3.4

SIEBEN STUNDEN. Wen würdest du retten?

von Megan Miranda

Format:Softcover
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Noch sieben Überlebende. Wen würdest du retten?10 Jahre ist es her, dass in Tennessee zwei Schulbusse in eine Schlucht stürzten. Nur neun Jugendliche schafften es sich zu retten. Als sich eine von ihnen wenig später das Leben nimmt, schließen die übrigen einen Pakt: Jedes Jahr wollen sie sich treffen, um jener schrecklichen Nacht zu gedenken. Um einander zu schützen. Um sich gegenseitig in Schach zu halten. Nun, am zehnten Jahrestag, der Schock: Ein weiterer Überlebender ist tot – seine Leiche wurde in eben dem Strandhaus in den Outer Banks gefunden, das ihnen bei ihren Treffen zum Zufluchtsort geworden ist. Der Rückhalt in der Gruppe bröckelt. Dann droht ein aufkommender Sturm, das Haus von der Außenwelt abzuschneiden. Können sie noch darauf vertrauen, dass sie einander schützen werden? Was ist, wenn die Gefahr von innen ausgeht?Ein atemberaubend spannender, beunruhigender Thriller voller unerwarteter Wendungen, die das Markenzeichen der Autorin sind. SIEBEN STUNDEN ist der bisher beste Roman der New-York-Times-Bestsellerautorin Megan Miranda.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
Softcover
Erschienen an: February 19, 2025

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Aktuelle Rezensionen(7)

