»Da hat einer die Ventile aufgedreht und plaudert mit einem Spott und einer überbordenden Lust am Kalauer aus dem Nähkästchen seiner Profession.«
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Bestseller
von Klaus Modick
»Da hat einer die Ventile aufgedreht und plaudert mit einem Spott und einer überbordenden Lust am Kalauer aus dem Nähkästchen seiner Profession.«
Aktuelle Rezensionen(1)
Klaus Modick, Autor von „Konzert ohne Dichter“, ist ein deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer. Modick hat mit „Bestseller“ eine geistreiche, witzige Satire geschrieben, die zynische Züge besitzt und im gesamten ein gut geschriebenes Buch ist. Es ist intellektuell ohne ermüdend zu erscheinen. Der „Bestseller“ liest sich flüssig und ist schlüssig. Schmunzler und Lacher sind alle Fälle dabei sowie sich selbst auf die Schippe nehmen. Neben den Genuss der Leichtigkeit gibt Modick Hintergründe in den Literaturbetrieb. Was heißt es einen Bestseller zu schreiben? Welchen Druck erlebe ich als Autor*in? Verkäufe, Messen und Vorlesungen gehören als Autor*in dazu, wie selbstverständlich ein Buch zu schreiben. In welcher Konkurrenz stehe ich zu meinem Verleger*in wenn eine neue, hübsche, junge Person die Position einnimmt. Modick zeigt auch wie Verlage oder Literaturbetriebe auf Reichweite schauen, welches Thema schafft Publikumsmagnete, lässt sich Vermarkten oder ist Mediengeil. Egal, ob der Autor*in hinter dem Thema steht, ihm zu privat ist oder nicht. Der Literaturbetrieb kann oder ist skrupellos. Modick schafft hier eine Mischung zwischen Realität und Übertreibung, aber in allem steckt ein Fünkchen Wahrheit.