4.4

Wozu Rassismus?

von Aladin El-Mafaalani

Format:Softcover
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»Eine kompakte Einführung zur Geschichte des Rassismus und des rassismuskritischen Widerstands, die daran erinnert, eine selbstkritische Perspektive einzunehmen, tradierte Strukturen zu hinterfragen und nicht zuletzt – uns an die zahlreichen Opfer rassistischer Gewalt zu erinnern.«

History, Humanities & Society
Softcover
Erschienen an: September 9, 2021

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Aktuelle Rezensionen(3)

4.4(17 ratings)
lea rotheRezension von lea rothe

bereichernd, schön und lehrreich. ich möchte alles was dieser autor jemals geschrieben hat am liebsten sofort lesen

luisaRezension von luisa

Ein absolut lehrreiches, super verständliches und so wichtiges Buch. Ich kann's ganz klar empfehlen!

ArminRezension von Armin

Vorweg, kauft das Buch! „Rassismus benachteiligt, entwürdigt, macht krank. Rassismus tötet. Auch heute noch. Darf man dennoch konstatieren, dass er den größten Teil seiner Wirkmächtigkeit verloren hat? Zum Verständnis der Gegenwart muss man dies tun.“ (S. 7)   In seinem Sachbuch beschäftigt sich der Soziologe und Professor für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft mit der Frage ‚Wozu Rassismus?‘. Mit kleinen Kapiteln versucht Aladin sich dem Begriff Rassismus zu nähern und erklärt anhand von Beispielen, warum wir noch lange nicht befreit von Rassismus sind. Eine klare Message hat er: „Wer nicht rassistisch sein möchte, muss sich mit Rassismus auseinandersetzen, darüber sprechen und aktiv werden.“   Das WG-Leben kann so aufregend und mühsam sein. Mit meinen Mitbewohnern beschäftigen wir uns oft mit gesellschaftlichen und politischen Themen. Für sie sind solche Themen im Studium sehr präsent, daher auch die viele Diskurse über unsere Erfahrungen und Gedanken dazu. Einer von ihnen reichte mir dieses Buch. Ich sage laut DANKE! Neben Tupoka Ogette und Alice Hasters wundervollen Bücher über Rassismus, half mir dieser Text von Aladin sehr, um mich mehr rassismuskritisch auseinandersetzen zu können. Eine solche Reise hat kein Ende. Diese Reise wird immer neue Erkenntnisse mit sich bringen und das ist gut so!   Jedes Mal als mir die Sprache doch zu kompliziert oder akademisch klang, bringt Aladin immer ein Beispiel dazu und die vorherige Erklärung ergab plötzlich Sinn. Da für mich die deutsche Sprache oft eine Hürde ist, kämpfe ich mich durch. Glitzer sei Dank, gibt es Google und großartige Freund_innen, die einem alles verständlicher erklären können! Mir gefiel die Aufteilung der Kapitel, die einen roten Faden, wie ich finde, hatte. Sehr überzeugend wie El-Mafaalani sich kurz und verständnisvoll halten konnte. Natürlich ist die Schwierigkeit so ein großes und maßgebendes Thema in so einem kompakten Buch zu verpacken, dennoch schafft der Soziologe es gut dies zu bewältigen.   Wir haben ein klares strukturelles Problem in Europa. Wir haben ein Klassenproblem. Wir haben einige Probleme. Dies muss sich schnell ändern, denn wir merken nicht wie wir mit unseren rassistischen, sexistischen, queer- und behindertenfeindlichen, usw. Aussagen, Menschen in unserem Umfeld verletzen und (re-)traumatisieren.   Einzige Kritik ist die Gleichsetzung des Ableismus und der Behindertenfeindlichkeit. Dies stimmt nicht so ganz, denn diese beiden Begriffe unterscheiden sich insofern, dass Ableismus die gesellschaftliche und strukturelle Komponente zeigt, die sich über Jahrhunderte festgesetzt haben, weil es ein Konstrukt der Gesellschaft, wie auch der Rassismus, ist. Mehr dazu in meinem Glitzer Podcast (Link in der Bio).   „Die Übertragung von Theorien, Erkenntnissen und Diskursen auf die Situation in Deutschland steht dabei im Mittelpunkt. Dadurch, dass US-amerikanische Ansätze und Diskurse 1:1 übersetzt wurden und deshalb nicht so recht passen, kommt es nicht nur zu vermeidbaren Missverständnissen, sondern auch zu unnötigen Kontroversen und Überhitzungen im Diskurs. In den USA sind Menschen aus Italien, Griechenland, Kroatien oder Polen schlichtweg Weiße und können nicht von Rassismus betroffen sein.“ (S.11)  

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