3.4(39 ratings)
IsabelleRezension von Isabelle

ACHTUNG DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER! Also, ich muss leider sagen, dass mir dieses Buch wirklich überhaupt nicht gefallen hat. Tatsächlich verhält es sich sogar so, dass ich im Nachhinein faktisch bereue es überhaupt gelesen und somit - einen nicht unbedeutenden Anteil - meiner Lebenszeit verschwendet zu haben, da ich wirklich überhaupt nichts aus diesem Buch mitnehmen, oder es in irgendeiner Art und Weise genießen konnte. Entgegen dem habe ich mich an vielen Stellen sogar eher durchgequält und hatte an vielen Punkten auch tatsächlich das Bedürfnis es einfach wegzulegen und nie wieder anzurühren. Auch muss ich zu Beginn einmal klarstellen, dass ich gar nicht so wirklich weiß wo genau ich anfangen soll, geschweigedenn was ich überhaupt am schlechtesten fand, weil im Großen und Ganzen einfach ALLES schrecklich war und mir - auch nach längerem Nachdenken und einer Nacht drüber schlafen - nichts eingefallen ist das mir in irgendeiner Art und Weise auch nur ansatzweise gefallen hätte. Begonnen bereits beim Schreibstil der Autorin, den ich wirklich absolut grauenhaft fand. Nicht nur war Dieser so unemotional und gleichgültig gehalten, dass ich mir selbst regelmäßig die Frage gestellt habe, ob dieses Buch überhaupt als Unterhaltungsliteratur gedacht war, so war es auch noch so langweilig, dass ich zwischendurch tatsächlich Sorge hatte während des Lesens einfach einzuschlafen. Es war wirklich sehr öde, wobei ich schon sagen muss, dass es auf eine zynische Art schon fast eine Leistung ist einen Thriller so langweilig zu schreiben, dass ein Wörterbuch dagegen wie der Höhepunkt im Spannungsgenre wirkt. Das Einzige was irgendwie zumindest dazu geführt hat, dass ich überhaupt die Kraft gefunden habe weiterzulesen waren die Kapitel aus der "Damals Sicht", welche sich immer mal wieder mit den "normalen" Kapiteln aus der Gegenwart abgewechselt haben und - im Gegensatz zu Diesen - nicht nur aus der Sicht der Protagonistin, sondern aus, immer unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurden. Im Gegensatz zum Großteil des Buches ist in diesen Kapiteln zumindest irgendwas passiert, wobei die Betonung hier sehr stark auf irgendwas liegt, da auch das nicht gerade spannend war. Trotzdem war es ab einem bestimmten Punkt so, dass ich in der Tat immer geschaut habe wo wieder ein "Damals Kapitel" beginnt und wie lange ich noch durchhalten muss, bevor dann für ein paar Seiten zumindest irgendwas passiert. Tatsächlich muss ich aber an der Stelle fairerweise auch noch mal daran erinnern, dass diese Kapitel dann auch nicht gut, oder selbst in irgendeiner Welt auch nur ansatzweise befreidigend waren, sondern Diese bloß dafür gesorgt haben, dass ich - sowohl körperlich, als auch emotional - überhaupt noch in der Lage war mich weiter durchzukämpfen und nicht einfach aufzugeben. Hiermit im Zusammenhang kann ich dann auch gleich mal auf das Thema Spannung zu sprechen kommen, auch wenn ich eigentlich sagen würde, dass es wenige Bücher gibt, welche von Dieser so weit entfernt sind wie "Sieben Stunden". So ist - wie bereits erwähnt - das gesamte Buch über eigentlich nichts passiert und ich frage mich wirklich wie es überhaupt möglich sein soll 460 Seiten über tatsächlich nichts zu schreiben. Abgesehen davon wurden aber auch die Szenen in denen man irgendwie erwartet hätte, dass sie irgendwie - zumindest ein bisschen - spannend sind, nicht genutzt und es wirkte so als hätte die Autorin das Gefühl gehabt, dass die Beschreibung irgendwelcher zufälliger Objekte oder auch Orte - welche dann jedoch auch NICHT groß storyrelevant waren - wichtiger wäre als die Atmosphäre in Momenten, welche tatsächlich das Potential gehabt hätten irgendeine Art von Spannung zu vermitteln. So habe ich mich in mehreren Momenten tatsächlich an Lehrtexte aus meinem Studium erinnert gefühlt, in welchen mehrere Seiten damit zugebracht wird Wandrelievs oder auch irgendwelche antiken Scherben in detailierter Kleinstarbeit zu beschreiben. Hinzukommend wurden aber auch Szenen, welche wirklich interessant hätten sein können sehr schnell abgehandelt und waren dann nach ein paar Sätzen, oder höchstens ein oder zwei Seiten auch schon wieder vorbei, was mir vor allem bei den Szenen aufgefallen ist, welche im Klappentext bereits angedeutet wurden. So hätte der Umstand, dass die Gruppe durch den Sturm von der Außenwelt abgeschnitten wurde, spannend sein können, jedoch wurde dieses Potential auch hier wieder nicht genutzt und letztenendes war es dann so, dass sich die Lage nicht einmal ansatzweise so dramatisch dargestellt hat wie zu Anfang erwartet. So dauerte der Sturm eine Nacht wirklich an, jedoch war es hier auch nicht unmöglich das Haus zu verlassen und als sich später zwei Mitglieder der Gruppe auf den Weg machen die Insel zu verlassen, bestehen hier auch keine Probleme und die Beiden werden ebenso in keinster Weise davon abgehalten zu entkommen. Nicht einmal wird die Flucht besonders gut beschrieben und es kommt auch zu keinen unerwarteten Zwischenfällen. Nach diesen, wirklich vielen nicht genutzten Chancen, ist dann auch das Ende eine einzige nicht genutze Chance und ich muss sagen, dass ich mich am Schluss wirklich geärgert habe, dass ich DAFÜR das komplette Buch gelesen habe. So kommt am Ende raus, dass der Partner der Protagonistin die ganze Zeit hinter der Gruppe her war und sich an Dieser rächen wollte, dafür, dass seine kleine Schwester sich damals - nachdem sie den Unfall überlebt hatte - ein Jahr danach das Leben genommen hat, da sie von den Ereignissen zu traumatisiert war. Hinzukommend hatte er auch noch den Verdacht, dass sie möglicherweise auch vielleicht gar keinen Selbstmord begangen, sondern ermordet wurde, was jedoch - welch Überraschung - nie aufgeklärt wurde. Hinzukommend daran gab es im Hintergrund auch noch das Rätsel um einen Jungen, welcher damals auch zunächst überlebt hatte, dann jedoch mit einem Messer - noch an der Unglücksstelle - umgebracht wurde, was jedoch - oh Wunder - dann natürlich am Schluss nur ein dummer Unfall war. Konnte mich das schon nicht begeistern, so war der große Plotttwist am Ende, dass die Protagonistin damals von ihren Lehrern und Klassenkameraden vergessen wurde und dann auf die Straße gesprungen ist um auf sich aufmerksam zu machen, wodurch die Busse in die Schlucht stürzten, der Moment gewesen, an dem ich nur noch dasaß und fassungslos vor mich hingestarrt habe, was jedoch nicht daran lag, dass es so überraschend oder unglaublich war, sondern eher aufgrund dessen, dass mir in dem Moment klar wurde, dass ich tatsächlich Stunden Lebenszeit, sowie 16€ in dieses Buch gesteckt habe, welches mich sogar auf den letzten Seiten noch enttäuscht hat, seinen Ursprung hatte. Nicht nur war dieses Ende absolut unepisch, es war außerdem auch noch komplett unrealistisch und absolut wirr. So hätte der Protagonistin, als sie mit ihrem Partner zusammen kam doch auffallen müssen, dass Dieser den selben Nachnamen besaß wie ihre alte Schulkameradin, mit welcher sie - nach dem Unglück - mehr zu tun hatte als mit "normalen Mitschülern und zudem ist auch das Vergessen einer Schülerin im Grunde unmöglich und sollte eigentlich - schon alleine durch Anwesenheitskontrollen - sehr sehr unwahrscheinlich sein, vor allem wenn man bedenkt, dass die Gruppe insgesamt nur aus zwölf Schülern bestand. Naja, am Ende werde ich der Vollständigkeitshalber dann auch noch mal auf die Charakterisierung zu sprechen kommen, auch wenn ich eigentlich verleugnen würde, dass eine Solche überhaupt wirklich vorhanden war. So waren alle Figuren irgendwie gleich, Keine von ihnen hatte so etwas wie Wiedererkennungswert, oder etwas was Diese besonders ausgezeichnet hätte und es ist schon ein sehr schlechtes Zeichen, dass ich mir nicht ejnmal alle ihre Namen merken konnte, auch wenn es im Grunde in 90% der Zeit nur um eben diese sechs Personen ging. Die einzige Figur über die man zumindest ein bisschen was erfahren hat, war die Protagonistin Cassady, auch wenn es sehr wenig war, an dem Fakt gemessen, dass den Großteil des Buches aus ihrer Sicht geschrieben wurde. So sind die einzigen Dinge die ich wirklich sicher über sie weiß, dass sie schon seit ihrer Kindheit immer wieder überall vergessen wurde, Bindundungsprobleme hat und darüber hinaus auch noch einen - meines erachtens nach - sehr anstrengenden Charakter, wodruch ich mich in sie auch in keinster Weise hineinversetzen konnte. Besonders an ihr gestört hat mich denke ich der Fakt, dass sie - wie gesagt - wirklich sehr starke Bindungsprobleme hatte und man oft gemerkt hat, wie sie ihren Partner im Grunde die ganze Zeit nur warmgehalten hat, sich jedoch nie etwas Tiefergehendes mit ihm vorstellen konnte, was - auch wenn er sie am Ende ja im Grunde auch nur ausgenutzt hat - keine wirklich positive Charaktereigenschaft ist und etwas wo ich ihr mehr empfehlen würde eine Therapie zu machen und ihre Traumata aufzuarbeiten, als sich in eine - für sie - nicht ernst gemeinte Beziehung zu begeben, in welcher sie sowieso seit Beginn vor hat alles zu beenden, sobald Diese in irgendeiner Art tiefer werden sollte. Insbesondere wenn sie - wie es hier zu Beginn noch wirkte - mit einem Mann zusammen ist, welcher mit ihr wirklich eine Zukunft haben will und den sie durch ihr Verhalten ausnutzen würde. Nun ja, am Ende würde ich als Fazit sagen:"Wirklich ein von vorne bis hinten wirres und krudes Buch, welches mich in keinster Art und Weise überzeugen konnte und welches ich - wenn ich mir nicht vorgenommen hätte niemals ein Buch abzubrechen - bereits nach den ersten 100 Seiten "vorzeitig beendet" hätte. Deswegen komplett verdiente 0,5 Sterne."

