Izara 2: Stille Wasser
von Julia Dippel
Der zweite Teil der packenden Romantasy-Reihe von Julia Dippel.Die gesamte unsterbliche Welt weiß nun von Izara, und während ihr Vater im Kerker der Phalanx schmort, wird Ari von der Liga vorgeladen. Dort muss sie sich nicht nur dem hohen Rat stellen, sondern auch Lucians Familie …
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Izara 2: Stille Wasser
von Julia Dippel
Der zweite Teil der packenden Romantasy-Reihe von Julia Dippel.Die gesamte unsterbliche Welt weiß nun von Izara, und während ihr Vater im Kerker der Phalanx schmort, wird Ari von der Liga vorgeladen. Dort muss sie sich nicht nur dem hohen Rat stellen, sondern auch Lucians Familie …
Aktuelle Rezensionen(2)
Der zweite Teil der Reihe geht spannend und aufregend weiter. Die Charaktere legen eine große Entwicklung hin. Der Schreibstil lässt einen völlig in dieser Welt versinken. Ein herzzerreißender Band.
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/05/09/izara-2-stille-wasser/ Ich muss sagen, dass ich Julia Dippels Schreibstil wirklich sehr schätze. Er ist unglaublich angenehm zu lesen, fast schon fließend, was das Durchlesen der Seiten deutlich erleichtert. Besonders hervorheben möchte ich die Gedankengänge der Charaktere – die sind wirklich beeindruckend. Die Art und Weise, wie die inneren Monologe und Überlegungen der Figuren dargestellt werden, ist unglaublich gut. Es gibt Momente, in denen ich mir denke, dass ich niemals in der Lage wäre, solche komplexen Gedanken so treffend und präzise zu formulieren. Julia Dippel schafft es, Humor in die Erzählung einzubringen, was die Charaktere lebendig und nahbar macht. Der Humor fügt sich wunderbar in die Handlung ein und trägt dazu bei, dass man als Leser eine tiefere Verbindung zu den Figuren aufbauen kann. Ein Punkt, der mir besonders aufgefallen ist, sind die vielen Charaktere, die im Verlauf der Geschichte eingeführt werden. Für meinen Geschmack waren es einfach zu viele, sodass ich zwischendurch leicht den Überblick verloren habe. Einige Figuren, wie Lucien, Tristan und Belial, fand ich jedoch sehr gut gelungen. Diese Charaktere waren klar ausgearbeitet und hatten jeweils ihre eigenen, einzigartigen Eigenschaften, was sie für mich zu den stärksten in der Geschichte gemacht hat. Allerdings hatte ich bei einigen anderen Charakteren, wie Toby, Ryan und Aaron, das Gefühl, dass sie nicht wirklich eine einzigartige Persönlichkeit besitzen. Sie blieben für mich zu blass und es fiel mir schwer, sie auseinanderzuhalten. Dadurch wurden sie für mich eher zu Statisten, die in der Geschichte nicht wirklich viel zur Entwicklung beigetragen haben. Besonders in einer komplexen Geschichte wie dieser, in der viele Figuren eine Rolle spielen, wäre es schön, wenn jeder Charakter eine klare, unmissverständliche Eigenheit hätte, die ihn von den anderen abhebt. Victorius fand ich persönlich auch etwas zu übertrieben dargestellt. Zwar ist es nett, dass er sich immer wieder neue Spitznamen für Ari ausdenkt, aber irgendwann wird es zu viel. Es wäre völlig ausreichend gewesen, wenn er einen konstanten Spitznamen verwenden würde, anstatt sie auf fast jeder Seite mit einem neuen, teils eher komischen Namen anzusprechen. Diese Idee hatte anfangs ihren Charme, aber je weiter das Buch fortschritt, desto nerviger wurde es für mich, da es von der eigentlichen Handlung ablenkte und die Charakterdynamik unnötig komplizierte. Ari selbst war mir an manchen Stellen ein wenig zu frech und vorlaut, vor allem im Hinblick darauf, dass sie gerade erst in diese völlig neue und unbekannte Welt eingetaucht ist. Sie hat zwar eine starke Persönlichkeit, aber manchmal wirkte es unpassend, dass sie sich ohne viel Erfahrung sofort so selbstbewusst und keck verhielt. In vielen Szenen hat sie sich meiner Meinung nach zu schnell in eine Rolle gedrängt, in der sie für jemanden, der noch so viel lernen muss, zu viel wusste und zu viel wagte. Ein besonders süßer Moment, der mir in Erinnerung geblieben ist, ist der Satz, den Lucien immer wieder zu Ari sagt: „Ich bin immer nur einen Gedanken entfernt.“ Das ist nicht nur eine tolle Zeile, sondern auch eine unglaublich schöne Geste der Nähe und Zuneigung, die in der Beziehung zwischen den beiden eine bedeutende Rolle spielt. Ebenso gefällt mir die Idee des Siegels, das Ari verwenden kann, um Lucien zu rufen. Es ist eine interessante, fast magische Verbindung zwischen den beiden, die der Geschichte einen zusätzlichen, faszinierenden Touch verleiht. Zu guter Letzt muss ich sagen, dass die Geschichte sich über weite Strecken leider etwas in die Länge gezogen hat. Ich habe oft keine Motivation gehabt, weiterzulesen, weil es sich manchmal etwas langatmig anfühlte und ich nicht mehr ganz im Geschehen war. Die Handlung wurde so komplex, dass ich zwischendurch den Überblick verloren habe und nicht mehr wirklich verstehen konnte, was die Charaktere eigentlich vorhatten. Das ist für mich ein entscheidender Punkt: Wenn ich das Gefühl habe, dass die Geschichte zu sehr in die Länge gezogen wird und ich als Leser nicht mehr mit den Figuren und deren Zielen mitfühlen kann, wird es schwer, dem Buch mehr als 4 Sterne zu geben. Es hat einfach etwas an Spannung und Klarheit verloren. Fazit: Insgesamt lässt sich sagen, dass der zweite Teil der Reihe durchaus seine Stärken hat – vor allem die Charaktere und der Schreibstil von Julia Dippel. Dennoch gab es für mich auch einige Elemente, die den Lesespaß getrübt haben. Die vielen Charaktere und die teilweise verworrene Handlung haben mir das Leseerlebnis etwas erschwert. Dennoch bin ich gespannt, wie sich die Geschichte im dritten Band weiterentwickeln wird. 3 von 5 Sternen!