4.0

Miss Bennet

von Janice Hadlow

Format:eBook

Eine bezaubernde Hommage an Jane AustenMary Bennet weiß von klein auf, dass sie keine Schönheit ist – besonders im Vergleich zu ihren vier Schwestern, die mittlerweile alle verheiratet sind. Sie selbst sucht noch nach ihrem Platz im Leben, als sie nach dem Tod des Vaters zusammen mit ihrer Mutter den Familiensitz Longbourn verlassen muss. Mary zieht zunächst von einer Schwester zur anderen, bevor sie bei ihrer Tante in London unterkommt. Dort blüht sie förmlich auf und findet erstmals Gefallen an Bällen und Abendeinladungen. Schon bald macht ihr der reiche Erbe Will Ryder den Hof. Doch Mary ist fest entschlossen, ihrem Herzen zu folgen – und das schlägt für den stillen Anwalt Tom Hayward ...

Romance
eBook
Erschienen an: January 18, 2023

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.0(17 ratings)
SaskiaRezension von Saskia

„Miss Bennet“ hat bei mir durchaus Erinnerungen an mein erstes Lesen von „Stolz und Vorurteil“ geweckt. Wortwahl, Ausdruck und sogar der Schreibstil erinnern stellenweise angenehm an Jane Austen. Janice Hadlow schreibt zugänglich, mit schönen, nicht zu langen Dialogen, und ich konnte Marys Gedanken gut folgen, ohne jemals den Faden zu verlieren. Dennoch blieb das Buch für mich hinter meinen Erwartungen zurück. Da die Handlung große Teile von „Stolz und Vorurteil“ noch einmal aufgreift – wenn auch aus Mary Bennets Perspektive –, bot die Geschichte für mich wenig Neues. Zudem empfand ich die Darstellung von Mr. und Mrs. Bennet als deutlich kälter und strenger, als ich sie aus Austens Roman und den Verfilmungen kenne und schätze. Erst ab dem zweiten Teil konnte ich mich wirklich auf Mary einlassen. Sie ist das Produkt ihrer Erziehung, und genau das prägt auch die Atmosphäre des Romans. Während „Stolz und Vorurteil“ für mich heiter, humorvoll, romantisch und lebendig ist, wirkt „Miss Bennet“ eher wie seine Protagonistin: kühl, nachdenklich und stellenweise etwas langatmig. In ihrer Danksagung schreibt die Autorin davon, den „Sprung von Fakten zu Fiktion“ gewagt zu haben. Für mich waren jedoch nicht alle Weiterentwicklungen der Figuren und Beziehungen überzeugend. Vielleicht war ich als Austen-Leserin auch zu voreingenommen. Am Ende bleibt eine solide, teilweise langatmige Fiktion mit einem vorhersehbaren, aber durchaus Jane-Austen-würdigen Ende.

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