LeaRezension von Lea

Die Grundidee hatte durchaus viel Potenzial, und der flüssige, angenehme Schreibstil hat das Lesen zunächst erleichtert. Dennoch fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Der Einstieg zog sich, und auch im weiteren Verlauf wollte sich kaum echte Spannung aufbauen. Stattdessen hatte ich durchgehend das Gefühl, auf einen Höhepunkt zu warten, der letztlich ausblieb. Erst im letzten Drittel nimmt die Handlung etwas an Fahrt auf. Trotz einiger unerwarteter Wendungen konnte mich das Ende jedoch nicht überzeugen. Bis fast zur vorletzten Seite ließ mich die immer drängendere Frage nicht los: „Hä? Worum geht es hier eigentlich?“ Subtiler Spannungsaufbau ist mir grundsätzlich lieber als plakativer oder blutrünstiger Inhalt, doch hier wirkte er wie um eine sehr fragile Grundlage herum konstruiert, die am Ende in sich zusammenfiel. Zurück blieb der Eindruck, dass viel Aufwand betrieben wurde, ohne dass sich daraus eine wirklich tragende Geschichte entwickelt hat.

AlexxelabgRezension von Alexxelabg

Spannend und unerwartetes Ende

Pia MesserschmidRezension von Pia Messerschmid

Ich habe etwas gebraucht, bis mich das Buch gepackt hat. Insgesamt ist es spannend und zu empfehlen, auch wenn einige Teile vorhersehbar waren. Der letzte Plot-Twist kam jedoch unerwartet!

QuinnRezension von Quinn

Leider empfand ich das Buch eher enttäuschend… Die Spannungskurve war kaum da und kam wirklich erst kurz vor dem Ende. Allgemein war das Buch zu langsam für mich. Den Plot konnte man teilweise schon erahnen… Aber ich fand die Charaktere total interessant und nahbar beschrieben, so konnte ich gut in die Story eintauchen :) Aber eher ein „No“ von mir, wer Thriller liebt .

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