3.9

The Locked Door

von Freida McFadden

Format:Hardcover

Some doors are locked for a reason. While 11-year-old Nora Davis was up in her bedroom doing homework, she had no idea her father was killing women in the basement. Until the day the police arrived at their front door. Decades later, Nora's father is spending his life behind bars, and Nora is a successful surgeon with a quiet, solitary existence. Nobody knows about her past, and she'll do anything to keep it that way. Then one of her young female patients is murdered, killed in the same unique and horrific manner that her father used to kill his victims. Somebody knows who Nora is. Somebody wants her to take the fall for this unthinkable crime. But she's not like her father. The police can't pin anything on her. As long as they don't look in her basement.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
Hardcover
Erschienen an: 2024-11-27

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Aktuelle Rezensionen(16)

3.9(102 ratings)
BuchsuchtRezension von Buchsucht

Wenn das Erbe deines Vaters dich einholt Als Nora elf Jahre alt war, klopfte die Polizei an die Tür ihres Elternhauses. Im Keller fanden sie die Leichen, die ihr Vater dort über Jahre hinweg versteckt hatte – Aaron Nierling, „The Handyman“, einer der berüchtigtsten Serienmörder seiner Zeit. Heute sitzt er hinter Gittern. Lebenslang. Über zwanzig Jahre später lebt Nora unter neuem Namen als erfolgreiche Chirurgin. Niemand kennt ihre Vergangenheit. Bis eine ihrer Patientinnen ermordet aufgefunden wird – auf exakt dieselbe Weise, wie ihr Vater seine Opfer getötet hat. Jemand weiß, wer sie ist. Und jemand will, dass sie für diesen Mord bezahlt. Wichtig vorweg: Das Buch ist bisher nur auf Englisch erschienen, eine deutsche Übersetzung gibt es leider noch nicht. McFadden bleibt sich treu: kurze Kapitel, klare Sprache, kein Wort zu viel. Wer schon „The Housemaid“ oder „Häftling“ gelesen hat, kennt diesen Sound – und genau das ist der Punkt. Man plant „nur noch ein Kapitel“ und liest plötzlich bis drei Uhr morgens. Die englische Originalausgabe lässt sich auch mit B2-Niveau gut lesen. McFadden schreibt bewusst zugänglich, kein literarisches Englisch, keine komplizierten Konstruktionen. Wer also überlegt, das erste Buch auf Englisch zu lesen, findet hier einen perfekten Einstieg. Nora ist eine der besten Hauptfiguren, die McFadden je geschrieben hat. Sie ist erfolgreich, unabhängig, nach außen perfekt – und innerlich zerfressen von der Frage, ob sie den Schatten ihres Vaters in sich trägt. Diese ständige Selbstbeobachtung, dieses Misstrauen gegen die eigenen Gedanken, macht sie zu einer faszinierenden, herrlich unzuverlässigen Erzählerin. Auch die Nebenfiguren – allen voran Bradley und die Rückblenden in Noras Kindheit – sind clever angelegt. Jede Szene fühlt sich an, als würde sie etwas verbergen. Genau dieses Gefühl trägt das Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Beim Pacing liefert das Buch absolut. Der Wechsel zwischen Noras Gegenwart als Chirurgin und den Rückblenden in ihre Kindheit funktioniert hervorragend, jede Rückblende beantwortet eine Frage und wirft drei neue auf. Cliffhanger sitzen, das Tempo bleibt konstant hoch, und die Atmosphäre wird mit jeder Seite beklemmender. Was mich besonders begeistert hat: Im Gegensatz zu manchen anderen McFadden-Büchern, bei denen der Mittelteil etwas durchhängt, bleibt „The Locked Door“ durchgehend gut. 320 Seiten, die sich anfühlen wie 200. Genau hier glänzt das Buch für mich am meisten: beim Twist. Ich rate beim Lesen gerne mit, und bei „The Locked Door“ hat McFadden mich richtig erwischt. Die Auflösung ist nicht nur überraschend, sie ist auch sauber aufgebaut. Wer aufmerksam liest, findet im Nachhinein die Hinweise, ohne dass sie vorher zu offensichtlich gewesen wären. Das ist die Kunst eines guten Twists. Anders als bei „Häftling“, wo das Ende für mich zu konstruiert wirkte, fühlt sich die Auflösung hier organisch und psychologisch glaubwürdig an. Genau so muss ein Twist funktionieren. Was mich gestört hat: Der Bradley-Subplot bringt für mich wenig zur Hauptgeschichte bei, und der große Zeitsprung zwischen Kindheit und Gegenwart braucht am Anfang ein paar Seiten, bis man sich orientiert hat. Beides aber Kleinkram im Vergleich zu allem, was das Buch richtig macht. Mein Fazit: „The Locked Door“ ist mein bisheriges McFadden-Highlight. Düster, atmosphärisch, smart aufgebaut – und mit einem Twist, der nicht aufgesetzt wirkt, sondern logisch in der Geschichte angelegt ist. Wer Psychothriller liebt und sich an englischer Lektüre nicht stört, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich kann nur hoffen, dass eine deutsche Ausgabe noch kommt – verdient hätte sie es. Empfehlenswert für Fans von Freida McFadden, Gillian Flynn, Lisa Jewell und Psychothrillern mit unzuverlässigen Erzählerinnen. Auch perfekt für alle, die ihren ersten englischsprachigen Thriller wagen wollen, der Stil ist zugänglich und das Vokabular machbar. Eher nichts für Leser:innen, die ausschließlich auf Deutsch lesen, oder die bei Themen wie Serienmord und der psychologischen Belastung von Hinterbliebenen empfindlich reagieren.

Marea MRezension von Marea M

The Locked Room fits neatly into Freida McFadden’s familiar psychological-thriller territory: fast pacing, withheld information, and a steady sense of unease built around an unreliable narrative. It’s an engaging read, but for me, it lands squarely in the middle of her work rather than standing out. What McFadden does well here is efficiency. The story moves quickly, with very little wasted space, and the “locked room” concept works more as a psychological device than a traditional mystery setup. The atmosphere is tight and claustrophobic, keeping the tension high even when the plot itself feels familiar. That said, the characters feel more functional than fully developed. The protagonist exists largely to serve the twists, and while that works for momentum, it limits the emotional impact. Supporting characters, too, are more plot driven than psychologically complex, which makes some revelations feel effective but not particularly resonant. The twists are competently executed, but seasoned thriller readers may see them coming. The resolution ties everything together cleanly, though it leans more toward shock value than lingering ambiguity or depth. I finished the book entertained, but not unsettled in a way that stayed with me. Overall, The Locked Room is a solid, readable thriller that does what it promises without pushing the genre in new directions. A good choice if you enjoy McFadden’s style and want something fast and tense, even if it doesn’t leave a lasting impression.

JanaRezension von Jana

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rita 🐝Rezension von rita 🐝

I did enjoy it, but I couldn’t shake the feeling that something was missing. That whole “everything works out in the end” vibe was kinda ?? — though, weirdly enough, I still liked it. The plot itself surprised me, but… I don’t know, it just didn’t feel Freida McFadden–level good. I keep chasing that Never Lie high, but honestly, that one’s hard to top. Still, I’ve got plenty of Freida’s books left to read, so I’m hopeful.

LizaRezension von Liza

Rating: 4⭐️

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