Empfehlungen basierend auf "Auf einem einsamen Weg. Der 14. Fall für Gamache"
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von Louise Penny
Ein geheimnisvolles Testament führt Armand Gamache zu einem verlassenen Bauernhaus. Zusammen mit Myrna, der Buchhändlerin von Three Pines, und einem jungen Mann ist er zum Nachlassverwalter einer gewissen Bertha Baumgartner bestimmt worden. Wer war diese verschrobene Frau, die von allen »Baronin« genannt wurde, aber als Putzfrau arbeitete? Ihren drei Kindern hat sie je 5 Millionen Dollar hinterlassen, die es allerdings nur in ihrer Phantasie gab. Wenig später wird eine Leiche in dem verfallenen Haus gefunden. Zeit für die Ermittlungen hat Gamache eigentlich nicht, obwohl er als Chef der Sûreté du Québec suspendiert ist. Denn Gamache hat zwar das größte Drogenkartell zerschlagen, dabei aber die Justiz manipuliert. Noch schlimmer ist allerdings, dass nicht das ganze Lager des Kartells sichergestellt werden konnte. Wie kann Gamache verhindern, dass der Stoff in Montréal seine tödliche Wirkung entfaltet, ganz ohne sein Team von der Sûreté? Für Gamache beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – auf einem einsamen Weg.
von Louise Penny
Armand Gamache, Leiter der Mordkommission der Sûreté du Québec, reist mit seiner Frau Reine-Marie nach Paris, um ihre hochschwangere Tochter zu besuchen. Die Gamaches genießen ihren Urlaub – bis Armands Patenonkel Stephen Horowitz nach einem gemeinsamen Abendessen angefahren und schwer verletzt wird. Alle anderen haben gerade den Lichterglanz des Eiffelturms bewundert, nur Gamache hat gesehen: Das war kein Unfall. Hilfesuchend wendet er sich an Claude Dussault, den Polizeipräfekten von Paris. Kurz darauf machen Gamache und Reine-Marie eine grausame Entdeckung in Stephens Wohnung. Welche Geheimnisse hütet der alte Herr? Und welchen Gefahren ist er tatsächlich ausgesetzt? Gamache kommen immer mehr Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit der Pariser Polizei, und er beschließt, mit der Hilfe von Beauvoir auf eigene Faust zu ermitteln. Schnell geraten sie in ein Netz aus Lügen. Um die Wahrheit herauszufinden, muss Gamache entscheiden, wem er trauen kann: seinen Freunden, seinen Kollegen, seinem Instinkt oder seiner eigenen Vergangenheit?
von Michel Jean
Als der Jäger Ulaajuk in den 1960er Jahren nach Kuujjuaraapik, das südlichste Dorf in Nunavik, an der Grenze von Tundra und Taiga, kommt, um seine Felle zu verkaufen, verliebt sich die junge Inuk Saullu in ihn. Als Ulaajuk ihr die Gebiete zeigen will, aus denen er kommt, verlassen die beiden Inuit Kuujjuaraapik und verbringen in Begleitung ihrer qim- miit, zwei Gespannen von jeweils zehn Schlittenhunden, mehrere Jahre in den Weiten von Nunavik, wo sie von der Jagd auf Robben, Belugas und Karibus leben. Als sie – Saullu hat inzwischen eine Fehlgeburt gehabt – nach Kuujjuaraapik zurückkehren, stellen sie fest, dass das Dorf sich sehr verändert hat. Häuser sind gebaut und Straßen angelegt worden, Geschäf- te haben sich angesiedelt, was aber vor allem auffällt, ist die völlige Abwe- senheit der Hunde. Beamte der Sécurité du Québec waren gekommen und hatten alle Hunde erschossen, auch diejenigen von Saullus Vater. Ulaajuk und Saullu kehren in ihr Lager zurück. Als Saullu erneut schwanger wird, will sie ihr Kind in Kuujjuaraapik zur Welt bringen. In der Nacht nach der Geburt ihrer Tochter stirbt ihr Vater. Am Tag seiner Beerdigung kommen morgens wieder Polizisten ins Dorf und erschießen Ulaajuks Hunde. Jahrzehnte später wird die Anwältin Ève Beaulieu von ihrer Kanzlei an die Côte-Nord geschickt, um den Inuk Uqittuq Ainalik zu verteidigen, der vier ehemalige Beamte der Sécurité du Québec getötet haben soll. Unter- stützt wird sie von ihrer Kollegin und Freundin Nadège, die für sie über die Opfer und den mutmaßlichen Täter recherchiert. Mit ihrem Hund Qimmik fliegt sie nach Sept-Îles, doch der alte Inuk schweigt nicht nur bei der ersten Befragung hartnäckig, sondern auch bei allen weiteren. Als er endlich doch sein Schweigen bricht, erfährt Ève, die als Baby adoptiert worden war, Dinge, die ihr Leben gründlich auf den Kopf stellen. Michel Jean wendet sich in diesem Roman erneut einem kaum be- kannten Kapitel in der Geschichte der Ureinwohner von Québec zu: die massenweise Erschießung der Schlittenhunde der Inuit in den 1960er Jah- ren durch Beamte der Sécurité du Québec, wodurch sie gehindert werden sollten, weiterhin unkontrolliert in den Weiten von Nunavik zu jagen. Da- bei gelingen ihm erschütternde Szenen, die unmittelbar zu Herzen gehen.