Benjamin Lacombes Meisterwerk Das Jubiläum zum 150-jährigen Erscheinen von Lewis Carrolls unsterblichem Kinderbuch ist vorbei, und dann noch eine Ausgabe von Alice im Wunderland? Ja! Benjamin Lacombe hat länger für seine Illustrationen gebraucht als vorgesehen, hat mehr und größere Bilder gezeichnet und gemalt als geplant, sich tiefer in den Stoff eingearbeitet als gedacht. In Alice hat er sein Thema gefunden, und wir wagen zu behaupten, dass er die schönste Alice-Ausgabe aller Zeiten geschaffen hat, einen Prachtband, der nicht nur seine zahlreichen Fans begeistern wird.
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Alice im Wunderland
von Lewis Carroll, Benjamin Lacombe
Benjamin Lacombes Meisterwerk Das Jubiläum zum 150-jährigen Erscheinen von Lewis Carrolls unsterblichem Kinderbuch ist vorbei, und dann noch eine Ausgabe von Alice im Wunderland? Ja! Benjamin Lacombe hat länger für seine Illustrationen gebraucht als vorgesehen, hat mehr und größere Bilder gezeichnet und gemalt als geplant, sich tiefer in den Stoff eingearbeitet als gedacht. In Alice hat er sein Thema gefunden, und wir wagen zu behaupten, dass er die schönste Alice-Ausgabe aller Zeiten geschaffen hat, einen Prachtband, der nicht nur seine zahlreichen Fans begeistern wird.
Aktuelle Rezensionen(9)
Alice im Wunderland ist ein echter Klassiker, aber einer, auf den man sich bewusst einlassen muss. Die Geschichte fühlt sich stellenweise an wie ein surrealer Rausch, voller absurder Begegnungen und scheinbar zusammenhangloser Ereignisse. Genau darin liegt jedoch auch ihr Reiz, besonders wenn man das Ganze als Traum versteht. Der Schreibstil wirkt heute deutlich altbacken, was dem Alter des Buches geschuldet ist und nicht jedem leichtfallen dürfte. Wer jedoch Freude an skurriler Fantasie, Symbolik und ungewöhnlichen Bildern hat, wird belohnt. Ein zeitloses, eigenwilliges Werk, das man weniger "verschlingt" als erlebt und das bis heute nichts von seiner besonderen Wirkung verloren hat.
Ich war großer Fan der Filme und wollte dazu den Klassiker lesen. Allerdings weicht dieser sehr von den Filmen ab und ist generell sehr wirr zu lesen
Ich kannte immer nur die Tim Burton und Disney Filme, jetzt den Text dazu gelesen zu haben, war spannend. Und ingesamt hat es sehr viel Spaß gemacht: es ist eine trubelige Geschichte voller Fantasie und jedes der kleinen Kapitel hat seine eigene Magie. Es liest sich für mich wie ein Märchen. Und bleibt aber auch auf Märchen Ebene - es hat für mich nicht genug “Substanz” um ansatzweise a die 4 Sterne heranzukommen. Mir wurde auch bewusst, wie viel Popkultur von Alice’s Abenteuern beeinflusst ist, zum Beispiel Chihiros Reise ins Zauberland ist vielleicht die Studio Ghibli Version von Alice im Wunderland (Menschen, die zu Schweinen werden; dass alles ein Traum ist), Alice in Borderland (ich bin so eine Trulla das nicht früher verstanden zu haben; auch das Croquet Spiel am Ende von Staffel 1) und wahrscheinlich so vieles mehr. Ingesamt also sehr spaßig. Bei Literat werden wir kommende Woche über den eventuell problematischen Lewis Carroll reden und viel genereller über die Trennung oder nicht-Trennung von Vita und Werk. Eine für mich komplexe und sehr spannende Frage, ich freue mich!
ist ein Klassiker und wahrscheinlich sollte man auch noch die anderen Teile lesen, aber ich fand den Schreibstil sehr eigentümlich und Alice sollte auf jeden Fall in der Schule mehr aufpassen und eventuell mal zu nem Therapeuten gehen. :) Die Wortwechsel waren zwar schwer nachzuvollziehen und eigenartig, trotzdem durchdacht und schön vernetzt.
Ein ganz fantastischer Traum. Nichts ergibt Sinn und das ist wunderbar. Ein bisschen gehts auch ums Erwachsenwerden. Teilweise war es auch sehr brutal und nicht wirklich kindgerecht. Schnell zu lesen mit bildhafter Sprache.