Ihre Ticks sind lustig, beklemmend, poetisch oder einfach nur schräg. Und die Grenzen zu kriminellen Handlungen dabei – fließend.
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Tea Time
von Ingrid Noll
Ihre Ticks sind lustig, beklemmend, poetisch oder einfach nur schräg. Und die Grenzen zu kriminellen Handlungen dabei – fließend.
Aktuelle Rezensionen(11)
Kleine sympathische Erzählung über einen Kreis leicht verschrobener Frauen - leichte Kost in schönem Format, gut für eine kleine Zwischenrunde vor dem nächsten dicken Wälzer.
Sehr unfesselnd und langweilige Geschichte. Es geht um einen Club von Frauen mit merkwürdigen Eigenheiten, die letztendlich alle durch Verkettungen der Umstände eine Leiche im Keller haben. Am Ende findet die Protagonistin ihre Liebe und alles wird gut für sie.
Leider langweilig geschrieben. Die Story hätte an so vielen Momenten cooler und spannender weitergehen können, ist sie aber nicht. Total sprunghaft geschrieben, aber nicht mal hier auf eine umfassende Art. Außerdem verspricht der Klappentext was ganz anderes, es geht überhaupt nicht um weibliche Solidarität sondern, die Frauen leben nur in Konkurrenzverhältnissen, gönnen sich gegenseitig nichts und am Ende ist das Ziel, doch nur wieder dem richtigen Mann zu gefallen und die Freundinnenschaft kann dafür geopfert werden bzw. wird der Mann priorisiert über Freundinnenkreis-Treffen. Außerdem sind die Charaktere leider total eintönig und langweilig.
Aus dem Leben gegriffen und doch wieder nicht. Während man sich in einigen Situationen und Worten wieder findet, ist die Haupthandlung gerade so daneben. Die Mädels sind nicht auf den Kopf gefallen, moralisch ein klein wenig quer und halten dabei zusammen, aber eben nicht in allen Punkten, weswegen ich auch nicht volle Punkte vergeben kann.
Altbacken! Eine nette Geschichte mit deutlich mehr Längen als Spannung, selbst Cozy Crime wäre da noch zu hochtrabend. Wörter wie "Schabernack" und "Wachtmeister" ließen schnell das Gefühl der frühen 1950er aufkommen, und am Ende hat der unsympathisch wirkende Nachbar natürlich ein Kindeheitstrauma, bei dem nur die Protagonistin helfen kann. Alles in allem zu lieb, zu nett, zu unrealistisch, dazu noch lange Abschnitte, in denen die Welt erklärt wird, was zur eh schon dünnen Geschichte überhaupt nicht passte.