Diese Diologie war ein echtes Jahreshighlight für mich! [...] Noch mehr magische Mythologie, mit Sagen und Geschichten, die mit Dunkelheit, aber auch Licht gefüllt waren.
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A Venom Dark and Sweet – Was uns zusammenhält
von Judy I. Lin, Michaela Kolodziejcok
Diese Diologie war ein echtes Jahreshighlight für mich! [...] Noch mehr magische Mythologie, mit Sagen und Geschichten, die mit Dunkelheit, aber auch Licht gefüllt waren.
Aktuelle Rezensionen(4)
Der Anfang war etwas schleppend, aber ab Mitte des Buches wurde es dann doch noch spannend. In dem Buch geht es um ein Mädchen, deren Mutter und Schwester vergiftet wurden. Sie reist in den Palast und hofft auf Hilfe vom Kaiser. Hierfür muss sie jedoch an einem Wettkampf teilnehmen und deckt dabei Verrat, Intrigen und Verschwörungen auf. Die Magie hält sich in Grenzen, da diese nur in Kombination von Tee freigesetzt werden kann.
Leider war die erste Hälfte des Buchs sehr zäh für mich, da die unterschiedlichen POV meinen Lesefluss unterbrochen haben. Ab der Hälfte nimmt das Buch wieder an Fahrt auf und man wird voll in die magische Welt eingehüllt. Die Charaktere machen eine tolle Entwickung durch und festigen Bindungen. Das Ende war jedoch dann doch sehr schnell abgehandelt (die "Wende", dass es doch nicht klappt, hat sich doch wirklich sehr simpel gelöst, sodass man gar nicht groß zum Mitbibbern kam). Wer gerne mal ein neues Magiesystem, asiatisch(e/ angehauchte) Mythen und eine leicht zu lesende aber dennoch schön ausgeschmückte Welt erleben will, kann gerne mal einen Blick in die Dilogie werfen.
3.5⭐️
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2023/10/23/the-book-of-tea-2-a-venom-dark-and-sweet-was-uns-zusammenhalt/ Auf Ning ist ein Kopfgeld ausgetzt, weswegen sie gezwungermaßen untertauchen sollte (denkt man). Denn seitdem sie ihre Schwester Shu gerettet hat, wird Ning von einem Schlangen-Dämon heimgesucht. Jedes Mal, wenn sie ihre Magie wirken möchte, findet dieser Dämon sie im Shift (in der Zwischenwelt) und will sie ausschalten. Und wie es sich herausstellt, hat dieser Dämon auch von jemanden Besitz ergriffen, der in der Hauptstadt ein hohes Amt bekleidet und alles dran setzen will, eine eigene Hülle zu erhalten und an voller Macht zurückzukommen. Also setzt Ning sich daran, diesem Dämon in die Quere zu kommen, genauso wie Kang, der diese „Person“ hautnah miterlebt. Beide befinden sich auf zwei verschiedenen Seiten, aber um das Überleben der Menschheit zu sichern, müssen sie sich zusammenschließen. Ich fand dieses Buch sehr viel schwächer vom Plot. Was mir gefallen hat, war das Worldbuilding und noch mehr Input zur Tee-Magie. Aber ich fand die Ausarbeitung zu den Dingen, die am Ende von Band eins geschehen sind, nicht sehr gut umgesetzt. Das erste Buch ist gespickt mit Konkurrenz innerhalb des Wettbewerbs, Spionage und Politik, aber hier nicht wirklich viel im Hauptplot passiert. Die Quest, die die Charaktere erhalten haben, war auch nicht wirklich packend. Und vor allem viel zu einfach (was natürlich auch passieren kann, das will ich nicht bestreiten). Aber es wirkte, als würde alles in deren Schoß fallen. Die Beziehung zwischen Ning und Kang wurde nicht mehr intensiviert und das war okay. Jedoch fand ich deren Zusammenschluss etwas zu schnell vergebend, wenn man überlegt, wie Ning Kang am Ende des ersten Buches eigentlich fertig gemacht hat, indem sie behauptete, sie hätte ihm alles vorgespielt. Und dafür, dass es kein klärendes Gespräch gab, hat er ihr aber schnell wieder vergeben. Das Tempo innerhalb des Buches war auch leicht schleppend. Es hat nicht wirklich was herausgestochen. Die zweite Hälfte wurde etwas interessanter, aber ich war nicht davon eingenommen. Auch gab es nicht wirklich Chemie zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Was ich ganz cool fand, dass wir auch die POV von Kang dieses Mal mit dabei hatten. So konnte man sehen, was in der Hauptstadt nach der Machtübernahme geschehen ist. Jedoch haben mir die von Ning am Ende am besten gefallen, weil die viel persönlicher durch die Ich-Perspektive wirkten. Aber das Ende, sorry, das fand ich schlecht. Ich hatte einen richtigen Showdown erwartet, aber da war ja gar nichts! Quasi zwei Seiten, kusch kusch böser Dämon und Ende. Das hat mich sehr enttäuscht. Das war wirklich kein guter Abschluss dieser Dilogie. Fazit: Band zwei hatte wieder ein second book syndrome, bloß dass die Reihe schon beendet ist. Es war schwächer als Band eins und hat sich gezogen. Wenig Plot, dafür mehr Worldbuilding. Aber ich hätte mir ein spannenderes Ende gewünscht als das was passiert ist. Das hat mich leicht angeödet. Ich finde es immer schade so was zu sagen, aber vielleicht gefällt es ja anderen mehr oder spricht sie mehr an. Aber mich hat dieser Abschluss enttäuscht. Sehr schade. 3 von 5 Sternen!