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Vom Nichts suchen und Alles finden: Notizen über die Liebe (Tinder Stories 2)

von Marie Luise Ritter

Format:Softcover
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Nach dem Erfolg von »Tinder Stories: Ein Jahr voller Dates« das neue, überraschende Buch von Influencerin luiseliebt: schonungslos offen und maximal lebensbejahendSie hatte sich fest vorgenommen, Single zu bleiben und ihre Freiheit zu genießen. Doch dann traf sie Nick. Und auf einmal war alles anders. Eine reale Geschichte Marie Luise Ritter erzählt in Notizen über die Liebe: Von der Liebe zu einer Person, der in Freundschaften, der Liebe zur eigenen Heimat und der Liebe zu sich selbst. Das Buch umfasst in Episoden und Begegnungen die Hürden und Abenteuern einer jungen Liebe, erzählt über Freundschaft, Vertrauen, Trauer und Versagen vor dem bunten Gesicht der unbeständigen Großstadt Berlin. Marie Luise Ritter bespricht, wie man sich in einer Partnerschaft öffnet, wenn man vorher allzu gerne Single war, und wie man findet, wo man wirklich hingehört. Das ist mal melancholisch, mal euphorisch, aber immer voller Lebensfreude: Eine Geschichte zum Wohlfühlen, zum Eintauchen und Sichverlieren, zum Nachdenken und Schwelgen. »Vom Nichts suchen und Alles finden«. Weil das Leben eine Reise ist, auf der man sich genauso gut verlieren wie wiederfinden kann. Weil die besten Dinge sich abseits des Weges ergeben, wenn man nicht mit ihnen rechnet. Süße Spontanbegegnungen, ein Sommer-Roadtrip mit dem Bulli durch Frankreich, unerwartete Gespräche, die Bar voller Einheimischer auf Reisen, wenn man den Stadtplan wegpackt, und sich einfach treiben lässt. Um von den verschiedensten Menschen über das Leben zu lernen: Von der Rentner-Freundin, vom Wandergesellen im Zug, durch die älteren Damen beim Italiener, beim Vorlesen im Altenheim. »Vom Nichts suchen und Alles finden« erzählt hoffnungsvoll vom Loslassen alter Ideen und festgesetzter Muster, vom Zulaufen auf neue Abenteuer. Und von der Liebe. Vor allem von der Liebe. 

Biography & Memoir
Softcover
Erschienen an: August 3, 2020

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minas.librariesRezension von minas.libraries

"Vom Nichts suchen und Alles finden" von Marie Luise Ritter ist ein autobiografisches Werk, das an das Buch "Tinder Stories: Ein Jahr voller Dates" anschließt und uns erneut mitnimmt bei der Reise des Suchens und Finden von Liebe. Diesmal fokussieren die sich an den Jahreszeiten orientierenden Kapitel je Monat die frische Liebe zu Nick, ein Mann, in den sich die Protagonistin Luise Hals über Kopf und unwiderruflich verliebt hat, ohne dies eigentlich geplant zu haben. Dabei thematisiert Luise ihre eigene Verlustangst und dem Mut, ins kalte Wasser zu springen. Ferner liest es sich wie eine Ode, die Nicks pragmatischen Lebensstil auszeichnet, nur im Jetzt zu leben, nichts zu planen oder zu spekulieren, auch nicht zu träumen oder in der Vergangenheit zu schwelgen. Luise tut sich teils schwer mit seinen Einstellungen, weil sie sich anfangs nur schlecht damit identifizieren kann, aber letztlich findet sie genau dies an ihm am faszinierendsten. Sie teilen miteinander den Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und jedem Menschen auf ihrem Weg mit einem Lächeln zu begegnen. Eher zweitrangig geht es um die Liebe zu ihren Freundinnen und wie sich Freundschaften in Nähe und Distanz entwickeln und verändern, teils zum Guten, teils zum Schlechten. Es geht um das Gefühl von Heimat und Familie, um die Vor- und Nachteile des Singledaseins und dem Ankommen bei sich selbst. Das Buch hat mich eine lange Zeit begleitet, mehrere Wochen hatte ich es immer dabei, weil ich mir so viel Zeit damit ließ. Luises Schreibstil fasziniert mich immer wieder aufs Neue, so poetisch und tiefsinnig sind ihre Gefühle und Gedanken, die sie mit uns so offen teilt. Sie macht es einem sehr leicht, sich mit ihr zu identifizieren. Immer wieder haben mich ihre Zeilen zum Nachdenken angeregt, sodass ich das Buch weglegen und mit ihren Worte Verweilen musste. Auf Reisen ist es im Regen in Gent nass geworden, in Brügge bin ich auf dem Weg zu einer Kneipe damit auf den feuchten Pflastersteinen ausgerutscht. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, ihre Perspektiven habe ich mir wie eine zweite Haut übergezogen, hatte das Gefühl, wir leben das selbe Leben; wären ein und dieselbe Person, die zeitgleich die selben Momente erleben. Ihre Denkanstöße hinsichtlich der Beziehungen zu sich und anderen haben mich auf eine ganz einzigartige Art eingenommen, ohne dass ich mich nach Beendigung des Buches allein gelassen gefühlt habe.

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