teil hat sich die Geschichte leider echt ein bisschen gezogen. & dadurch das ich vorher schon nicht in die Geschichte so richtig reingekommen bin, hat mich das Ende leider nicht wirklich berührt oder die restliche Geschichte
Die Handlung basiert auf einer fiktionalisierten Nacherzählung der Morde von 1978. Der Serienmörder, der mit diesen Ereignissen in Verbindung steht, bleibt im gesamten Buch ohne Namen. Kenner der amerikanischen Kriminalgeschichte werden ihn dennoch identifizieren können. Im Jahr 1978 dringt in einer Nacht ein Mann in ein Studentinnenwohnheim ein und misshandelt mehrere junge Frauen. Zwei Studentinnen sterben an den Folgen der Tat. Die einzige Zeugin, die den Täter gesehen hat, ist Pamela, die Vorsitzende der studentischen Verbindung. Nach dieser Nacht ist nichts mehr, wie es war – Pamelas Leben und das aller Bewohnerinnen des Wohnheims verändert sich für immer…. Erzählt wird die Geschichte vor allem aus Pamelas Sicht, doch auch Ruths Perspektive tritt in den Vordergrund – sie hatte den Täter bereits 1974 getroffen, und ihr Schicksal ist später untrennbar mit Pamelas verknüpft. Die Erzählung richtet den Fokus auf die Frauen, ohne sie auf bloße Opfer zu reduzieren. Anfangs wirkt ihr Verhalten nach der Tat rätselhaft: die Distanz, die scheinbare Kälte. Erst unter dem Blick des erlittenen Schocks wird ihr Handeln nachvollziehbar. Die Story ist für mich stellenweise langatmig und durch den ständigen Wechsel der Zeitebenen etwas verworren, einige Handlungsstränge bleiben unaufgelöst. Alles in allem hat mir das Buch gefallen, auch wenn es mich nicht richtig gepackt hat. Für True-Crime-Fans mit Vorliebe für das Flair der 70er Jahre ein lesenswertes Buch. Meine Bewertung: 3,5 von 5⭐️
Tolles Buch mit einer Perspektive, wie sie von Anfamg an hätte gezeigt werden sollen. Serienmörder sind keine genialen Intelligenzbestien. Sie sind Mörder.
Selten hat mich ein Buch so fassungslos zurückgelassen. Nicht nur wegen der Gewalt, sondern weil die betroffenen Frauen danach ein zweites Mal verletzt wurden – durch Polizei, Justiz und Institutionen, die ihnen Mitschuld gaben. Knoll erzählt das nicht plakativ, sondern so alltäglich, dass es umso tiefer trifft. Für mich ein bewegender, wütender und unglaublich wichtiger Roman.
Die Erzählungen von Pamela und Ruth haben mich sehr bewegt aber auch wütend gemacht. Es ist ein absolut gelungenes Buch. Was ich besonders gut finde ist, dass man hier über die Opfer spricht und dem Täter keine zusätzliche Plattform gibt. Ganz toll umgesetzt und ein Highlight dieses Jahr 5⭐️