Das Ende naht ...Lukas letzte Worte gehen in den Jubelrufen der Modifizierten unter. Nur einer von ihnen hört genau hin: Chester Beckett. Noch während Lukas Leiche weggetragen wird, fasst er einen Entschluss. Er will die Wahrheit über Happy herausfinden, will wissen, was im Labor im 65. Stock wirklich passiert. Doch je tiefer er in das zerstörerische System vordringt, desto tödlicher wird die Gefahr – nicht nur für ihn, sondern für die gesamte Menschheit.
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The Arc (The Loop 3)
von Ben Oliver, Birgit Niehaus
Das Ende naht ...Lukas letzte Worte gehen in den Jubelrufen der Modifizierten unter. Nur einer von ihnen hört genau hin: Chester Beckett. Noch während Lukas Leiche weggetragen wird, fasst er einen Entschluss. Er will die Wahrheit über Happy herausfinden, will wissen, was im Labor im 65. Stock wirklich passiert. Doch je tiefer er in das zerstörerische System vordringt, desto tödlicher wird die Gefahr – nicht nur für ihn, sondern für die gesamte Menschheit.
Aktuelle Rezensionen(2)
Das Buch ist gut.Die Protagonisten immer noch lustig, obwohl die Welt untergeht.Sie kämpfen um ihr Überleben, und der Schluss hat mich geschockt und nicht zufrieden gestellt. Ich fand es allerdings sehr gut das dass Buch wieder kurze Kapitel hatte und man nicht den Eindruck hat, ewig auf der Stelle zu laufen. Es ist nochmal sehr butal geworden und Jugendliche würde ich diese Reihe tatsächlich nicht empfehlen, weil die Beschreibung der Tode und anderer gewaltsam Szenen einfach zu grausam ist. Trotzdem eine gute Reihe die man gelesen haben kann.😊
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/09/15/the-loop-trilogy-3-the-arc/ Selten habe ich eine Reihe gelesen, die mich so konsequent in eine düstere, verstörende, aber auch faszinierende Welt hineingezogen hat. Gerade das Zusammenspiel von Menschlichkeit und künstlicher Intelligenz, von Emotion und Logik, zieht sich wie ein roter Faden durch alle drei Bände – und erreicht hier seinen Höhepunkt. Die Figuren Luka ist und bleibt der Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte. Er ist keine perfekte Heldenfigur, sondern ein Junge, der zwischen Hoffnungen, Zweifeln und Verlusten hin- und hergerissen wird. Diese Ambivalenz macht ihn menschlich und nachvollziehbar. Allerdings leidet er auch am häufigsten unter dem, was man als „Plot Armor“ bezeichnen würde: Zu oft entgeht er dem Tod durch Zufälle oder unerwartete Wendungen. Das nimmt seinen Schicksalsschlägen manchmal die Glaubwürdigkeit. Dennoch gelingt es Oliver, Luka so zu zeichnen, dass man ihn bis zuletzt begleitet haben möchte. Happy, die künstliche Intelligenz, ist der wohl spannendste Gegenpart. Ihre Logik ist kühl, nachvollziehbar und erschreckend zugleich: Menschen sollen in Wirte verwandelt werden, damit eine kontrollierte, perfekte Ordnung entstehen kann. Gerade diese Ambivalenz – die Möglichkeit, Happy zu verstehen, ohne es je wirklich sympathisch finden zu können – verleiht dem Konflikt Tiefe. Chester empfand ich als große Bereicherung. Er bringt eine andere Perspektive ein und erweitert die Dynamik der Freundesgruppe. Seine Figur wirkt stimmig, lebendig und verleiht der Handlung an entscheidenden Stellen neue Impulse. Der Plot Stärken Die größte Stärke des Buches liegt in seiner Atmosphäre. Oliver gelingt es meisterhaft, eine dystopische Welt zu erschaffen, die grotesk, düster und doch faszinierend ist. Ob es das Gefängnis in der Endlosschleife, die kalte Technik oder die verlassenen Schauplätze sind – alles wird so intensiv beschrieben, dass man sich mühelos in die Szenen hineinversetzen kann. Auch das Finale überzeugt: Es ist bittersüß, traurig und hoffnungsvoll zugleich. Gerade die Ambivalenz am Ende, die Frage danach, ob Happys Zerstörung den Preis wert war und ob die Menschheit jemals lernen wird, macht die Trilogie inhaltlich stark. Man bleibt mit einem Gefühl der Zerrissenheit zurück – genau so, wie es bei einer guten Dystopie sein sollte. Schwächen Trotz dieser Stärken ist die Handlung nicht frei von Schwächen. Einige Twists wirken überstrapaziert: zu viele Verrate, zu viele Wiederkehrer aus dem vermeintlichen Tod, zu viele überraschende Wendungen, die man als Leser*in schon kommen sieht. Dadurch wird der Plot an manchen Stellen zäh. Zudem wirkt die Erzählung stellenweise überladen und chaotisch. Es gibt viele Ideen, Figuren und Entwicklungen, die gleichzeitig stattfinden, und nicht immer gelingt es Oliver, den roten Faden klar zu halten. Eine straffere Komposition hätte hier Wunder gewirkt. Man spürt, dass mit mehr Zeit und Ruhe in der Ausarbeitung dieses Buch – und auch der Vorgänger The Block – deutlich stärker hätten werden können. Themen und Botschaften Die Trilogie wirft zentrale Fragen auf: • Was bedeutet Menschlichkeit, wenn sie sich technologisch nachahmen oder kontrollieren lässt? • Ist Empathie eine Stärke oder eine Schwäche, wenn sie sich manipulieren lässt? • Werden Menschen jemals aus ihren Fehlern lernen, oder ist Gier, Gewalt und Irrationalität ein unvermeidbarer Teil der menschlichen Natur? Besonders beeindruckend fand ich, dass Oliver keine einfachen Antworten liefert. Stattdessen bleibt am Ende eine gewisse Bitterkeit: Selbst ohne besteht die Gefahr, dass die Menschheit dieselben Fehler wiederholt. Diese philosophische Tiefe hebt die Reihe von vielen anderen dystopischen Geschichten ab. Fazit Trotz mancher Längen, Wiederholungen und chaotischer Momente bleibt dieses Finale ein würdiger Abschluss einer außergewöhnlichen Trilogie. Die Figuren – allen voran Luka und Happy – tragen die Geschichte, die Atmosphäre ist intensiv, und die thematische Tiefe regt lange nach der Lektüre zum Nachdenken an. 4 von 5 Sternen!