4.0

Das Vermächtnis der besonderen Kinder

von Ransom Riggs

Format:Hardcover

Auf dem Totenbett beauftragt der geheimnisvolle H – Jacobs letzte Verbindung zu seinem geliebten Großvater Abe – Jacob mit einer unmöglichen Mission: Er soll die Besondere Noor Pradesh zu einer geheimnisvollen Verbündeten namens V bringen, von der Jacob nur den Namen kennt. Noor steht im Mittelpunkt einer uralten Prophezeiung, die den Untergang aller Besonderen vorhersagt. Sie wird von mächtigen Gegnern gejagt und die wenigen Hinweise, die Jacob zu V führen sollen, sind mehr als verwirrend. Gefangen zwischen alten Feinden und einer neuen Bedrohung, wird die Zeit knapp für Jacob und seine Freunde …Mit seiner Fantasy-Reihe um die besonderen Kinder hat der amerikanische Bestseller-Autor Ransom Riggs eine faszinierende mystisch-magische Welt erschaffen, in die man auch dank der geheimnisvollen historischen Fotos in jedem Roman wunderbar eintauchen kann.

Science Fiction & Fantasy
Hardcover
Erschienen an: 2022

Was ist bookie?

  • Gratis Lieferung in Deutschland
  • Finde Bücher die zu dir passen
  • Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
  • Connecte dich mit anderen Leser*innen

Aktuelle Rezensionen(3)

4.0(15 ratings)
Lena 🧶Rezension von Lena 🧶

Diesmal ein kürzer Band der aber nicht seine Spannung verliert. Werden Noor und Jacob die besonderen Welt retten?

