3.2

Beerholms Vorstellung

von Daniel Kehlmann, Daniel Kehlmann

Format:Hardcover

Zum 50. Geburtstag von Daniel Kehlmann: sein Debüt »Beerholms Vorstellung ergänzt um ein Nachwort des Autors« Die Kraft der Zahlen und der Zauber der Karten, das Schleifen, Dublieren, Falschabzählen, Filieren, Palmieren – Arthur Beerholm, Zögling in einem Schweizer Internat, weiß früh um seine Begabung. Dennoch studiert er Theologie und landet erst über Umwege bei dem bewunderten Meister der Magie Jan van Rode. Mit seiner Hilfe beginnt Arthurs kometenhafter Aufstieg zum Zauberkünstler, zum weitum hofierten Publikumsliebling, der – auf der Höhe seines Ruhms – die Bühne unvermittelt wieder verlässt, weil ihm das Täuschen der Menschen nicht genügt. Daniel Kehlmann war 22 Jahre alt, als 1997 Beerholms Vorstellung erschien. Rausch und Rationalität, Zauber und Wirklichkeit fügen sich darin zu einem frühen Meisterwerk.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
240 SeitenHardcover
Erschienen an: January 9, 2025

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.2(5 ratings)
MarenRezension von Maren

Puh! Es fällt mir wirklich schwer, Herrn Kehlmann nur drei Sterne zu geben, aber ich war selten so froh, ein Buch beendet zu haben. Die letzten ca 40 Seiten waren zwischendurch eher eine Qual und wie gesagt, es tut mir leid, das zu schreiben, denn ich habe alle anderen Bücher von ihm bereits gelesen und liebe ihn als Autor einfach! Meines Erachtens nach hat sich Herr Kehlmann sehr weiterentwickelt und zwar definitiv zum Guten, Genialen! Noch kurz zur Geschichte: mir fiel es tlw. schwer, dem Erzähler emotional, psychologisch oder auch sachlich zu folgen. Es gab immer wieder Absätze, bei denen ich „voll drin“ war, dann war ich irgendwann wieder „raus“. Im Ganzen hatte ich schon die Wirkung der Verwirrung, oder wie auch immer man das nennen mag, ersehen können, hat mich auch teils ein wenig beflügelt, jedoch nicht dauerhaft. Die direkte Ansprache an den Leser kam mir eher überflüssig vor… ich habe das Gefühl, Kehlmann hat mit diesem Buch experimentiert, und welches Thema eignet sich da besser? Ich denke, er wusste sehr wohl, was er kann, er hat es eben erst in späteren Werken in vollen Ausmaß ausgeschöpft. Oder anders ausgedrückt; ich tröste mich mit dem Gedanken, daß es sein Erstlingswerk ist und es im Gegensatz zu anderen Autoren, die einen „Oberhammerbestseller“ zu Beginn raushauen und dann nach und nach zu schwächeln beginnen, immer besser wurde. Ich freue mich schon auf sein nächstes (Meister-)Werk

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