Tea Time
von Ingrid Noll
Ihre Ticks sind lustig, beklemmend, poetisch oder einfach nur schräg. Und die Grenzen zu kriminellen Handlungen dabei – fließend.
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Tea Time
von Ingrid Noll
Ihre Ticks sind lustig, beklemmend, poetisch oder einfach nur schräg. Und die Grenzen zu kriminellen Handlungen dabei – fließend.
Aktuelle Rezensionen(8)
Aus dem Leben gegriffen und doch wieder nicht. Während man sich in einigen Situationen und Worten wieder findet, ist die Haupthandlung gerade so daneben. Die Mädels sind nicht auf den Kopf gefallen, moralisch ein klein wenig quer und halten dabei zusammen, aber eben nicht in allen Punkten, weswegen ich auch nicht volle Punkte vergeben kann.
Altbacken! Eine nette Geschichte mit deutlich mehr Längen als Spannung, selbst Cozy Crime wäre da noch zu hochtrabend. Wörter wie "Schabernack" und "Wachtmeister" ließen schnell das Gefühl der frühen 1950er aufkommen, und am Ende hat der unsympathisch wirkende Nachbar natürlich ein Kindeheitstrauma, bei dem nur die Protagonistin helfen kann. Alles in allem zu lieb, zu nett, zu unrealistisch, dazu noch lange Abschnitte, in denen die Welt erklärt wird, was zur eh schon dünnen Geschichte überhaupt nicht passte.
Braucht man nicht. Sprachlich so lala und Handlung unrealistisch.
,Tea Time' handelt von Nina, die sich im Laufe des Biches mit Andreas Haase herumschlagen muss und funktioniert aus leiner Sicht schlichtergreifend nicht. Erst über die Reviews fand ich überhaupt heraus, dass es sich bei dem Bich um einen Krimi handelt - es werden Straftaten begangen, aber Krimi-Gefühle weckt das noch lange nicht. Stattdessen passieren Dinge winfach und den Lesenden wird davon berichtet. Ganz ohne Spannung oder Rätsel. Eventuelle Wendungen werden direkt beschrieben, ohne, dass überhaupt nur versucht wird, diese für etwas Mytserium zu verwenden. Der Klub der Spinnerinnen funktioniert auch nicht. Befreundet sind die Frauen kaum, und wenn sie es sein sollten, dann versagt der Roman, diese Freundsxhaften wirkungsvoll zu vermitteln. Selbst die Beziehung zwischen den Busenfreundinnen liest sich weniger als Freundschaft und eher als verzweifelte Beziehung zwischen zwei Frauen, die niemand anderes haben. Hätte man diesen Aspekt besser beleuchtet und handelte der Roman eben von diesen komplizierten Beziehungen, hätte dieser intensiver betrachtet, wäre das durchaus interessant gewesen, aber die Beziehungen bleiben oberflächlich. Das gilt auch für die Charaktere. Es gibt Charakterentwicklungen, aber da das Buch einiges an Tell statt Showing betreibt, fühlen sich diese nur bedingt verdient an und eher wie ein abzuhackender Punkt einer Checkliste. Trotz des personellen Erzählstils fehlt es sogar der Hauptcharakterin an wirklicher Tiefe. Dann kommt auch noch der Stil hinzu. Die Unterhaltungen klingen gekünstelt, die Anspielungen und Referenzen unnatürlich und als wären sie frisch gegoogelt worden und das ganze Buch liest sich an manchen Stellen weniger wie ein Roman als wie eine Werbebroschüre für Mannheim. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass sich das Buch nicht lohnt. Gelesen hat es sich vor allem wie eine Aneinanderreihung von Dingen, die halt passieren ohne das an irgendeiner Stelle in die Tiefe geschaut wurde.
Das ist wirklich der langweiligste „Krimi“ den ich je gelesen habe. Warum wird so etwas nichtssagendes verlegt?!?