Irene Wagner betrügt ihren Ehemann, und ihre Angst erwischt zu werden, ist ebenso groß wie das verbotene Verlangen. Wann immer Irene ihr Haus verlässt, plagt und erdrückt sie diese Furcht. Sind Andeutungen in ihrem Alltag bloß Zufälle oder ist ihr Seitensprung aufgeflogen? Irenes Wahrnehmung ist vor lauter Angst und Schuldgefühlen wahnhaft verschleiert. Und als sie von einer Frau erpresst wird, gerät ihr Leben vollends aus den Fugen. Mit großer poetischer Strahlkraft dringt Stefan Zweig in die psychischen Abgründe seiner Figuren ein.
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Angst
von Stefan Zweig
Irene Wagner betrügt ihren Ehemann, und ihre Angst erwischt zu werden, ist ebenso groß wie das verbotene Verlangen. Wann immer Irene ihr Haus verlässt, plagt und erdrückt sie diese Furcht. Sind Andeutungen in ihrem Alltag bloß Zufälle oder ist ihr Seitensprung aufgeflogen? Irenes Wahrnehmung ist vor lauter Angst und Schuldgefühlen wahnhaft verschleiert. Und als sie von einer Frau erpresst wird, gerät ihr Leben vollends aus den Fugen. Mit großer poetischer Strahlkraft dringt Stefan Zweig in die psychischen Abgründe seiner Figuren ein.
Aktuelle Rezensionen(1)
Kurz, intensiv und ziemlich beklemmend. Zweig schafft es richtig gut, die innere Zerrissenheit und steigende Panik der Hauptfigur darzustellen. Man fühlt sich beim Lesen fast selbst unruhig. Manchmal zieht es sich ein wenig, weil sich die Gedanken und Ängste wiederholen, aber genau das macht es auch realistisch. Insgesamt ein psychologisch starkes, aber etwas langatmiges (und das ist krass zu sagen bei knapp 60 Seiten) Buch über Schuld, Angst, Scham und Selbsttäuschung.