GinnyRezension von Ginny

3.5

JennyRezension von Jenny

https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/10/13/miss-peregrines-peculiar-children-5-das-vermachtnis-der-besonderen-kinder/ Mit dem vorliegenden Band beginnt der Autor eine neue Saga innerhalb seiner bekannten Reihe rund um Jacob und die Welt der „Besonderen“. Schon nach wenigen Seiten wird klar: Hier soll ein frischer Erzählbogen eröffnet werden, der das Universum erweitert, aber gleichzeitig an alte Motive anknüpft. Leider gelingt dieser Balanceakt nur teilweise – die Geschichte ist atmosphärisch und ideenreich, doch strukturell bleibt sie hinter ihren Möglichkeiten zurück. Handlung Nach den Ereignissen des vorherigen Buches beginnt die Handlung mit einer neuen Prophezeiung, die besagt, dass sieben besondere Menschen dazu bestimmt sind, die Welt zu retten. Diese Vision dient als zentraler Antrieb der Geschichte. Bereits zu Beginn begegnen wir einem der prophezeiten Figuren – einer neuen „Besonderen“ – und begleiten sie gemeinsam mit Jacob, der erneut im Zentrum der Handlung steht. Während die Grundidee der Prophezeiung Spannung verspricht, wirkt der Aufbau eher wie eine Vorbereitung auf etwas, das erst in zukünftigen Bänden wirklich relevant werden wird. Das Buch legt das Fundament für eine größere Erzählung, anstatt selbst eine abgeschlossene Geschichte zu bieten. Die Handlung bleibt in weiten Teilen vorhersehbar: Es deutet sich früh an, dass Jacob selbst Teil der Sieben sein wird – eine Wendung, die erfahrene Leserinnen und Leser kaum überraschen dürfte. Trotzdem versteht es der Autor, eine mystische Grundstimmung zu erzeugen. Die Verbindung zwischen Fantasie und Geschichte, zwischen alten Fotografien und modernen Themen, schafft eine dichte, fast nostalgische Atmosphäre, die den Leser in die Welt der Besonderen hineinzieht. Charaktere Die Figuren gehören weiterhin zu den stärksten Elementen der Reihe – auch wenn ihre Entwicklung in diesem Band teilweise auf der Strecke bleibt. Jacob, der Protagonist, zeigt dieselbe Mischung aus Neugier, Unsicherheit und Mut, die ihn schon zuvor auszeichnete. Doch wirklich neue Facetten seiner Persönlichkeit treten kaum zutage. Er bleibt sympathisch, aber etwas vorhersehbar, fast wie ein Beobachter seiner eigenen Geschichte. Die neu eingeführten Charaktere sind interessant, wenn auch nicht immer ausreichend ausgearbeitet. Die „Besonderen“ haben zweifellos Potenzial – jede Figur bringt eine einzigartige Fähigkeit und Perspektive mit –, doch der Roman kratzt oft nur an ihrer Oberfläche. Besonders auffällig ist, dass viele Nebenfiguren eher als Bausteine einer größeren Erzählung fungieren, als dass sie ein eigenes erzählerisches Gewicht entwickeln. Stil und Erzählweise Sprachlich bewegt sich der Roman auf dem gewohnt soliden Niveau des Autors. Der Stil ist klar, flüssig und jugendgerecht, ohne ins Banale zu verfallen. Besonders gelungen sind die atmosphärischen Beschreibungen, die historische Schauplätze, skurrile Objekte und unheimliche Momente mit großer Detailfreude einfangen. Allerdings wird der Lesefluss durch die fragmentierte Erzählstruktur gelegentlich gestört. Der Autor baut Spannung auf, bricht sie aber immer wieder ab, bevor sie sich voll entfalten kann. Dies führt dazu, dass der Roman eher wie ein Übergangswerk wirkt – ein langer Prolog für das, was noch kommen soll. Stärken • Originelles Konzept: Die Kombination aus alten Fotografien und einer fantastischen Handlung ist nach wie vor einzigartig. Sie verleiht der Reihe ihren unverwechselbaren Charakter. • Atmosphäre: Dunkel, geheimnisvoll und leicht nostalgisch – der Autor versteht es, seine Welt mit eindringlicher Stimmung zu füllen. • Themenvielfalt: Neben Fantasy-Elementen greift das Buch auch historische und gesellschaftliche Themen auf, was besonders für jüngere Leserinnen und Leser interessant ist. • Visuelle Wirkung: Das Zusammenspiel von Text und Bild sorgt für eine fast filmische Erzählweise, die die Fantasie anregt. Schwächen • Offene Enden: Das größte Problem der Reihe bleibt bestehen: Kaum ein Buch schließt seine Handlung zufriedenstellend ab. Stattdessen endet auch dieser Band mit einem abrupten, unbefriedigenden Cliffhanger. • Vorhersehbarkeit: Die Prophezeiung um die Sieben und Jacobs Rolle darin sind zu früh durchschaubar, was die Spannung schmälert. • Unausgereifte Figurenentwicklung: Trotz der vielen Charaktere fehlt es manchen an emotionaler Tiefe und Entwicklung. • Erzählerischer Leerlauf: Der Mittelteil verliert sich stellenweise in vorbereitenden Szenen, ohne das Gefühl echten Fortschritts zu vermitteln. Fazit Der neue Band der Reihe bietet genau das, was Fans erwarten: eine geheimnisvolle Welt, faszinierende Bilder und eine Mischung aus Magie, Rätsel und Melancholie. Doch wer auf eine abgeschlossene Geschichte hofft, wird enttäuscht. Das Buch wirkt eher wie der Auftakt zu einem noch größeren Handlungsbogen – solide erzählt, aber ohne echtes Ende. Trotz dieser Schwächen bleibt der Roman ein lohnendes Leseerlebnis. Besonders jüngere Leserinnen und Leser, die Freude an fantastischen Welten und visuellen Erzählformen haben, werden hier fündig. Erwachsene hingegen könnten sich an den offenen Enden und der Vorhersehbarkeit stören. Ein stimmungsvoller, kreativ gestalteter Auftakt mit großem Potenzial – aber auch mit spürbaren erzählerischen Lücken. 3 von 5 Sternen!

Ähnliche Bücher