3.7

Tara und Tahnee

von Patrick Hertweck

Format:Hardcover

Zur Zeit der Goldgräber und Siedler im amerikanischen Westen leben Tara und Tahnee nicht weit voneinander entfernt ein sehr unterschiedliches Leben. Doch die beiden Mädchen verbindet mehr als sie ahnen. Spannende Abenteuergeschichte mit interessanten Einblicken in die amerikanische Geschichte. Ab 10.

Science-Fiction & Fantasy
304 Seiten • Hardcover
Erschienen an: 2020

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.7(8 ratings)
jennyRezension von jenny

Dieses Buch habe ich vom Thienemann Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, Dafür möchte ich mich noch einem Bedanken. Klappentext: Sierra Nevada, 1856. Mühsam kämpft sich Tahnee durch die Wildnis. Sie muss ihrem Vater helfen, der von Kopfgeldjägern gejagt wird. Immerzu denkt sie an das Versprechen, das sie ihm gegeben hat: Sie muss es schaffen, nach San Francisco zu kommen! Noch ahnt sie nicht, dass dort in einem herrschaftlichen Anwesen Tara lebt, mit der sie ein besonderes Schicksal verbindet … Meinung: Ein Kinderbuch mit Indianer Flair. Als ich das Cover und den Klappentext gesehen habe war ich so gespannt auf die Geschichte und darauf wieder Auto seine Idee umsetzt. Einmal zum Cover, das ist ein Traum ein so schönes schönes schönes Cover. Ich wäre neidisch auf jedes Kind, dass dieses Buch in seinem Bücherregal hat. Wie gesagt, ich war sehr gespannt darauf wieder Auto die Idee, die er hat, umsetzt. Als ich die ersten fünfzig Seiten gelesen habe wusste ich schon ungefähr, worauf es hinauslaufen wird und so war ich noch gespannter wie der Autor dieses etwas schwierigere Thema für Kinder leicht erklärt es aber dennoch spannend hält. Ich finde auch er hat es ziemlich gut gemacht, es war super spannend, auch für mich ein definitiv kein Kind mehr, zu lesen. Klar ist es vorhersehbar aber ich denke für ein Kind ist es das ideale High Fantasy Buch. Es hat sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Unsere Charaktere strotzen nur vor Frauenpower und Selbstbewusstsein, deswegen hat es auch so viel Spaß gemacht ihnen bei ihren Abenteuern zuzuschauen. Der Autor hat einen sehr schönen und realistischen Schreibstil so konnte ich mir alles in meinem Kopf sehr gut vorstellen. Allerdings fehlte mir in den ersten 100 Seiten das: warum passiert dass. Na klar unsere Hauptprotagonisten wusste ja selber nicht was passiert sie hat sich einfach da reingestürzt und hat gemacht, ich glaube als Kind hätte ich eher gefragt; was passiert hier gerade?, was ist los?. Ich wäre viel neugieriger als Tara es war. Das war aber auch der einzige Störfaktor. Die Zielgruppe die, die Kinder sind , würde das glaube ich, gar nicht so stören oder gar nicht mal auffallen. Fazit: Ich kann sagen es ist für mich, gut für zwischendurch man kann es eben mal so Weglesen und für Kinder ist es ein richtiges Abenteuer. An einigen Stellen musste ich selbst lachen und habe mitgefiebert und wusste nicht was als Nächstes kommt. Der Autor hat einen sehr schönen dreidimensionalen Schreibstil, so konnte ich mir alles sehr gut und detailliert vorstellen.

VanessiRezension von Vanessi

Mal ganz abgesehen von dem Buch - Wie wunderschön ist denn bitte dieses Cover? Auch wenn der Inhalt Mist gewesen wäre (was zum Glück nicht zutrifft - ein tolles Buch!) ist dieses Buch, besonders auch mit dem tollen farbigen Schnitt, auf jeden Fall ein Buchschatz! Da kann ich dem Verlag und besonders natürlich dem oder der IllustratorIn nur gerührt auf die Schulter klopfen - Mega! Bevor ich mich jetzt noch weiter über die Gestaltung ergehe - der Inhalt war auch nicht zu verachten. Ein toughes junges Mädchen, dass auf der Suche nach ihrem Vater durch den wilden Westen stapft, allein bei der Prämisse hab ich schon den Duft von heißem Sand in der Nase und höre die Meldodie vom Lied vom Tod. Tahnee ist für ihre elf Jahre ein wahnsinnig starkes Mädchen, das, obwohl mit der Situation maßlos überfordert, nicht ins Bockshorn jagen lässt und tut, was eben getan werden muss. Sie muss diesen Weg zum Glück nicht alleine gehen und trifft auf ihrem Weg allerlei nette und weniger nette Gesellen. Ich hab mich mit Tahnee sofort verbunden gefühlt, ich hab ihr Handeln vollendends nachvollziehen können und hab mch mit ihr gefreut und mit ihr gelitten. Tahnees Geschichte wird immer mal wieder unterbrochen von Tagebucheinträgen von Tara, einem Mädchen, dass zusammen mit ihrem Großvater und ihrem Kindermädchen in San Fransisco wohnt. Obwohl ich die Idee mit den Tagebucheinträgen gut fand und es die Geschichte toll auch von einem anderen Winkel beleuchtet hat, konnte ich mit Tara weniger gut connecten und ich hätte mir gewünscht noch ein wenig mehr über sie zu erfahren. Ich mochte die Art und Weise, wie die zwei Erzählstränge zusammengeführt wurden, das war aufregend und das Erzähltempo, das immer schneller wurde hat die Seiten nur so dahinfliegen lassen! Obwohl "Tara und Tahnee" ein Kinderbuch ist, spielt es doch im wilden Westen und der Autor beschönigt nichts. Kopfgeldjäger, Tod am Galgen, Pistolen und Rassismus gehören in diese Zeit und damit auch in das Buch. Allerdings fand ich die Art und Weise wie diese Themen aufgegriffen worden sind, absolut schön gelöst und für das Buch authentisch. Hat mir sehr gut gefallen. 4,5 von 5 Sterne

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