4.1

Anna Karenina

von Leo N Tolstoi

Format:Hardcover
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Anna Karenina ist neben Effi Briest und Madame Bovary die wohl berühmteste Ehebrecherin der Weltliteratur. Glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt die bezaubernde, kluge und sanftmütige Anna dem jungen Offizier Graf Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verheimlicht, nimmt ihren Lauf. Anna Karenina ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern …

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
992 SeitenHardcover
Erschienen an: February 27, 2010

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Aktuelle Rezensionen(6)

4.1(37 ratings)
Lennard PackRezension von Lennard Pack

Tolstoi beschreibt in seinem Meisterwerk das Liebesverhältnis zweier Menschen, die füreinander wie eine Droge sind. Was als elektrisierende Anziehung auf der Tanzfläche beginnt, entwickelt sich schnell zu einem chaotischen, isolierenden Desaster. Dabei fängt Tolstoi nicht nur in der Hauptromanze beide Seiten der Gefühlswelt auf beeindruckend realistische Weise ein, sondern gewährt auch abseits davon brillante Einblicke und behandelt auf interessante Weise ökonomische, gesellschaftliche und familiäre Fragen. Auf einzigartige Weise beschreibt er, was passiert, wenn man einen chaotischen Funken der Leidenschaft mit einer tragfähigen Grundlage für ein gemeinsames Leben verwechselt. Ein toller Klassiker, der auch wenn er vor allem am Anfang etwas dahinplätschert, zurecht zu den größten Werken der Weltliteratur zählt.

AlexaRezension von Alexa

Fantastisch.

EmiloRezension von Emilo

Hot Take: Genialer psychologischer Roman, unerträgliche Figuren​ Ich bin erst bei 80%, aber mein Gott, sind diese Leute nervig! ​Anna: Die egoistische, manipulative Hauptfigur mit Opfermentalität. Anna ist extrem egozentrisch. Sie will die wilde Affäre mit Wronski, aber auch ihr Kind als emotionales Trostpflaster behalten und gleichzeitig den Applaus der High Society. Sie bricht alle Regeln, verlässt ihr Kind und jammert dann wie ein trotziges Kleinkind, weil die Gesellschaft sie meidet. ​ ​Lewin: Ein emotionaler Pflegefall. Der angebliche „weise Denker“ des Buches ist eigentlich eine der dümmsten Figuren. Ein arroganter Gutsherr, der am Sterbebett seines Bruders grundlegende Hygiene als „weibliche Oberflächlichkeit“ abtut. Emotional agiert er wie ein eifersüchtiger Teenager. Er denkt nur an sich (WIR brauchen keinen Arzt / keine Schule, denn ICH brauche sie nicht... Toll, Lewin) und verschließt sich gegen alles Wissenschaftliche. ​Tolstoi: Der predigende Egomane. Er missbraucht den Roman ständig für seitenlange, sterbenslangweilige Werbeunterbrechungen über seine privaten Hobbys: endlose Exkurse über Landwirtschaft, Kunsttheorie oder religiöse Hochzeitspredigten. ​Ich frage mich ernsthaft, ob Anna Karenina, wenn es heute erscheinen würde, von Lektoren nicht radikal gekürzt worden wäre. Es ist ein handwerkliches Meisterwerk und verdient seinen Respekt, keine Frage. Aber Mannomann, sind diese Figuren und dieser Autor Jammerlappen! 🤷‍♂️📚 Update: Jetzt habe ich das Buch beendet und meine Meinung nicht geändert.

CharlyRezension von Charly

So einen langen Klassiker zu lesen, muss man schon wollen. Aber vor allem positiv überrascht hat mich, wie akkurat Tolstoi nicht nur die emotionale Lage der männlichen Seite, sondern auch die der weiblichen Seite einfängt.

Annika𐦂Rezension von Annika𐦂

auch wenn es sich teilweise wirklich unnötig gezogen hat, ist es dennoch ne wirklich spannende story, hat mir mega dolle gefallen

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